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Roborock S7 Test

92 / 100% Testergebnis
Roborock S7 Test
92%
"Großartige Leistung von Anfang bis Ende - zu einem sehr faires Preis."

Aktueller Preis:

649,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 2. August 2021 10:55

Der Richtige für Ihren Haushalt?

Empfohlene Fläche
unbegrenzt
Geeignete Böden
Hartböden, Teppiche
Max. Schwelle
2,3 cm cm
Bauhöhe
9,65 cm
Multiraum
App

Gesamtergebnis im Test

Gesamtbewertung

92.02%

Preis-/Leistung: 87%

Lieferumfang & Zubehör
87.5%
Reinigung Hartböden
92.5%
Reinigung Teppiche
88.5%
Navigation & Funktionen
95.3%
Benutzerfreundlichkeit
92.8%

Fazit zum Roborock S7 Test vorneweg - Innovativer, ausgereifter, besser!

autor andreas
von: Andreas Markl
·Über uns
aktualisiert am: 22. Juni 2021

Der Roborock S7 macht in unserem Test das, was wir von ihm erwartet haben: Er lässt all die von uns bisher getesteten Saugroboter (Stand Juni 2021) locker hinter sich. Das Gesamtpaket ist überragend – der Preis dabei sehr fair.

Die neue Wisch-Technologie „Sonic Mopping“, die mit bis zu 3.000 Schrubb-Bewegungen pro Minute Ihre Böden besser vom Schmutz befreit als vergleichbare Konkurrenten und der automatisch anhebbare Wassertank auf Teppichen „VibraRise“, katapultiert den Roborock in Sachen Wischfunktion einen großen Satz nach vorne.

S7 navigiert im Alltag

Wir hatten sehr viel Spaß mit dem Roborock Flagschiff.

Die Saugleistung wurde ebenfalls überarbeitet und macht nicht nur auf Hartböden, sondern endlich auch auf Teppichen einen großartigen Job. Für Haustierbesitzer ist der S7 aber trotz Vollgummi-Bürste nicht vollumfänglich geeignet.

Das sind die besten Saugroboter für Tierhaare-Alternativen zum S7 (klicken Sie auf den blauen Link, um zum Beitrag zu gelangen).

Herausragendes Fahrverhalten und jede Menge Features sind wir vom chinesischen Hersteller ja bereits gewohnt. Trotzdem haben sie sich in dieser Kategorie noch einmal selbst übertroffen. Die App könnte an der ein oder anderen Stelle noch etwas nutzerfreundlicher sein – macht insgesamt aber einen guten Eindruck.

Im Herbst 2021 wird es dann noch eine Absaugstation geben, die Sie optional nachkaufen können. Spätestens diese macht den Roborock S7 dann zu einem Gesamtpaket, das aktuell kein anderer Hersteller übertreffen kann.

Falls Sie in einem größeren Haushalt leben, eine richtig gute Saugleistung und den neuesten technischen Schnick-Schnack erwarten, dann ist der S7 unsere Nummer 1 Empfehlung für Sie.

  • Auf Amazon können Sie den Roborock S7 zu einem fairen Preis kaufen: zu Amazon*

Ansonsten ist der Roborock E4 eine günstige Alternative, der auf kleineren Flächen (unter 100 m²) ebenfalls einen guten Job macht, aber deutlich günstiger zu kaufen ist.

Preisvergleich

Preis-/Leistung: 87% (guter Deal)

Aktueller Preis:

649,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 2. August 2021 10:55

Roborock S7 Test 2021: Hervorragendes Gesamtpaket zum fairen Preis

Ein vibrierender Wassertank – namens „Sonic-Mop“, ein automatisch abhebbarer Wassertank („VibraRise“), jede Menge Saugleistung und eine neue – ehrlich gesagt vielversprechende – Hauptbürste aus Vollgummi.

Die Liste ist endlos lang – die Erwartungen unglaublich hoch.

Mit dem Roborock S7 setzt der Hersteller neue Maßstäbe und zielt mit angelegtem Visier direkt auf den erstarkten Konkurrenten Ecovacs.

Wie sich der Roborock S7 in unserem Test schlägt, wieso der Preis mehr als fair ist und warum Sie das neue Flaggschiff am besten nicht in der weißen Farbausführung kaufen sollten, erfahren Sie in den nächsten Minuten.

Dran‘ bleiben lohnt sich. Versprochen.


Saugleistung: Roborock typisch klasse auf Hartböden und jetzt endlich auch auf Teppichen

Der Roborock S7 erhält genau wie der Roborock S6 MaxV ein Upgrade in Sachen Saugleistung. Statt den für Roborock typischen 2000 Pa verfügt der S7 nun ebenfalls 2600 Pa.

vorbereiteter Schmutz

Das ist die Mischung, die wir vor dem Hartboden-Saugtest verteilen.

Regulieren können Sie die Saugleistung in 4 verschiedenen Stufen (leise, standard, turbo, max) über die App. Interessant übrigens: Der S7 bekommt vom chinesischen Hersteller eine generalüberarbeitete Hauptbürste, die statt aus Haarborsten nun aus Vollgummi besteht.

Falls es schnell für Sie gehen muss – das sind die Ergebnisse aus unseren Saugtests auf einen Blick:

  • Auf Hartböden überzeugt der S7 (wie immer bei Roborock-Modellen) mit grandioser Schmutzaufnahme
  • In Ecken und Kanten liefert er solide Ergebnisse.
  • Trotz neuer Vollgummi-Bürste wickeln sich einige Haare um die Bürsten – also: nur eingeschränkt für Haustier-Besitzer empfohlen.
  • Die Teppich-Reinigung ist sowohl auf kurzen als auch längeren Teppichen gut bis sehr gut.

Lassen Sie uns nun einen genauen Blick auf unsere verschiedenen Saugtests werfen, damit Sie ein gutes Gefühl dafür bekommen, ob der Roborock S7 Saugroboter eine geeignete Wahl für Sie ist.

Roborock like: Hervorragende Ergebnisse im Hartboden-Saugtest

Um die Aufnahme von Schmutz auf Hartböden zu testen, verteilen wir immer exakt 75 Gramm Haushaltsschmutz auf einer 1×1 m² Testfläche und lassen jedes Modell exakt 5 Minuten fahren.

