Xiaomi Roborock S50 Saug- und Wischroboter im Test 2020
Auch wenn der ein oder andere etablierte Saugroboter-Hersteller das sicher abstreiten würde: Der Xiaomi Roborock S50 ist der heiße Scheiß. Verzeihen Sie mir bitte den Ausdruck, aber es ist nun mal die Wahrheit.
Inhaltsverzeichnis
- Xiaomi Roborock S50 Saug- und Wischroboter im Test 2020
- Der Roborock S5 ist der Nachfolger des beliebten Xiaomi Mi Robot
- Wo und wie sollten Sie den Roborock S5 kaufen?
- Lohnt sich der Roborock S5 im Vergleich zum Vorgänger und Nachfolger?
- Lieferumfang und Zubehör auf durchgehend hohem Niveau
- So nehmen Sie den Roborock S5 in Betrieb und installieren die App
- Diese App macht Kleinholz aus der Konkurrenz
- Die beste Navigation, die ich bisher testen durfte
- Reinigungsleistung: Auch hier gibt es Bestnoten!
- Roborock S5 mit Alexa und Google Home steuern
- So warten und reinigen Sie den Roborock S5
- Tolle Verarbeitung und einzigartiges Design
- Häufige Fragen und Antworten
- Der Roborock ist der perfekte Saug Wisch Roboter für Sie, wenn…
Unter Namen wie Xiaomi Roborock, Xiaomi Mi Robot Vacuum 2, Xiaomi Mijia Roborock & Co. hat er sich zum wohl beliebtesten Saugroboter auf dem Markt gemausert. Offiziell heißt er übrigens einfach nur Roborock S5.
Wenn Ihnen irgendwer die Frage beantworten kann, ob auch Sie den Saugroboter kaufen sollten, dann dieser Testbericht. Denn ich habe den Kollegen wochenlang allen möglichen Tests unterzogen und die Ergebnisse nicht nur hier festgehalten, sondern auch mit allen bisher getesteten Modellen verglichen. Also, worauf warten wir noch?
Der Roborock S5 ist der Nachfolger des beliebten Xiaomi Mi Robot
Der Xiaomi Mi Robot Vacuum war – und ist auch nach wie vor – einer der beliebtesten Saugroboter auf dem Markt. Denn er unterbietet die Konkurrenz – bei gleicher Leistung – teilweise so extrem, dass ich mir das ein oder andere Lachen nicht verkneifen konnte.
Der Roborock S5 gilt überall als der direkte Nachfolger des Mi Robot. Immerhin sind die beiden Roboter sowohl technisch als auch optisch sehr ähnlich.
Doch weder auf der Packung, noch auf dem Gerät selbst werden Sie einen Hinweis darauf finden, dass der Roborock S5 von Xiaomi produziert wurde.
Kein Xiaomi-Schriftzug auf und in der Verpackung.
Kurze Erklärung: Wurde er auch nicht.
Ausführliche (aber nicht weniger komplizierte) Erklärung: Auch der beliebte Vorgänger Mi Robot wurde nie von Xiaomi produziert und entwickelt. Xiaomi war nur der Lizenzgeber. Hergestellt wurde er – Überraschung – von Roborock. Also: Xiaomi drauf, aber Roborock drin.
Genau wie der Roborock S5 wurde auch der beliebte Xiaomi Mi Robot von Roborock hergestellt.
Mittlerweile vertreibt Roborock die Modelle unter eigener Flagge. Xiaomi selbst ist aber nicht ganz raus. Die investieren aktuell fleißig in die chinesische Firma. Bei dem Erfolg ist das auch nur logisch.
Kleiner Fun-Fact: Einige Zubehörteile (Bürstenkopf, HEPA-Filter, Hauptbürste) des Mi Robot passen auch beim Roborock S5. Und beide Roboter lassen sich natürlich auch über die selbe App steuern.
Ja, es ist definitiv so: Der Roborock S5 ist der direkte Nachfolger des Xioami Mi Robot. Auch wenn sich an der Darstellung nach außen einiges getan hat – es entwickelt nach wie vor der selbe Hersteller.
