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Wischroboter Erfahrungen: 9 Blogger & Experten teilen ihre Erfahrungsberichte

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In diesem Beitrag habe ich, neben mir, 8 weitere Blogger und Experten nach Ihren Wischroboter Erfahrungen gefragt. Die spannenden Antworten können Sie im folgenden Artikel lesen.

Ich habe jedem Blogger die selben 4 Fragen gestellt:

  • Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?
  • Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?
  • Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?
  • Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Nachdem ich meine Antworten auf diese Fragen gegeben habe, meldet sich jeder der Experten zu Wort und teilt seine Wischroboter Erfahrungen.


Andreas Markl von saug-wisch-roboter.de

Hi, ich bin Andi und betreibe saug-wisch-roboter.de seit 2017. Dort habe ich mittlerweile über 40 Roboter durch meine Wohnung fahren lassen, darunter auch Wischroboter.

Unseren Wischroboter Test finden Sie übrigens mit einem Klick auf den blauen Link am Anfang des Satzes.

Welche(n) Wischroboter besitzt du derzeit?

Ehrlich gesagt besitze ich aktuell keinen reinen Wischroboter. Vor circa einem Jahr hat der iRobot Braava M6 Jet seine Runden bei uns gedreht. Und was soll ich sagen: Ich war Fan.

m6 fahrt bei Luecken

Der M6 Jet navigiert recht zuverlässig durch enge Passagen.

Das Modell ist nach wie vor sehr innovativ, macht seine Hausaufgaben und das Design ist allererste Sahne. Der Preis ist aber einfach zu hoch.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Puh. Obwohl die Wischfunktionen mittlerweile schon deutlich ausgereifter sind, nutze ich sie im Alltag nicht. Ich bin – zumindest behaupte ich das von mir, meine Mutter würde das sicher nicht unterschreiben – ein sehr sauberer Mensch. Ich bin daher ein Fan vom händischen Wischen.

Wie oft fährt der Robo bei dir wöchentlich?

Aktuell nutze ich die Wischfunktion des Kombiroboters Deebot Ozmo T8+ von Ecovacs. Wobei “nutzen” hier eigentlich der falsche Begriff ist.

Deebot-Ozmo-T8-Hinderniserkennung

Der T8+ wird im Moment noch von uns getestet – hier sehen Sie den T8.

Bei uns saugt der Roboter ausschließlich – die Wischfunktion ist (außer im Testzeitraum) nie im Einsatz.

Wie wichtig ist der Roboter in deinem Haushalt?

Die Saugfunktion ist für mich unverzichtbar. Bei mir fährt fast jeden Tag ein Roboter. Die Wischfunktion kommt – wie bereits erwähnt – aber selten zum Einsatz.


Tim von China Gadgets

Tim testet für china-gadgets.de seit mehreren Jahren Saug- sowie Wischroboter und ist einer der renommiertesten Tester in ganz Deutschland. Zudem betreibt er eine eigene Facebook-Gruppe zum Thema Saug- und Wischroboter. Diese findest Du hier.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Bei mir arbeiten im Wechsel immer viele verschiedene Modelle zu Testzwecken, eher selten sind dort auch reine Wischroboter dabei. Saugroboter mit Wischfunktion sind dagegen mittlerweile Standard, die Wischfunktion wird mit zunehmender Zeit auch immer besser. Zuletzt konnte mich hier der Roborock S7 überzeugen, zig Wischfunktionen vorher waren aber gerade so nice to have bis unbrauchbar.

Dank modernster Technik überzeugt die Wischfunktion des S7.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Reine Wischroboter gibt es weniger als man glaubt auf dem Markt. Wischen ergibt auch nicht auf jedem Untergrund und somit in jedem Haushalt Sinn. Seit meinem Umzug in eine neue Wohnung habe ich aber verschiedene Bodenarten verlegt, wodurch Wischroboter für mich nun auch sinnvoller sind als noch in vorherigen Wohnungen.

Hier sehen Sie den Staubbehälter des S7 von vorne.