Hartboden Saugtest vorher

So ist unser Hartboden-Saugtest aufgebaut.

Der S7 macht das, was alle Roborock Modelle seit Jahren auf unserer Teststrecke machen: Sie liefern einfach ab.

Schon nach 1-2 Überfahren ist quasi die gesamte Fläche freigesaugt. Die Motorik des S7 funktioniert einwandfrei. Er schießt mit seiner Seitenbürste keinen Schmutz umher, sondern führt den Dreck präzise zu seiner Saugöffnung und nimmt diesen dann direkt auf. In diesem Bereich ist Roborock – mit Ausnahme von Neato und iRobot – ganz klar Marktführer.

Saugbehaelter wird gewogen

Vor und nach allen Saugtests wird natürlich immer fleißig gewogen.

Achja, ich erwähne eben noch, was eh schon auf der Hand liegt. Der S7 saugt über 74 von 75 Gramm auf dem Hartboden auf und erreicht damit einen Score von weit über 99%. Hut ab.

Solide Saugleistung in Ecken- und Kanten

Um die Saugleistung von Schmutz in den Ecken und Kanten beurteilen zu können, verteilen wir 25 Gramm Kaffee in den Ecken und Kanten unserer Testfläche.

S7 Ecken-Sasugtest Nahaufnahme

Die Kanten hat der Roborock S7 sehr gut von Schmutz befreit, die Ecken nur teilweise.

Der S7 ist ein runder Saugroboter und hat daher Schwierigkeiten in die letzten Millimeter der einzelnen Ecken zu gelangen. Daher saugt er in 5 Minuten auch „nur“ 76% des Schmutzes auf. Damit liegt er aber trotzdem im oberen Mittelfeld aller getesteten Saug- und Wischroboter.

Roborock S7 Ecken und Kanten Saugtest nachher

Für seine runde Bauform gelangt er recht weit in die Ecken.

Für Ihren Einsatz im Alltag ist ein Wert von über 70% mehr als ausreichend. Der S7 schneidet in diesem Test also solide bis gut ab.

Die neue Vollgummi-Bürste überzeugt im Haar-Saugtest

Roborock war bisher nie bekannt dafür, Saugroboter herzustellen, die besonders gut für Haustier-Besitzer geeignet waren. Die chinesischen Modelle haben zwar immer alle Haare aufgesaugt – ein Großteil der Haare wickelten sich dann aber leide um die Bürsten. Diese müssen anschließend leider per Hand entfernt werden.

Vollgummibürste

Die Vollgummibürste ist in einen beweglichen Untersatz eingesetzt, um sich besser dem Untergrund anzupassen.

Um herauszufinden, wie gut sich das neue Roborock Flaggschiff S7 in dieser Kategorie schlägt, verteilen wir, wie immer, 1 g 17 cm langes Haar und wiegen die Saugbehälter vorher und nachher.

Wie schlägt sich der Roborock S7 also mit der neuen Vollgummi-Bürste?

Es wickeln sich ca. 30% der Haare um die Hauptbürste. Der Rest landet im Saugbehälter. Das Ergebnis ist also nur etwas besser als bei den Vorgänger Modellen.

Wir bleiben also bei unserer Roborock-Empfehlung für Haustier-Besitzer: Wenn Ihr Haustier recht wenig haart, können Sie beherzt zum S7 greifen. Sollten Sie ein sehr stark haarendes Haustier besitzen, könnte es sich für Sie lohnen, über eine Alternative nachzudenken.

Die besten Saugroboter für Tierhaare finden Sie per Klick auf den blauen Link.

Zudem liefert Roborock zum ersten mal kein kleines Reinigungswerkzeug mehr mit, mit dem Sie eigentlich die Bürste von den Haaren befreien können sollten. Schade, dass der Hersteller jetzt darauf verzichtet.

Aus Schwäche wird Stärke: Tolle Teppich-Reinigung

Nun wird es spannend. Roborock Saugroboter haben in unseren Saugtests immer sehr gut auf Hartböden und kurzen Teppichen abgeschnitten, aber nur maximal solide auf höheren Teppichen.

Stärkerer Motor, neue Bürste und grundlegend überarbeitete Technik versprechen endlich eine Verbesserung der von uns so oft kritisierten „Roborock-Teppich-Thematik“.

Roborock S7 Kurzflor Teppich

So sieht unser Kurzflor-Saugtest vorher aus.

Und siehe da: Von 100 Gramm verteilen und einmassierten Sand saugt der S7 in 5 Minuten 78% aus den Fasern unseres mittellangen Softflor-Teppichs heraus. Das ist nicht nur für Roborock-Verhältnisse ein wirklich guter Wert. Er lässt dadurch auch einen großen Teil aller von uns getesteten Saugroboter in dieser Kategorie hinter sich.

Aus dem Kurzflor-Teppich nimmt er sogar satte 96% des einmassierten Sandes auf. Generell gefällt mir nun endlich auch die gesamte Mechanik des neuen Roborock Flaggschiffs auf Teppichen. Denn auch Schmutz auf den Teppichfasern nimmt er spielend auf.

Roborock S7 Langflor-Teppich

Aus dem mittellangen Softflor-Teppich muss der S7 ebenfalls 100 Gramm heraus saugen.

Halten wir also fest: Roborock schafft es nun endlich einen der letzten wenigen Schwachpunkte ihrer Modelle zu beseitigen und zu einer Stärke umzuwandeln.

Was ich lang genug kritisiert habe, muss ich nun einfach loben: Respekt Roborock!


Roborock S7 Wischfunktion: jede Menge Innovationen

Nachdem Konkurrent Ecovacs seit Monaten ständig die eigene Wischfunktion verbessert, hat Roborock nun endlich mit dem S7 einige neue Veränderungen angekündigt. Und, na gut, was soll ich sagen? Die Innovationen haben es in sich:

Wassertank herausnehmen

Der Wassertank des S7 lässt sich sehr leicht einsetzen und entfernen.