Roborock S50, Roborock S55 und die unterschiedlichsten Namen
Der Roborock S5 ist unter den verschiedensten Namen bekannt: Xiaomi Roborock, Roborock S50, Xiaomi Roborock Sweep One, Xiaomi Roborock 2, Xiaomi Saugroboter – die Liste ist lang.
Wir haben uns den Roborock S50 in der weißen Edition geschnappt.
Die korrekte Begrifflichkeit für die Modellreihe lautet allerdings Roborock S5. Aktuell gibt es den Roborock in drei Farben:
- Roborock S50 – weiß (unsere Edition)
- Roborock S50 – rosegold (baugleich)
- Roborock S55 – schwarz (baugleich)
Einige halten den Roborock S55 für ein Upgrade des Roborock S50. Das ist aber Schwachsinn. Beide Modelle sind – abgesehen von der Farbe – exakt gleich.
Wo und wie sollten Sie den Roborock S5 kaufen?
Ich bin ein Freund davon, wenn ich beim Kauf eines Produktes keinen Stress habe. So habe ich mir den Roborock S5 einfach bei Amazon gekauft.
Natürlich inklusive CE-Zeichen (erst damit darf das Produkt in jedem EU Mitgliedstaat verkauft werden), deutscher Bedienungsanleitung und europäischen Stecker. Dort ist der Roboter ganz normal als Prime-Produkt gelistet. Nach zwei Tagen war der Roborock S5 auch schon da.
In der europäischen Version muss der Roborock S5 ein CE-Zeichen besitzen.
Der Shop Gearbest bietet den Roborock S5 günstiger an. Wir sprechen hier von einem Preisnachlass von teilweise bis zu 50 Euro. Hier ist die Bestellung allerdings ein klein wenig komplizierter.
Sie sollten dabei unbedingt darauf achten, dass es sich beim entsprechenden Modell um eine internationale Version mit CE-Zeichen handelt. Sonst könnte es durchaus passieren, dass Sie sich mit chinesischen Schriftzeichen auseinander setzen müssen.
Ein weiterer Nachteil von Gearbest ist, dass Sie häufig mit sehr langen Wartezeiten von 5-14 Tagen rechnen müssen. Außerdem müssen – oder besser sollten – Sie sich um eine Zollsicherung kümmern. Dann können Sie die eventuellen Gebühren bei einer Paketübergabe zurückfordern.
Hier nochmal eine kurze Checkliste, wenn Sie bei Gearbest bestellen:
- Wählen Sie das richtige Warenlager (am besten EU-Lager).
- Beachten Sie die Versanddauer.
- Buchen Sie eine Zollsicherung mit.
- Achten Sie auf die Versandkosten.
Lohnt sich der Roborock S5 im Vergleich zum Vorgänger und Nachfolger?
Der Vorgänger ist nach wie vor eine echte (und günstige) Empfehlung und mit dem Roborock S6 steht der direkte Nachfolger in den Startlöchern. Da stellt sich natürlich die Frage:
Ist der Roborock S5 für Sie überhaupt die richtige Wahl? Oder sind Vorgänger/Nachfolger vielleicht interessanter?
Xiaomi Mi Robot vs. Roborock S5
Der Roborock S5 ist schon ein deutliches Upgrade zum Mi Robot. Immerhin kann der Roborock wischen, besitzt eine höhere Saugleistung und kam mit deutlich mehr Features auf den Markt.
Riesiger Vorteil des Roborock S5 gegenüber dem Mi Robot: Er kann auch wischen.