Beispielsweise in der Küche erfreue ich mich mittlerweile daran. Reine Wischroboter sind im Vergleich zu den Hybridmodellen aus Saugen und Wischen etwas fortgeschrittener, aber auch nicht so sehr, wie man sich das erhofft.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Wie erwähnt arbeiten bei mir in erster Linie keine reinen Wischroboter, sondern Hybridmodelle. Diese arbeiten nahezu täglich (Sonntag ist auch mal Ruhetag), die Wischfunktion natürlich seltener. Ich mag Akkusauger mit Wischfunktion lieber, beispielsweise beim Roidmi NEX 2 Plus. Der darf dann aber auch einmal die Woche ran.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Man wird von den runden Haushaltshelfern schon sehr verwöhnt. Es gibt natürlich wichtigere Dinge als Haushaltsroboter, missen möchte ich sie aber nicht mehr. Sie sind schon eine große Hilfe im Alltag. Und sehen dabei auch ulkig aus.


TopTechNews.de

Bei TopTechNews (https://www.toptechnews.de) kümmern wir uns nicht nur um Gaming und Computer – uns interessiert auch der Haushalt und die Technologie dort. So findet man bei uns eigentlich alles, was mit Technik zu tun hat – darunter eben auch Saug- und Wischroboter.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Wir besitzen mittlerweile zwei Verschiedene. Einmal den iRobot Roomba 615 und den Tesvor S6 Turbo (zu Amazon*). Ersterer war unsere Erstanschaffung, Letzterer ist dann danach eingezogen.

Der Tesvor S6 Turbo beim Aufladen.

Jetzt kümmert sich der iRobot um den ersten Stock, während der Tesvor das wesentlich größere Erdgeschoss übernommen hat.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Die Erfahrungen sind mit beiden größtenteils positiv. Nur die ein oder andere Teppichkante wird bei beiden mal mitgenommen – was aber kein größeres Problem darstellt. Ansonsten haben wir sehr viele positive Eindrücke gewonnen!

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Der Tesvor tatsächlich täglich – wir haben zwei Hunde und durch die Zeitprogrammierung kümmert er sich täglich zur gleichen Zeit selbstständig darum. Der iRobot mindestens zweimal die Woche.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Mittlerweile nimmt der Roboter einen großen Stellenwert ein. Mit zwei Hunden, zwei Kindern und zwei Erwachsenen ist es schon eine spürbare Erleichterung, wenn täglich einer die Grundreinigung übernimmt.

Der Tesvor S6 Turbo in Aktion.

Durch die Wischfunktion vom Tesvor ist auch dieser Part zumindest grundlegend erledigt. So bleibt für uns nur noch die detaillierte Reinigung am Wochenende, aber es sieht trotzdem immer gepflegt aus.“


Björn von homegrownsmarthome.de

Björn von homegrownsmarthome.de bloggt auf seiner Website über verschiedenste Themen rund um Smart Home im Eigenheim und unterwegs.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

iRobot 390T, einen zweiten Leuchtturm, eine gehörige Menge an waschbaren Wischtüchern, sowie das passende Reinigungsmittel.

Der 390t war einer der ersten brauchbaren Wischroboter auf dem Markt.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Der Wischroboter ist eine Hilfe im Alltag, da er ähnlich wie die Saugroboter dann arbeiten kann, wenn man gerade nicht da ist und wenn man zurückkommt sind einzelne Räume frisch gewischt. Insgesamt ist der 390t aber mehr als Hilfe im Alltag anzusehen, welche bei weitem nicht die Selbstständigkeit eines Saugroboters besitzt.

So manches Haustier ist wohl noch nicht ganz überzeugt.