  • Der elektronische Wassertank vibriert nun mit bis zu 3000 Bewegungen / Minute (Sonic Mopping).
  • Der Roborock S7 hebt seinen Wassertank vor Teppichen an und kann somit beim Wischen kurze Teppiche saugen, ohne sie nass zu machen (VibraRise).
  • Längere Teppiche spart er automatisch beim Wischen aus.
  • Er verfügt über einen gründlichen Wischmodus, in dem er die Fläche zweimal wischt und die einzelnen Bahnen mehr überlappen lässt.
  • Das Wischtuch (bei 40 Grad waschbar) wurde deutlich verbessert. Es ist nun dicker, breiter und flauschiger (erhöhte Wasseraufnahme).

Sonic Mopping und höherer Anpressdruck sorgt für ein besseres Wischergebnis

Die meisten Kombiroboter haben Schwierigkeiten mit hartnäckigeren Flecken, denn der Druck der beim Wischen ausgeübt wird, ist zu gering.

Roborock hat sich für dieses Problem zwei Lösungen überlegt:

Zum einen bringt der S7 mit 5 Kilogramm nun mehr Eigengewicht auf die Waage. Zum anderen wird die Wischplatte mit einem erhöhten Anpressdruck von rund 580 Gramm auf den Boden angepresst.

Wischplatte von Roborock

Die Wischplatte bewegt sich mit bis zu 3000 Schrubb-Bewegungen pro Minute.

Zusätzlich verfügt die Wischplatte über einen eigenen Motor. Dieser sorgt dafür, dass das angebrachte Wischtuch mit bis zu 3000 Bewegungen pro Minute über den Boden „schrubbt“. Die Geschwindigkeit können Sie übrigens via App in drei verschiedenen Stufen steuern:

  • “Niedrig”: 1650 Vibrationen pro Minute
  • “Mittel”: 2300 Vibrationen pro Minute
  • “Hoch”: 3000 Vibrationen pro Minute

Sonic Mopping und der höhere Anspressdruck sind zwei Innovationen im Saug Wisch Roboter Markt, die aktuell seines Gleichen suchen.

Gründlicher Wisch-Modus und verstellbare Wassermenge

Über die App des Roborock S7 können Sie allerdings noch eine ganze Menge anderer Einstellungen vornehmen.

So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit Ihren S7 im „gründlichen Modus“ wischen zu lassen. In diesem wischt er die gewünschte Fläche zweimal und lässt die einzelnen Bahnen noch einmal mehr überlappen. Das führt in der Praxis zu einem deutlich verbesserten Wischergebnis.

Roborock S7 zum Wischen vorbereiten

Das Wischtuch des S7 lässt sich problemlos am Roboter anbringen.

Zusätzlich wird in diesem Modus der Saugmotor ausgeschaltet. Das führt natürlich zu einer längeren Akkulaufzeit. Allerdings wird Ihnen das nicht sonderlich viel helfen. Denn egal was Ihnen manche Hersteller in Form von „wischt mehr als 100 m² am Stück“ versprechen – das Wischtuch ist nach spätestens 50 m² einfach zu dreckig. Solange der Roboter sein Wischtuch nicht selbst reinigen kann, hilft Ihnen die erhöhte Akkuleistung leider nichts.

dickeres Wischtuch

Das Wischtuch des S7 ist hochwertig und lässt sich bei 40 Grad waschen.

Natürlich können Sie auch die Wasserabgabe an das Wischtuch in vier verschiedenen Stufen einstellen. Zusätzlich verfügen Roborock-Besitzer seit dem S5 Max über die Möglichkeit, die Wassermenge auch für jeden Raum individuell festzulegen.

VibraRise hebt das Wischmodul auf Teppichen an

Als ich damals den Release-Trailer des Roborock S7 gesehen habe und er plötzlich sein verdammtes Wischmodul beim Überfahren eines Teppichs automatisch angehoben hat, war ich kurz – naja – einfach erstaunt.

Teppicheinstellungen

S7-Wischen-Teppicheinstellungen-Screenshot

Bisher mussten für die allermeisten Kombiroboter sogenannte „nicht-wischen-Zonen“ in der App um die Teppiche gelegt werden. Nur Ecovacs hat es bisher seit Jahren geschafft ihren Modellen eine automatische Teppicherkennung mit auf den Weg zu geben, mit dem sie Teppiche beim Wischen meiden.

S7 am Reinigen

Er zieht seine Bahnen nicht nur präzise, sondern auch ziemlich schnell

Roborock toppt das Ganze jetzt mit ihrer neuesten hauseigenen Technologie „VibraRise“. Wenn Sie diese in der App aktivieren, hebt der S7 seinen Wassertank um ca. 5 mm an, bevor er auf einen Teppich fährt. Dadurch kommt das nasse Wischtuch nicht mit den Fasern des Teppichs in Berührung – vorausgesetzt natürlich es handelt sich bei Ihren Teppichen um Kurzflor-Varianten.

Für Teppiche, die ein wenig länger sind, reichen die 5 mm leider nicht aus. Dann kommen die Fasern mit dem nassen Wischtuch in Berührung. Und das ist leider recht unschön, weil das Wischtuch dann einige Fusseln aufnimmt, und diese beim Wischen dann verteilt.

Wassertank 300ml S7

Bis zu 300 ml Fassungsvermögen besitzt der Roborock S7 Wassertank.

Sollten Sie längere Teppiche zuhause haben, können Sie die VibraRise-Technologie auch einfach deaktivieren. Dann spart der S7 die Teppiche vollkommen automatisch aus und umfährt diese.

Leider lassen sich beide Einstellungen nicht kombinieren, sprich: der S7 kann leider nicht von selbst entscheiden, ob er mit angehobenem Wischmodul über einen Teppich fahren kann, oder ob er diesen besser umfahren sollte.

Kleiner Pluspunkt noch: Der S7 hebt das Wischmodul auch an, sobald er in der Ladestation steht. Dadurch können Ihre Böden nicht zu nass werden, bis Sie das Wischtuch abnehmen.