Roborock S5 | Mi Robot | |
---|---|---|
Saugleistung | 2000 pa | 1800 pa |
Lautstärke | 61-68 dB | 61-68 dB |
Saugstufen | 4 | 4 |
Wischen | ja | nein |
Navigation | Laserdistanzmessung | Laserdistanzmessung |
Max. Schwellenhöhe | 1,9 cm | 1,5 cm |
Saugbehälter | 0,48 l | 0,42 l |
Akku | 5200 mAh | 5200 mAh |
Bauhöhe | 9,7 cm | 9,9 cm |
Teppicherkennung | ja | nein |
Hersteller | Roborock | Roborock |
Lizenzgeber | Roborock | Xiaomi |
App | Mi Home | Mi Home |
Preis (geschätzt) | 425 Euro | 315 Euro |
Zu Amazon* | Zu Amazon* |
Allerdings muss man zugeben: Roborock hat bisher die meisten Software-Features auch für den Xiaomi Mi Robot per Firmware-Update nachgereicht. Neben dem schon implementierten „Zoned Cleaning“ sollen wohl auch die No-Go-Lines kommen – für China sind sie immerhin schon verfügbar.
Es gibt aber auch noch einige kleinere Funktionen, die der Roborock S5 dem Mi Robot voraus hat: Er fährt über höhere Türschwellen, sein Saugbehälter ist etwas größer und er erhöht die Saugleistung auf Teppichen automatisch.
Meine Empfehlung: Wenn Sie die Wischleistung nutzen oder das bessere Gesamtpaket haben möchten, dann sollten Sie zum Roborock S5 greifen. Wenn Sie eher nach einem Schnäppchen suchen, dann schauen Sie sich den Xiaomi Mi Robot genauer an.
Wer schon einen Mi Robot hat, der sollte in meinen Augen nicht auf den Roborock umsteigen. Das lohnt sich meiner Meinung dann doch nicht.
Roborock S6/T6 vs. Roborock S5
Alle haben gespannt auf die ersten technischen Details zum Roborock S6 (zum Test) gewartet – der Trailer war ja immerhin sehr vielversprechend. Ich würde sogar von mir behaupten, dass ich ein klein wenig aufgeregt war (ich weiß, ein bisschen traurig ist das schon).
Und dann, Boom! Die ersten Zahlen zum Roborock S6 sind da. Und ich so: „Das ist alles?“
Im Prinzip kann der Roborock S6 auf den ersten Blick nur etwas höhere Türschwellen hinauffahren und ist deutlich leiser. Spoiler aus unserem Testbericht zum S6: So viel leiser ist der gar nicht????.
Roborock S5 | Roborock S6 | |
---|---|---|
Saugleistung | 2000 pa | 2000 pa |
Lautstärke | 61-68 dB | max. 58 dB |
Saugstufen | 4 | 4 |
Wassertank | 0,16 l | 0,16 l |
Saugbehälter | 0,48 l | 0,48 l |
Navigation | Laserdistanzmessung | Laserdistanzmessung |
Max. Schwellenhöhe | 1,9 cm | 2,1 cm |
Akku | 5200 mAh | 5200 mAh |
Bauhöhe | 9,7 cm | 9,7 cm |
Teppicherkennung | nur saugen | nur saugen |
App | Mi Home | Mi Home |
Raumeinteilung | nein | ja |
Mapping | eine Karte | mehrere Karte |
Preis (geschätzt) | 425 Euro | 550 Euro |
Zu Amazon* | Zu Amazon* |
In Sachen Software hat sich dann aber doch etwas interessantes getan. Denn der S6 kann mehrere Etagen speichern – das haben sich sehr viele gewünscht. Außerdem gibt es eine automatische Raumeinteilungsfunktion. Das hat uns beim Deebot Ozmo 930 bereits sehr gefallen.
Laut Roborock soll dieses Feature aber auch für den S5 nachgerüstet werden. Die Raumeinteilung wird aber wohl exklusiv für den S6 bleiben.
Update: Wir haben mittlerweile natürlich auch den Roborock S6 kreuz und quer getestet. Aktuell besitzt der S6 tatsächlich keine Mehrfachkarten-Speicherung. Er kann nur sogenannte „Backup-Karten“ erstellen. Das ist zwar mehr als beim S5 – aber weniger als sich viele erhofft haben. Update Ende.