So muss man ihn bei jedem Gebrauch mit Wasser füllen und anschließend auch sofort starten. Zur Navigation benutzt er eine Art Leuchtturm, weshalb er auch nur für einen Raum geeignet ist, da er ansonsten das Signal verliert und keine Kantenreinigung mehr macht. Eine weitere Einschränkung ist der kleine Wassertank, welcher dafür sorgt, dass er maximal 40-45 m² mit einer Füllung reinigen kann. Will man mehr reinigen, muss man entweder eine Barriere bauen und den Raum aufteilen oder zwischendurch nachfüllen! Die virtuellen Wände von anderen iRobot Produkten werden leider nicht erkannt.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Da er immer nur einzelne Zimmer reinigen kann, setzen wir ihn sehr häufig ein und lassen ihn so einzelne Zimmer der Reihe nach reinigen. Kurzum, er fährt fast täglich.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

So wirklich missen möchte ich das Gerät nicht. Er braucht im Gegensatz zum Saugroboter zwar deutlich mehr „Betreuung“, aber verrichtet seine Arbeit auch mehr als unauffällig und zuverlässig.


Mirzet von MirroTv

Mein Name ist Mirzet und ich betreibe den Technikblog „MirroTv“, den Ihr unter www.mirrotv.blog finden könnt. In meinem Blog informiere ich Euch rund um das Thema Smarthome und Co. Im Zuge dessen hatte ich bereits einige Staub- und Wischroboter im Test.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Mein absoluter Favoriten Staubsauger ist der DEEBOT Ozmo 950.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Er erfüllt einen absolut hervorragenden Job. Ich selbst besitze in meiner Wohnung überwiegend Teppichböden, als auch verschiedene Überläufer in verschiedensten Höhen (max. 2 cm hoch) und diese saugt der Roboter systematisch und vor allem smart ab. Auch bin ich vom Aufbau der App positiv überrascht, da diese sehr übersichtlich ist und Euch viele Möglichkeiten bietet, um alle Einstellungen die der DEEBOT Ozmo 950 bietet vorzunehmen.

Der Deebot Ozmo 950 macht in jedem Licht eine gute Figur.

Der Akku des Saugers ist auch absolut unschlagbar, mit einer Saugleistung von bis zu 180 Minuten schafft der DEEBOT Ozmo 950 meine Wohnung (50 m²) vier mal zu saugen.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Der DEEBOT Ozmo 950 läuft alle zwei Tage durch meine Wohnung.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Für mich ist der Sauger nicht mehr wegzudenken, da ich seit dem ich Ihn besitze meine Wohnung nicht mehr saugen oder wischen muss. Zwar schlägt das Gerät mit einem Preis von ca. 389,00 € zu Buche, jedoch kann ich jedem dieses Gerät ans Herz legen, da mir durch diesen Staubsaugroboter zwei Aufgaben im Haushalt abgenommen werden 🙂

Viel Spaß bei Eurer Suche nach einem Sauger – Euer MirroTv 😊.


Jens von Smarthomeblog

Ich bin Jens von Smarthomeblog.de. Bei uns dreht sich alles rund ums smarte zu Hause. Dabei dürfen natürlich auch intelligente Saug- und Wischroboter nicht fehlen.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Aktuell drehen bei uns zwei Saugroboter mit Wischfunktion ihre Runden. Zum einen der Klassiker Roborock S50 sowie ein Ecovacs Deebot OZMO 900.

Der Roborock S50 beim Aufladen.

Jeder Roboter hat seine eigene Etage, somit kommen sich die beiden nicht in die Quere. Beide Modelle lassen sich dank Homebridge in Apples Smarthome-Ökosystem HomeKit integrieren was zusätzliche Möglichkeiten für Steuerung und Automationen bietet.

Auch der Deebot Ozmo 900 findet problemlos den Weg in die Ladestation.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Bisher habe ich größtenteils nur positive Erfahrungen gemacht. Gerade am Anfang ist man natürlich frustriert wenn der Roboter mal wieder am Wäscheständer hängen bleibt oder mal wieder eine Stelle vergessen hat. Nach kurzer Zeit hat man aber den Bogen raus, glücklicherweise werden die Geräte mit jeder Generation intelligenter.

Eine fest positionierte Ladestation ist durchaus sinnvoll für den alltäglichen Gebrauch.