So nehmen Sie die Wischfunktion des Roborock S7 in Betrieb

Die Inbetriebnahme der Wischfunktion ist relativ einfach. So gehen Sie dabei vor:

  • Füllen Sie den Wassertank mit (am besten destilliertem) Wasser auf.
  • Bringen Sie das Wischmodul samt Wischtuch am Roboter an.
  • Räumen Sie möglichst alle Gegenstände aus dem Weg. Denn selbst ein Bürostuhl sperrt schon einiges an zu wischender Fläche.
  • Passen Sie die Wischintensität in der App an.
  • Wählen Sie den Standard-Modus (für nicht direkt vorher gesaugte Flächen) oder den Gründlich-Modus (wenn der S7 wirklich nur wischen soll) aus.
  • Starten Sie die Reinigung.

Und das war’s schon. Wie Sie sehen, ist der ganze Prozess wirklich leicht. Nachdem Ihr S7 mit dem Wischen fertig ist, sollten Sie das Wischtuch bei 40 Grad waschen.


Absaugstation für Roborock S7 im Herbst 2021 erhältlich

Roborock hat neben dem Roborock S7 Anfang des Jahres auch eine optionale Absaugstation angekündigt. Diese wird voraussichtlich im Herbst 2021 erhältlich sein. Allerdings Achtung: Diese wird es nur in der schwarzen Ausführung geben.

Absaugstation Roborock S7

Im Herbst 2021 wird der Roborock S7 eine adaptive Absaugstation erhalten.

Sollten Sie also planen, später eine Absaugstation nachzukaufen, sollten Sie den Roborock S7 besser in der schwarzen Ausführung kaufen. Bei Amazon können Sie den S7 in schwarz (baugleich zum weißen Modell) zum günstigen Preis kaufen: zu Amazon*

Die Roborock S7 Absaugstation fungiert dann zum einen als Ladestation – sorgt aber andererseits dafür, dass der Schmutz aus dem Saugbehälter am Ende der Reinigung über einen starken Motor in ein Behältnis der Station gesaugt wird. Das bedeutet für Sie: Sie müssen den Saugbehälter nicht mehr selbst leeren, sondern lediglich rund alle 30 Tage den Behälter aus der Absaugstation.

Anders als bei den Stationen von iRobot und Ecovacs wird der Schmutz nicht in einen separaten Behälter gesaugt. Dadurch sparen Sie sich das ständige Nachkaufen der Beutel. Allerdings finde ich es ohne Beutel auch etwas unhygienischer. Das ist aber allerdings Geschmackssache.


Roborock S7 Saugroboter: Steuerung über Handy-App und Roboter

Der Roborock S7 glänzt natürlich so richtig bei seinen diversen App-Funktionen. Diese werden wir uns gleich gemeinsam im Detail ansehen. Vorher möchte ich Ihnen aber noch kurz die – zugegebenermaßen sehr schlanken – Steuerungsmöglichkeiten ohne die App zeigen.

So können Sie den Roborock S7 ohne App steuern

Wenn Sie einen Blick auf die Oberseite des Roboters werfen, werden Sie feststellen, dass Sie drei Knöpfe und eine futuristisch anmutende Statusanzeige sehen werden.

Knöpfe Oberseite S7

Auf der Oberseite des S7 finden Sie drei Knöpfe: zurück zur Ladestation (l), starten/stoppen (m) und Spot-Modus/Kindersicherung (r)

Über die Knöpfe des S7 lassen sich folgende Einstellungen vornehmen:

  • Power-Taste (mittig): an- und ausschalten bei längerem Gedrückt halten, starten oder stoppen bei kurzen Druck
  • Home-Taste (rechts): zurück zur Ladestation fahren
  • Spot-Modus/Kindersicherung (links): bei einmaligen Drücken startet der Roborock S7 den Spot-Modus (kleine Reinigungsfläche wird gereinigt). Wenn Sie den Knopf 3 Sekunden drücken, aktiviert sich die Kindersicherung, die das Drücken der Knöpfe blockiert

Die Statusanzeige leuchtet in unterschiedlichen Farben, je nachdem was der S7 gerade macht.

  • grün: voll aufgeladen
  • weiß: saugt gerade
  • blau: wischt gerade

Optisch macht diese so richtig viel her. Durch die „Schwenkbewegungen“ des Lichts kommt so ein richtiges „ich bin in der Zukunft angekommen“-Gefühl auf.

So können Sie den Roborock S7 über die „Xiaomi Home“- oder „Roborock“-App steuern

So wirklich Spaß macht des S7 natürlich vor allem dann, wenn Sie die verschiedenen Features der App nutzen. Und das sind eine ganze Menge.

Prinzipiell lässt sich das neue Roborock Flaggschiff über zwei verschiedene Apps steuern:

Beide Apps bieten die selben Funktionen für den S7. Ich persönlich finde die Roborock-Variante etwas übersichtlicher und ziehe sie daher vor. Letztendlich werden Sie aber mit beiden Apps zufrieden sein.

So nehmen Sie den Roborock S7 über die App in Betrieb:

  • Laden Sie die App aus Ihrem jeweiligen App-Store herunter.
  • Registrieren Sie sich via E-Mail
  • Wählen Sie den Roborock S7 als zu verbindenden Roboter aus.
  • Loggen Sie sich in das Netzwerk des Roboters ein und kehren Sie zurück in die App.
  • Loggen Sie sich in Ihr eigenes WLAN ein.
  • Fertig, das war es auch schon.

Die einzelnen Schritte werden beim Aufrufen der App aber nochmal sehr nachvollziehbar erklärt. Das ganze Procedere ist recht einfach und intuitiv.

Die App ist generell nur so vollgepackt mit unterschiedlichsten Funktionen. Der Umfang der Features – auf die wir gleich einen genaueren Blick werfen – ist wahnsinnig groß. Die App ist generell auch recht übersichtlich. Allerdings finde ich die von iRobot und Ecovacs noch etwas schöner. Das ist allerdings Geschmackssache.


Funktionen ohne Ende: Keiner kann dem Roborock S7 das Wasser reichen

Der Roborock S7 ist nur so vollgestopft mit großartigen Features. Diese werden für Sie im Alltag nicht nur nützlich sein, sondern auch wahnsinnig viel Spaß machen.

Lassen Sie uns doch mal gemeinsam einen Blick auf die verschiedenen Funktionen werfen, damit Sie einen Überblick erhalten. Außerdem werde ich Ihnen erklären, wie Sie die einzelnen Features am besten einsetzen und einrichten.