Roborock versucht also vor allem eines: Sie verbessern ihren schon wirklich erstklassigen Roborock S5 an seinen wenigen Schwachstellen und machen daraus den Roborock S6. Wieso sollten Sie auch nicht auf ihr bewehrtes Rezept setzen, wenn die Konkurrenz sowieso noch Brot von gestern backt?
Allerdings würde ich Ihnen nicht unbedingt dazu raten auf den Roborock S6 zu warten. Natürlich, er ist zwar etwas besser, aber auch ein gutes Stück teurer. Erste Shops haben ihn bereits für 550 Euro gelistet. Damit kostet er gute 120 Euro mehr als der Roborock S5.
Außerdem: Bleibt Roborock seiner Linie treu, dann erhält auch der Roborock S5 fleißig Firmware-Updates und verfügt dann eventuell auch über die beliebte Kartenspeicherung mehrerer Etagen.
Lieferumfang und Zubehör auf durchgehend hohem Niveau
Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind als das Roborock S5 Paket zuhause vor mir lag. Immerhin hört man ja so viel gutes über ihn. Also sofort meinen Testzettel heraus kramen und erste Notizen machen:
Roboter kommt in drei verschachtelten Paketen an, etwas Platz nach links und rechts, kein Styropor. Roboter könnte vielleicht im Karton hin und her wackeln, wenn der Lieferservice grob vorgeht.
Der Roborock S50 kam hochwertig verpackt bei uns an.
Dieser Eindruck hatte sich aber überhaupt nicht bestätigt. Ich habe den Roborock S50 selbst ab und an von A nach B transportiert, wenn ich ihn beispielsweise bei meinem Teamkollegen Boris getestet habe.
Der Hybridroboter ist nicht nur wahnsinnig sicher, sondern auch platzsparend verpackt. Der kompakte Karton wirkt gegen die Konkurrenz fast handlich.
Liegt das vielleicht daran, dass sich nicht viel Zubehör im Karton befindet? Nein, absolut nicht. Der Lieferumfang des Roborock S5 ist nicht nur üppig, sondern sticht auch mal positiv aus dem Einheitsbrei heraus.
Was auf den ersten Blick nach gar nicht mal so viel aussieht, erwies sich im Test als äußerst durchdacht.
- Roborock S50
- Saugbehälter (480 ml)
- Wischmoppaufsatz (mit integriertem Wassertank, 150 ml)
- 2x Mikrofasertuch (waschbar)
- 4x Ersatzkapseln für Wasserweiterleitung im Tank
- 2x HEPA-Filter
- automatische Ladestation
- Feuchtigkeitsbeständige Bodenplatte zum Anstecken an Ladestation
- Stromkabel (inkl. EU-Stecker)
- Reinigungs-Pinsel mit Klinge
- Bedienungsanleitung
Lassen Sie uns gemeinsam mal schnell einen Blick auf die wichtigsten Zubehörteile werfen. Und anschließend stelle ich Ihnen sämtliche Ergebnisse aus unserem Roborock S50 Test vor.
Transparente Bodenplatte zum Schutz vor Wasser
Im Prinzip ist der Lieferumfang der meisten Saugroboter immer gleich. Roborock hat sich für ihren S5 aber mal etwas ganz anderes einfallen lassen: eine feuchtigkeitsbeständige, transparente Bodenplatte aus Kunststoff.
Gleichermaßen simpel wie genial: Die transparente Bodenplatte bietet zahlreiche Vorteile.
Das Teil wird direkt an die Ladestation angeschlossen und sorgt unter anderem dafür, dass der Roborock S5 extrem sicher in die seine eigene Docking-Station fährt. Keine Verrutschen der Station, kein zweiter Parkversuch, nichts. Er fährt wie auf Schienen in seine Station.
Der Roborock S5 parkt ohne Zweifel besser ein als ich.