Die Wischfunktion war zunächst nur ein nettes Extra, welches wir aber zu schätzen wissen, seitdem wir uns einen Hund angeschafft haben. Trotz guter Saug- und Wischleistung ersetzen die Roboter bei uns jedoch nicht die Reinigung von Hand, beides ergänzt sich aber wunderbar. Generell sollte man vor der Anschaffung vergleichen und Testberichte lesen, denn wenn ich unsere beiden Modelle vergleiche, gibt es schon erkennbare Unterschiede in Sachen Reinigungsqualität, Akkulaufzeit, Intelligenz und Software.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Im Wohnbereich fährt der Roborock mindestens einmal am Tag, je nach Wetter sogar mehrfach. Der Deebot im Schlafbereich dreht drei bis viermal pro Woche seine Runde.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Die beiden Roboter gehören schon fest zum Inventar und zukünftig möchte ich auf keinen Fall mehr darauf verzichten. Gerade in einem Haushalt mit Hund und Katze hilft die regelmäßige Reinigung per Zeitplan den Schmutz im Zaum zu halten.

Dreht gerade seine letzten Runden: Der Deebot Ozmo 900

In kürze wird der Deebot OZMO 900 gegen den neuen Roborock S7 ersetzt welcher dank neuer Wischtechnologie nochmals ein besseres Wischergebnis liefern soll.


Robert von Bavarian Geek

Hallo, mein Name ist Robert von bavarian-geek.de. Ich blogge seit knapp 5 Jahren über Smartphones, Computer, Internet und mehr.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Aktuell arbeitet bei mir der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi (zu Amazon*). Dieser war auch das letzte Testgerät für meinen Blog.

Erst vor kurzem von Robert getestet: Der T8 Aivi.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Ich schreibe hier mal bewusst nur negative Aspekte über Wischroboter im Allgemeinen.
Mit einem Wischroboter ist es wohl wie mit einem Kleinkind oder einem Haustier. Man muss gegebenenfalls seine Wohnung geringfügig anpassen. Auch wenn zum Beispiel mein Deebot T8 Aivi schon eine Kamera mit intelligenter Objekterkennung hat, sollte die Wohnung trotzdem grundsätzlich immer einigermaßen aufgeräumt sein und es sollte nichts am Boden herumliegen.

Dank intelligenter Objekterkennung zu smarterer Navigation.

Man muss natürlich auch immer alle Türen geöffnet haben. Was bei offenen Fenstern und einen draus entstehenden Luftzug nicht immer einfach ist. Hinter die Türen kommt der Wischroboter dann natürlich auch selten. Ebenso wenig schafft er es unter die meisten Möbel.

Bisher haben sich auch alle meiner Testgeräte an meinen Küchenstühlen die Zähne ausgebissen. (Foto 3)

Stühle können für manche Robos zum echten Problem werden.

asdfvDiese muss ich immer hochstellen, denn eine „verbotene Zone“ unter dem Küchentisch einzurichten, wäre wenig sinnvoll.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Bis vor Kurzem ist der kleine lediglich einmal die Woche gefahren. In meinen Single-Haushalt war das immer ausreichend, wenn man ab und zu den Handstaubsauger zu Hilfe nimmt. Seitdem ich jedoch eine Maincoon-Katze habe, fährt er mindestens zweimal die Woche. Der Kater wechselt gefühlt einmal die Woche sein Fell. Da mein Gismo leider panische Angst vor dem Gerät hat, lass ich ihn nur fahren, wenn ich selbst zu Hause bin und alles im Blick habe.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Nach wie vor ist so ein Gerät noch lange kein vollständiger Ersatz für Saugen und wischen. Aber es ist eine praktische Ergänzung und erleichtert die Hausarbeit ungemein. Ich würde nur ungern darauf verzichten.