Los geht’s!

Kartierung von bis zu 4 Etagen

Sobald der Roborock S7 mit seiner Reinigung loslegt, zeichnet er eine Karte Ihrer Etage. Diese beinhaltet Wände und kleine Hindernisse. Sie ist nicht nur überraschend akkurat, nein sie dient auch als Basis für zwei ganz wesentliche Punkte:

Roborock-S-Karte-wird-erstellt

Roborock-S-Karte-wird-erstellt-4

  • Die Karte ist quasi das Fundament aller Features. In sie können Sie virtuelle Sperren einzeichnen, einzelne Zimmer benennen und den Roboter nur bestimmte Zonen reinigen lassen.
  • Über die Kartenansicht haben Sie die Möglichkeit, Ihren neuen Roborock S7 beim Reinigen zu beobachten und seine Position live zu verfolgen.

Die Erstellung der Karte funktioniert – wie immer bei Roborock – schnell, zügig und fehlerfrei. Schon nach ein paar Minuten stehen die ersten Grundrisse und am Ende des Reinigungsdurchgangs ist die Karte fertig erstellt.

Karte-einstellen

Karte-speichern-2

Roborock hat dem S7 zwei neue Features für die Kartenerstellung mit auf den Weg gegeben:

  • Beim Wischen wird neben der „Saugroute“ nun auch die „Wischroute“ eingezeichnet. Anhand der transparenten Schlieren in der Karte können Sie nachvollziehen, wo das Flaggschiff bereits gewischt hat.
  • Außerdem werden dank der neuen Infrarotsensoren auf der Unterseite Teppiche erkannt und mit geschriffelten Linien in die Karte eingezeichnet.

Wenn Sie die „Kartenspeicherung (Beta) aktivieren, wird die Karte gesichert. Das würde ich Ihnen auch auf jeden Fall empfehlen, damit Sie die Karte im späteren Verlauf für weitere Funktionen nutzen können.

Der S7 speichert bis zu vier von diesen Karten. Das bedeutet, dass Sie die Features auch auf bis zu vier Etagen nutzen können. Das dürfte für die meisten Haushalte auch genügen.

So fügen Sie weitere Karten hinzu:

  • Tragen Sie den Roboter samt Ladestation in eine neue Etage.
  • Starten Sie die Reinigung.
  • Die Karte wird während des Durchgangs erstellt und anschließend gespeichert.
  • Nun können Sie auch diese Karte für die einzelnen Funktionen nutzen.

Insgesamt gibt es von unserer Seite jede Menge Bonuspunkte für die Kartierung des S7. Alles funktioniert soweit top und intuitiv. Einziges Manko: Falls einzelne Räume während der ersten Kartierung nicht erreichbar für ihn sind (z.B. geschlossene Tür), sollte er diese eigentlich beim nächstem mal automatisch in die Karte aufnehmen. Das hat bei uns aber leider nicht immer funktioniert.

Virtuelle Zonen, unsichtbare Wände und „nicht-wischen“-Zonen

Eines meiner Lieblings-Features sind definitiv die sogenannten virtuellen Zonen (oder auch „No-Go-Lines“ genannt). Über diese haben Sie die Möglichkeit, dem S7 bestimmte Bereiche Ihrer Wohnung nicht mehr zugänglich zu machen.

S7-virtuelle-Zone-einrichten

S7-unsichtbare-Wand-einstellen

Wieso diese Funktion so gut ist?

Naja ganz einfach: Es gibt in fast jedem Haushalt gewisse Stellen, die Ihr neuer Kombiroboter besser nicht reinigen sollte, weil er a) feststecken könnte oder b) eventuell etwas beschädigen könnte.

Der Roborock S7 ist zwar wirklich vorsichtig beim Navigieren – trotzdem werden zum Beispiel bestimmte Lampenständer von quasi jedem Roboter früher oder später ein wenig verkratzt.

Außerdem bleiben Saugroboter auch heutzutage gerne mal an Langflor-Teppichen hängen.

Um das zu verhindern, ziehen Sie in die Karte Ihres Roboters einfach virtuelle Sperren. Diese werden dann vollständig automatisch von S7 ignoriert.

Dazu bearbeiten Sie Ihre Karte einfach und ziehen dort die roten Linien auf die gewünschte Größe. Das funktioniert wirklich gut und ist auch recht leicht zu bedienen.

Die „Roborock“-App bietet zusätzlich auch sogenannte „nicht-wischen“-Zonen. Die funktionieren im Prinzip genauso wie die virtuellen Zonen. Der S7 beachtet diese Sperren allerdings auch wirklich nur, wenn er gerade wischt. Weil das chinesische Flaggschiff aber „Gefahren“ beim Wischen (also vor allem Teppiche) selbstständig erkennt, werden Sie die „nicht-wischen“-Zonen wahrscheinlich gar nicht benötigen.

Teilen Sie Ihre Karten in Räume ein und lassen Sie diese einzeln reinigen

Roborock bietet Ihnen einen Haufen Features, die Ihnen dabei helfen die Karten Ihrer Etagen weiter zu individualisieren:

  • Teilen Sie die Karte in einzelne Räume ein und benennen Sie diese entsprechend.
  • Vergeben Sie jedem Raum eine einzelne Saug- und Wischstärke.
  • Lassen Sie einzelne oder einige Räume direkt per Klick reinigen.
  • Legen Sie eine Reinigungsreihenfolge fest.

Nachdem der S7 eine Karte erstellt hat, teilt er diese in einzelne Zimmer ein. Das funktioniert erschreckend gut. Trotzdem ist die Einteilung nicht immer perfekt.

S7-Räume-einstellen-Screenshot-4

Sie können die Karte aber anschließend auch selbstständig in einzelne Räume einteilen. Dazu bearbeiten Sie einfach die Karte und ziehen Trennlinien, um Bereiche in zwei Zimmer aufzuteilen. Natürlich können Sie auch vom S7 fälschlich als zwei Räume erkannte Bereiche einfach zu einem zusammenfügen.