Tim von Deskmodder

Ich bin Tim Westerhoff von www.deskmodder.de. Ich schreibe seit Oktober 2016 für den Blog und suche immer wieder neue Herausforderungen. Vor allem der Eindruck im realen Umfeld ist mir immer sehr wichtig. Laborergebnisse und technische Daten sind zwar schön, aber meist weit von der Realität entfernt.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Aktuell nutze ich den Tesvor S6 Turbo, welcher vor Kurzem den Tesvor S6 (ohne Turbo) abgelöst hat. Der Unterschied zwischen den beiden ist die höhere Leistung und das neue Design, was mir persönlich etwas besser gefällt als das schwarze, vorherige. Wir konnten im Blog beide Geräte ausführlich testen.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Grundsätzlich finde es eine Erleichterung gegenüber dem herkömmlichen Saugen und Wischen. Denn die „klassische“ Arbeit war doch deutlich anstrengender, als mal eben den Robo losfahren zu lassen.

Lieferumfang des Tesvor S6.

Allerdings nimmt der Roboter Arbeit ab, jedoch ersetzt das Ganze definitiv kein richtiges Wischen mit Reinigungsmitteln und auch die letzten Ecken, wie unter der Couch oder hinter einer Tür, werden nicht „gefunden“. Ich nutze meine herkömmlichen Reinigungssachen deutlich weniger, würde diese aber nie komplett durch so ein Gerät ersetzen.

Was ich aber sehr erschreckend finde ist die Tatsache, dass der Markt mit China-Geräten/No-Name-Geräten überschwemmt wird und man gar nicht so genau weiß, wen man jetzt vertrauen soll.

Der Tesvor S6 an seiner Ladestation.

Sehr problematisch finde ich auch die Rezensionen bei Amazon & Co., welche oft nicht der Realität entsprechen. Viele chinesische Hersteller zahlen Geld zurück, wenn die Bewertung gut ausfällt. Das macht den Markt unglaubwürdig und undurchsichtig. Außerdem leidet das gesamte Image darunter, da große Namen durchaus qualitativ hochwertige Geräte herstellen.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Der Roboter fährt 1-2 mal die Woche. Ich habe keinen Zeitplan aktiviert, da ich Diesen lieber manuell starte. Denn ich habe mir vorgenommen, die Wohnung doch erstmal von Gegenständen zu befreien und Stühle hochzustellen, bevor das Gerät seinen Dienst erledigt.

Der Tesvor S6 in Aktion.

Vor allem Ladekabel müssen dringend weggeräumt werden 😉. Also ganz ohne Arbeit ist zwar möglich, aber wenn er alles reinigen soll, ist etwas Vorarbeit schon sinnvoll.

Wie wichtig ist der Roboter in Deinem Haushalt?

Schwierig zu sagen. Es ging vorher auch ohne. Wegzudenken ist er meiner Meinung nach sehr wohl. Ob man darauf aber verzichten möchte, ist so die andere Sache. Einmal wöchentlich versuche ich natürlich auch richtig zu wischen und eventuelle Stellen richtig zu saugen. Ich könnte vermutlich wohl auf meinen Roboter verzichten, dann bleibt aber länger was liegen. Durch den Roboter wird auch mal in der Woche kurz durchgesaugt 😊.


Andreas von andreas-unkelbach.de

Ich bin Controller, Blogger und Autor und veröffentliche seit 2004 regelmäßig Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP aber auch zu anderen oft it-nahen Themen auf meiner Internetseite.

Andreas von andreas-unkelbach.de.

Im Laufe der Zeit ist auch das Thema SmartHome (https://www.andreas-unkelbach.de/smarthome.php) ein Thema geworden und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei uns das ein oder andere elektronische Helferlein den Alltag unterstützt.

Welche(n) Wischroboter besitzt Du derzeit?

Im Laufe der Zeit haben verschiedene elektronischen Saug- und Wischroboter eine Evolution vom Robomop über iRobot Braava, die beide sich eher „tastend“ ihren Weg durch unsere Wohnung suchten, hin zum nun schon einige Jahre aktiven Xiaomi (damals noch Roborock) gemacht. Nachdem wir erst eine kleine Kugel durch unsere Wohnung haben laufen lassen (RoboMop) wechselten wir auf iRobot Braava – einen kleinen Haushaltshelfer der sich mit Feuchttüchern stoßend durch die Wohnung bewegte. Sobald ein Hindernis auftauchte machte es einen kurzen Stumper und der Kleine wechselte die Richtung, man konnte aber tatsächlich am Ende ohne Beulen die Wohnung als geputzt betrachten. Dennoch war dieses noch nicht die smarte Haushaltshilfe, die wir uns vorgestellt haben und so wechselten wir 2018 auf Roborock.