Natürlich können Sie diese Räume dann auch entsprechend benennen. Insgesamt ist die selektive Raumeinteilung gut umgesetzt. Ich empfinde den Vorgang an der ein oder anderen Stelle etwas zu langwierig, weil es manchmal nicht ganz leicht ist, die Räume präzise zu trennen. Außerdem hat Ecovacs ,vor allem aber iRobot, das Feature – zumindest in meinen Augen – etwas „hübscher“ und intuitiver umgesetzt.

S7-Räume-einstellen-Screenshot-2

S7-Räume-einstellen-Screenshot

Was Roborock aber großartig macht: Sie können jedem Raum eine einzelne Saug- und Wischstärke vergeben. Sobald der kleine Helfer von Raum A in Raum B fährt, passt er diese automatisch an. Beeindruckend.

Ich möchte ich Ihnen einmal exemplarisch aufzeigen, welche Reinigungsstufen ich den einzelnen Räume zuordne. Ich denke, dadurch wird Ihnen schnell klar, wie nützlich dieses Feature eigentlich ist:

  • Küche, Eingangsbereich (gerne stark verschmutzt): Maximale Saug- und Wischleistung
  • Büro, Bar (empfindliche Böden): Standard Saugleistung und niedrige Wischleistung, damit das Laminat nicht zu viel Wasser abbekommt und aufquillt.
  • Rest: Standard Saug- und Wischleistung

Was für mich im Alltag dann aber definitiv den Unterschied macht: Sie können den S7 per App in verschiedene Räume senden.

Die Küche ist dreckig? Ab in die Küche! Die Kinder laufen mit dreckigen Schuhen über den Flur ins Wohnzimmer? Ab in das Wohnzimmer und dann in den Flur.

Die Reinigung einzelner Räume macht den S7 so unfassbar nützlich im Alltag. Sie werden einfach nicht immer Lust haben, den Roboter 90 Minuten durch die ganze Wohnung jagen zu lassen. Es sind nicht immer alle Türen geöffnet, manchmal liegen Spielsachen der Kinder herum an denen sich der Roboter festfahren könnte. An solchen Tagen gibt es nichts angenehmeres als den eigenen Saugroboter einfach schnell in die Küche zu schicken.

Als ob das nicht schon genug wäre, können Sie Ihrem Roborock S7 auch sagen, welche Räume er in welcher Reihenfolge reinigen soll. Ich weiß zwar bis heute nicht, wieso das wichtig sein könnte. Vielleicht finden Sie an diesem Feature aber ja gefallen. Und wie heißt es so schön: „Lieber haben, als nicht haben.“

Die gesamte Palette aller Roborock S7 App-Funktionen

Weil die App einfach so viel zu bieten hat, möchte ich Ihnen alle wesentliche Features samt Erklärung einmal auflisten:

  • Zonenreinigung: Markieren Sie bis zu 5 Bereiche, die der Roborock S7 wahlweise zwischen ein- und dreimal reinigen soll.
  • Reinigungsleistung: Stellen Sie die Saug- und/oder Wischleistung in jeweils vier individuellen Stufen ein.
  • Wischroute (standard/gründlich): Im gründlichen Wischmodus lässt der S7 die einzelnen Bahnen mehr überlappen und reinigt die gesamte Fläche direkt zweimal.
  • Karten verwalten: Speichern Sie bis zu 4 Karten und stellen Sie Alte wieder her.
  • Karte bearbeiten: Legen Sie Sperrzonen, unsichtbare Wände und wischfreie Zonen an. Legen Sie auf Wunsch zusätzlich eine individuelle Raum-Abfolge fest.
  • Teppicheinstellungen: „Verstärkung auf Teppichen“ (S7 wechselt auf Teppichen automatisch in die maximale Saugstufe), „Vermeidungsmodi“ (S7 hebt auf Wunsch entweder Wischmodul auf Teppichen an oder vermeidet Teppiche komplett)
  • Pläne: Legen Sie Zeiten fest, zu denen Roborock S7 bestimmte Reinigungs-Aufgaben erfüllen soll.
  • Pin and go: Senden Sie den S7 an einen bestimmten Punkt auf der Karte.

Die App ist einfach nur so bis oben hin vollgepackt mit nützlichen Features. In dieser Kategorie kann dem S7 eigentlich keiner das Wasser reichen.


Fahrverhalten großartig – Akku ebenso

Wie auch bei seinen Vorgängern stattet Roborock sein neues Flaggschiff mit der mittlerweile bekannten Laser-Distanz-Sensorik (LDS) aus. Diese funktioniert im Roborock eigenen Ökosystem schon seit Jahren so gut, dass die Modelle des chinesischen Herstellers eigentlich immer die Gewinner in unserer Kategorie „Fahrverhalten“ sind.

S7 von hinten

Alles hochwertig verarbeitet – wir können kaum meckern.

So gibt es auch beim Roborock S7 mal wieder keine Überraschung. Der Roboter navigiert wahnsinnig präzise, reinigt alle Flächen zügig und nahezu fehlerfrei.

Grandioses Fahrverhalten auf unserer Teststrecke

Nach nur 25 Minuten ist der S7 fertig mit der Reinigung unserer neuen 24 m² großen Teststrecke. Dabei spielt er sich mit quasi allem, was er auf der Strecke vorfindet.

Die Hindernisse (Bürostühle, Tischbeine und Stehlampen) umfährt er genauso vorsichtig wie präzise. In den Engstellen lässt er keinen Bereich ungesaugt und verliert seine Kontrolle nicht.

Roborock S7 ueberwindet Schwelle

Dank seines Hebefahrwerks kann der Roborock S7 problemlos Schwellen bis 2,3 cm überwinden.

Dank seines Hebe-Fahrwerks fährt er problemlos über die 2,0 cm Türschwelle und hat sogar noch etwas Luft für höhere Schwellen (bis zu 2,3 cm).

Er fährt die gesamte Fläche schön systematisch ab. Er beginnt zuerst damit die Strecke einmal zu umfahren und teilt diese dann in einzelne Bereiche auf, die er dann Bahn für Bahn abfährt. Sein integrierter Quadcore-Prozessor berechnet zuverlässig die schnellste Route. Am Ende heißt es für den S7: neue Bestzeit auf der Teststrecke. Glückwunsch!

Roborock S7 von oben fotografiert

Optisch macht der S7 doch einiges her, oder?

Selbst der Umgang mit den Freischwingerstühlen ist ordentlich. Er „überfährt“ diese nicht (so etwas sorgt ständig für Kratzer im Edelstahl), sondern navigiert vorsichtig um diese herum.

Einzig der Umgang mit kleinen Hindernissen, wie Schuhen oder Kabeln, ist nicht perfekt. Dafür benötigt der S7 aber auch zum Beispiel eine AI samt Kamera, wie sein „Bruder“, der Roborock S6 MaxV. Da diese aber noch nicht sonderlich ausgereift ist, bin ich eigentlich ganz froh, dass der S7 nicht über sie verfügt. Das treibt den Preis nicht unsinnig nach oben. Vielleicht dürfen wir in dieser Sache ja aber noch auf einen Roborock S7 MaxV hoffen.

Gigantische Akkulaufzeit und tolles Fahrverhalten im Alltag

Im Alltagseinsatz macht der Roborock S7 einen ähnlich guten Job. Er fährt jede unserer Etagen fehlerfrei ab. Er navigiert diese systematisch Raum für Raum und landet am Ende wie gewünscht in seiner Ladestation.

Der 5200 mAh Lithium-Ionen Akku des S7 liefert genug Power für 3 Stunden im schwächsten Saug-Modus. Normalerweise sind Saugroboter ja bekannt dafür in der niedrigsten Saugstufe eigentlich kaum etwas aufzusaugen. In der Regel halte ich das immer für eine Maßnahme der Hersteller, um eine möglichst große Akkulaufzeit in die Werbung klatschen zu können.

S7 am Reinigen

Er zieht seine Bahnen nicht nur präzise, sondern auch ziemlich schnell.

Roborock Saugroboter aber machen selbst in der leisesten Saugstufe einen guten Job. Rechnen Sie jedoch damit, dass der S7 in den höheren Saugstufen wesentlich weniger Akkulaufzeit besitzt als die – zugebenermaßen – gigantischen 300 Minuten.

Die eigentliche Akkukapazität des S7 kann Ihnen aber eigentlich vollkommen egal sein. Denn dank des Features „Recharge and Resume“ kehrt der S7 bei rund 20% Akkustand automatisch zurück in seine Ladestation und setzt bei rund 80% seine Reinigung dort fort, wo er zuletzt aufgehört hat. Dadurch kann er mal locker Flächen jenseits der 200 m² Grenze reinigen.

Sollten Sie den S7 in einer sehr großen zweiten Etage betreiben, denken Sie daran, die Ladestation mit in die neue Etage zu tragen.

Im Wischmodus ist die Akkulaufzeit natürlich noch einmal etwas geringer. Trotzdem sind auch die Akku-Werte des Roborock S7 genauso beeindruckend wie einsame Spitze.


Solide Lautstärken-Werte in unserer Messung

Um die Lautstärke unserer getesteten Modelle objektiv beurteilen zu können, messen wir diese in jeder Saugstufe aus exakt 1,5 Metern.

Der Roborock S7 schneidet dabei erwartungsmäßig – wie alle anderen Roborock Modelle – irgendwo im gehobenen Durchschnitt ab.

Das sind die Lautstärke-Werte, die wir für den Roborock S7 aus 1,5 Metern gemessen haben:

  • Leise: 59 dB
  • Balanciert: 60 dB
  • Turbo: 64dB
  • Max: 69 dB

Die reine Motor-Lautstärke des S7 ist dabei nicht so leise wie beispielsweise die eines Ecovacs T8+. Trotzdem würde ich sie immer noch als „nicht störend“ einstufen.

Roborock S7 Lautstaerkemessung

Wir messen die Lautstärke aller Roboter immer aus exakt 1,5 Metern.

Allerdings besitzt der S7 drei große Vorteile in Puncto „Lautstärke“, die Sie nicht direkt aus unseren Dezibel-Messungen herauslesen können:

  • Der S7 verfügt über eine sehr feine Sensorik. Daher stößt er auch quasi nie gegen Möbel oder Ähnliches. Das sind nämlich tatsächlich die Geräusche, die Sie im Alltag dann stören würden. Beim S7 ist das aber ja zum Glück nicht der Fall.
  • Roborock Saugroboter leisten schon in den leisen Saugstufen Großartiges. Sie können den S7 also sehr häufig schon in der leisesten Motorstufe laufen lassen und er wird Ihre Wohnung trotzdem sehr gut reinigen.
  • Die lauteste Motorstufe ist selten von Nöten. Vor allem, weil der S7 diese ja selbstständig auf Teppichen aktiviert.

Im Großen und Ganzen bekommt der S7 von uns trotz „mittellautem“ Motor ganz gute Bewertungen in Sachen Lautstärke.


Design, Maße und Verarbeitung des Roborock S7

Roborock sorgt beim neuen Flaggschiff des S7 für gewohnt wenig Überraschungen und setzt auf das typische „Roborock-Design“. Er wurde rund gebaut, ist in schwarz und weiß erhältlich und mit 35 x 35 x 9,65 cm bei 4,7 kg ein typischer Roborock.

Rborock S7 reinigt an Wand

Roborock Saugroboter sind bekannt dafür sehr präzise zu reinigen.

Kleiner Einschub: Wir raten Ihnen dazu zum schwarzen Modell zu greifen, wenn Sie vorhaben sich irgendwann eine Absaugstation zuzulegen. Denn diese wird es ab Herbst – soweit wir informiert sind – nur in der schwarzen Farbausführung geben.

Mit 9,65 cm Bauhöhe kann der S7 relativ problemlos unter die meisten Hindernissen bei Ihnen zuhause navigieren.

Knöpfe Oberseite S7

Auf der Oberseite des S7 finden Sie drei Knöpfe: zurück zur Ladestation (l), starten/stoppen (m) und Spot-Modus/Kindersicherung (r)

Auf der Oberseite finden Sie eine neue Statusleuchte, die nicht nur optisch ziemlich gelungen ist. Sie gibt Ihnen zusätzlich Aufschluss darüber, was der S7 gerade treibt:

  • Blau: Wischen
  • Weiß: Saugen
  • Blaues Blinken: Laden
  • Grün: Geladen

Die verschiedenen Komponenten des Roborock S7 sind recht hochwertig verarbeitet. Klar: Hier und da gibt es ordentlich Plastik. Trotzdem wackelt und klappert nichts. Sie werden durch und durch das Gefühl haben, dass Sie da gerade ein hochwertiges Produkt in den Händen halten.