Seit 2018 sorgt Xiaomi Roborock Saugroboter (S1? wir hatten ihn damals unter der Marke Roborock ohne Versionsangabe erworben erst später wechselte auch die Software zu Xiaomi) dafür, dass hier 36 m² Fläche meist in unserer Abwesenheit gereinigt werden, wenn wir beim Verlassen der Wohnung Alexa oder Google sagen, dass mal wieder Zeit zum Staubsaugen ist.

Herr über 36 m²: Der Xiaomi Roborock von Andreas.

Gerade durch die Entwicklung von damals sehen wir heute die praktische Handhabung und insbesondere auch die Karte und Sprachsteuerung als eine erhebliche Verbesserung an und würden, um eine Antwort auf die Folgefrage schon einmal vorweg zu nehmen, diese auch nicht vermissen wollen. Wenn es um die Wischfunktion geht bietet hier ein weiteres Modul an (ein kleiner halbkreisgroßer Aufsatz mit Tuch – Mopping-Pad und kleinen Wassertank) das dann das getränkte Tuch durch die Wohnung führt. Dabei kann ins Wasser auch etwas Putzmittel zugegeben werden, ohne dass hier Probleme entstehen. Der Wassertank dürfte so etwa 250 ml Wasser umfassen und ist für unsere Wohnung ausreichend :-).

Grundsätzlich funktioniert dieses ebenfalls recht gut, aber in der Hauptsache nutzen wir den Roboter tatsächlich mehr zum Staubsaugen als zum Wischen. Tatsächlich ist es so, dass ich das Wischmodul auch erst einmal wieder heraussuchen müsste um es laufen zu lassen.

Wie sind Deine persönlichen Erfahrungen mit Wischrobotern (positiv als auch negativ, falls vorhanden)?

Gründe für den Wechsel vom iRobot auf Roborock waren übrigens tatsächlich die angelegte Karte, das leisere Fahren und am Ende auch, dass wir hier gezielt den Haushaltshelfer Anweisungen geben konnten, wo er aktiv werden sollte.

Der großer Vorteil beim Einsatz eines „smarten“ Haushaltshelfer“ ist, meiner Meinung nach, dass dieser unabhängig von der eigenen Anwesenheit gestartet werden kann. Dadurch, dass der kleine Haushaltshelfer sowohl per Sprachassistent (Google Home oder Amazon Alexa) als auch per eigener App gestartet werden kann, ist dieser schnell auch von unterwegs oder beim Verlassen der Wohnung beim Rausgehen mit der Reinigung beauftragt.

Larry ist nicht nur reinlich, sondern auch smart.

Unser elektronische Mitbewohner hört auf den Namen Larry und ist was Anweisungen per Sprache über Google Home oder Amazon Alexa anbelangt, eigentlich fast immer folgsam und legt schon beim Schließen der Wohnungstür mit der Reinigung los. Nebenbei ist der Name Larry eine Hommage an Larry Fleinhardt aus der Serie Num3rs. Hier war in Staffel 2 Folge 15 The Running Man ebenfalls ein Laser ein wichtiger Bestandteil der Folge :-).

Vergangenes Jahr hatten wir erstmals eine neue Bürste und Filter bestellt und dabei zeigt sich der Vorteil, dass auch bei „älteren“ Geräten die eigentlich für die neue Generation vorgesehenen Ersatzteile passen und problemlos ausgetauscht werden können.