Saugbehaelter eingesetzt

Der Staubbehälter lässt sich problemlos einsetzen und entnehmen.

Unter dem Deckel auf der Oberseite befindet sich der 470 ml große Staubbehälter, der sich wirklich einfach und angenehm entleeren lässt. Der Filter des Behälters lässt sich leicht herausnehmen. Hierfür hat Roborock einen Art „Klick-Mechanismus“ integriert, den die Halterung des Filters löst. Das ist sicher keine weltverändernde Sache, zeigt aber, dass Roborock sich bis ins kleinste Detail Gedanken gemacht hat.

Auf der Unterseite gibt eine komplett überarbeitete Hauptbürste aus Vollgummi – statt wie früher – Haarborsten. Dadurch sollte die Aufnahme von Tierhaaren deutlich verbessert werden. In unserem Tierhaar-Saugtest hat sich das nur dezent geäußert.

Saugbehaelterfach

Beim Ausleeren des Saugbehälters fällt nichts in das Fach. Das sieht man leider nicht immer so.

Der Wassertank ist nun wieder fest im Roboter verbaut und nicht wie bei den Vorgängern „hinten angebracht“. Ich finde das deutlich besser, weil es das Handling etwas verbessert.

Die Ladestation ist wie immer: klein, optisch gelungen – aber leider ohne Kabelaufbewahrungsfach. Die restlichen Zubehörteile sind allesamt hochwertig.

Ersatzteile, wie Bürsten und Wischtücher können Sie übrigens problemlos nachkaufen. Wo und zu welchem Preis? Dazu mehr in unserem Roborock S7 Ersatzteile Artikel.

Fazit: Der Preis des Roborock S7 ist absolut gerechtfertigt

Mit einer UVP von knapp 550 Euro ist der Preis des S7 mehr als fair. Andere Flaggschiff-Modelle liegen (ohne Absaugstation) in einem ähnlichen Bereich.

Allerdings bietet das neue Roborock Flaggschiff jede Menge Vorteile und ist insgesamt ein mehr als gelungenes Gesamtpaket.

Die Absaugstation gibt es dann ab Herbst 2021 nachzukaufen. Wie teuer diese dann sein wird, lässt sich aktuell schwer sagen. Wir rechnen mit ca. 150 Euro.

Alle Ergebnisse im Überblick

Das ist der Moment, an dem man den Hut ziehen sollte, oder? Na gut - zurecht. Lange genug haben wir eure schlechte Tiefenreinigung von Teppichen kritisiert. Weil die aber jetzt richtig gut, und der Rest noch besser ist, sagen wir: Respekt!

Gesamtbewertung

92.02%

Preis-/Leistung: 87%

Lieferumfang & Zubehör
87.5%
Reinigung Hartböden
92.5%
Reinigung Teppiche
88.5%
Navigation & Funktionen
95.3%
Benutzerfreundlichkeit
92.8%
Geeignet für Leute, die:
  • auf großen Flächen leben
  • mehrere Etagen einwandfrei reinigen lassen möchten
  • Wert auf viele Features legen
  • Einen top Saugroboter erwarten
Ungeeignet für Leute, die:

Einzelbewertung Roborock S7

Kriterium Gewichtung Bewertung
Lieferumfang & Zubehör10%87.2%
Lieferumfang35%91%
Saugbehälter15%83%
Wassertank15%99%
Verfügbarkeit Ersatzteile35%81%
Reinigung Hartböden20%92.5%
Hartboden Saugtest50%99.3%
Ecken & Kanten20%81%
Reinigung Haare10%80%
Hartböden im Alltag20%93%
Reinigung Teppiche20%88.5%
Softflor Teppich30%75%
Kurzflor Teppich30%92%
Teppiche Alltag40%96%
Navigation & Funktionen30%95.3%
Fahrverhalten30%95%
Funktionen30%97%
Anpassungsfähigkeit25%93%
Akkuleistung15%96%
Benutzerfreundlichkeit10%92.8%
Lautstärke30%94%
Bedienung30%96%
Reinigung & Wartung20%87%
Verarbeitung20%92%
Gesamtbewertung 92.02 ("sehr gut")

Produktdaten des Roborock S7

Roboter-TypSaug Wisch Roboter
HerstellerRoborock
NavigationSystematisch, Kartierung der Wohnung, Laser
Multi-Raum tauglich
aufladen überLadestation (Absaugstation folgt)
Akku-Laufzeit180 Min. (im leisesten Modus)
Akku TechnologieLithium-Ionen
Ladezeit bei leerem Akku5 Stunden
Reinigungsmodisaugen, wischen
max. Schwellenhöhe2,3 cm
Reinigungszeit Testzimmer (14 m²)14 Min.
geeignete BödenHartböden, Teppiche
Saugleistung2500 mAh
Saugleistung verstellbarLeise, Balance, Turbo, Max
automatische Erhöhung Saugleistungja
Hauptbürste
Breite der Hauptbürste16,5 cm
Saugbehälter Volumen470 ml
Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
Lautstärke59, 60, 64, 68 dB
wischt nass
Wassertank Volumen300 ml
Befeuchtung des Wischtuchs durchelektronische Pumpe
Wassermenge regulierbar
spart Teppiche beim Wischen aus
Steuerung überApp, Roboter, Alexa, Google Home
Kartierung der Räumlichkeiten
Speichert mehrere Etagen in Karte
No-Go-Lines
Bereichsreinigung
Absturzsensorvorhanden
EntfernungssensorLaser-Distanz
Sensor für smarte NavigationLaser-Distanz
Maße35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht4,7 kg
Doppeltes Zubehör-
Zubehörteile erhältlichAmazon, Gearbest, Aliexpress
Preisvergleich

Preis-/Leistung: 87% (guter Deal)

Aktueller Preis:

649,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 2. August 2021 10:55

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