Wenn wir abends Heim kommen und sowohl der Boden sauber gewischt und wir auch nicht im Dunkeln die Wohnung betreten ist dieses ein kleiner Punkt der aber immer einmal wieder Freude macht. Gegenüber den vorher eingesetzten iRobot oder Robomop ist unser neuer reinigungsfreundliche Mitbewohner sehr praktisch und gründlich veranlagt und trägt durchaus zum Wohlbefinden und praktischen Miteinander bei. Hin und wieder kann auch der Wassertank gefüllt werden, so dass auch eine Feuchtreinigung in der Wohnung erfolgen kann.

Theoretisch ist natürlich auch eine Zeitsteuerung zur Reinigung möglich, jedoch hat sich das bewusste Reinigen während eines Einkaufs oder von unterwegs bewährt und so ist es mittlerweile sehr bequem diesen von unterwegs zu starten ohne, dass wir hier die Geräusche mitbekommen. Wobei hier, je nach gewählter Intensität auch die Geräuschkulisse während wir vor Ort sind erträglich ist.

Gegenüber iRobot sehe ich noch als erheblichen Vorteil, dass keine Reinigungstücher gekauft werden müssen sondern dank Wassertank und reinigbarem Wischtuch problemlos Wasser in das Modul eingefüllt werden kann und Larry wischt dann einfach brav vor sich hin.

Wie oft fährt der Robo bei Dir wöchentlich?

Meist lassen wir den Roboter ein bis zwei Mal in der Woche Kreise ziehen. Häufiger war dies der Fall als wir noch eine Fellnase als Mitbewohner hatten und hier der Roboter eine echte Erleichterung war.

Den relativ kleinen Staubfangbehälter (im Vergleich zum normalen Staubsauger) gleicht Larry problemlos dadurch aus, dass dieser täglich seine Bahnen ziehen kann und so eine Grundstaubfreiheit erhalten bleibt. Auch seitens felltragenden ebenfalls in der Wohnung befindlichen Katzen oder Hunden bietet sich ein solches Gerät an um doch hin und wieder vorhandene Haare aufzusaugen. Durch die Vermessung der Wohnung ist es auch immer einmal wieder praktisch, Larry in einen bestimmten Bereich zum Reinigen zu senden. Die Feuchtreinigung (Wischfunktion) nutzen wir wesentlich seltener, eher nach Bauchgefühl und wenn wir das Gefühl haben, dass es mal wieder erforderlich wäre.

Wie wichtig ist der Roboter in deinem Haushalt?

Wenn ich so drüber nachdenke, sind Roboter, Licht und Heizung tatsächlich die Geräte im Smart Home die sich wie selbstverständlich in unseren Alltag eingefunden haben.

Natürlich sind auch Streaming-Dienste oder Radio wichtige Punkte, aber wenn es um Dinge des täglichen Alltags geht, sind dies Geräte, die wir wie selbstverständlich nutzen und sich hier auch in einer relativ kleinen Wohnung praktisch eingefunden haben. Von daher würde ich ungern auf diesen Komfortgewinn verzichten gerade da smarte Technologie sich dann als praktisch erweist, wenn diese nicht nur einen Nutzen aufweist, sondern sich auch unauffällig in den eigenen Alltag einfinden.

Mittlerweile sind auch einige Kolleg:innen und Freunde davon überzeugt worden, sich ein vergleichbares Gerät anzuschaffen und die Rückmeldung sind durchaus positiv :-). Persönlich freue ich mich ohnehin immer wieder darüber, wenn sich Begeisterung für Technik übertragen lässt und mittlerweile auch für weniger technikaffine Menschen sich hier Möglichkeiten und Chancen durch neue Technologie eröffnen.


Wischroboter Erfahrungen: Unser Fazit

Sollten Sie als User auch bereits Erfahrungen mit Wischrobotern gesammelt haben, teilen Sie diese gerne mit uns in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

Zum Schluss: Vielen Dank an jeden Einzelnen Blogger, der sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten!

Sie sind noch auf der Suche nach dem perfekten Wischroboter für Ihre Wohnung? Unser Wischroboter Test (Klick) wird Ihnen hier sicherlich weiterhelfen.


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