Das liegt neben der beeindruckenden Navigation des Roborock S5 auch daran, dass er beim Einparken mit seinem Eigengewicht auf die Platte fährt. Die daran angeschlossene Ladestation kann dann logischerweise nicht verrutschen.
Die Bodenplatte bietet Ihnen aber noch einen weiteren Vorteil: Der Roborock steht nach dem Wischen mit dem nassen Mikrofasertuch nicht direkt auf dem Boden.
Dadurch kann das restliche Wasser empfindliche Böden nicht angreifen. Somit kann der Roborock nach dem Wischen auch mal ein paar Stunden rumstehen.
Ich warte nur darauf, dass andere Hersteller die Matte kopieren.
Die Idee ist gleichermaßen simpel wie genial. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der Hersteller von Hybridrobotern dieses Feature nachbauen wird.
Die Wischplatte finde ich optisch überhaupt nicht störend. Immerhin verdeckt der Roborock S5 sie fast komplett, wenn er lädt. Wenn Sie die Platte trotzdem nicht nutzen möchten, können Sie das selbstverständlich tun. Sie ist rein optional.
Wischaufsatz – Nicht optimal, aber ordentlich umgesetzt
Der Vorgänger des Roborock S5 war ein reiner Saugroboter. Somit konnte er natürlich auch nicht wischen. Der chinesische Hersteller hat den Roborock S5 mit einer zusätzlichen Wischfunktion ausgestattet.
Den Wischaufsatz können Sie problemlos anbringen ohne den Roborock S5 umzudrehen.
Wie viele andere Hersteller setzt also nun auch Roborock auf das Konzept Hybridroboter. Alle anderen Modelle können Sie übrigens in unserem Saug Wisch Roboter Test vergleichen.
Während Roborock bei so vielen Funktionen eine Menge Kreativität zeigt, fällt die Wischfunktion doch eher standardmäßig aus: Das Mikrofasertuch wird per Kletthaftung am Wassertank angebracht und hinten am Roboter montiert.
Das Wischtuch hält dank Doppelverschluss toll, fällt aber etwas klein aus.
Durch zwei Schaumstoffkapseln wird das Wischtuch dann befeuchtet. Eine Pumpe im Tank wäre hier die deutlich bessere Wahl gewesen. Denn der „Tropfmechanismus“ ist einfach nicht so das Wahre.
Durch die beiden Kapseln tropft das Wasser aus dem Tank auf das Wischtuch.
Es dauert immer ein wenig bis das Wischtuch nass ist und Sie können die Wassermenge auch nicht regulieren. Wenn Sie verschiedene Böden zuhause haben, ist das natürlich nicht optimal.
Die Pumpe des Deebot Ozmo 930 verteilt das Wasser gleichmäßiger und die Wassermenge lässt sich regulieren.
Allerdings muss ich sagen, dass der Mechanismus sehr gut funktioniert. Das Tuch ist im Vergleich zu vielen anderen Modellen sehr schnell nass und die Wassermenge ist ordentlich – ohne dabei zu „nässen“.
Auch das Einsetzen des Wassertanks ist toll umgesetzt. Sie können den Tank samt Wischtuch einfach hinten in den Roboter einschieben. Somit müssen Sie den Roborock S5 nicht umständlich umdrehen oder anheben.
Sobald die beiden Schnappverschlüsse einrasten, hält der Tank einwandfrei und lässt sich durch das Drücken zweier Heben leicht entnehmen.
Eine Sache ist mir aber total auf die Nerven gegangen. Der Roborock S5 fährt beim Wischen auf Teppiche. Ich meine verdammt, was soll das?
Sowohl der Roborock S5 als auch der Nachfolger S6 erkennen beim Wischen keine Teppiche.
Verstehen Sie mich nicht falsch, die meisten Hybridroboter haben dieses Problem. Aber erstens hat Roborock ja eine Teppicherkennung in den Roboter implementiert. Denn beim Saugen reguliert er auf Teppichen die Saugleistung automatisch nach oben. Wieso geht das nicht auch beim Wischen?
Und zweitens hat Ecovacs Robotics mit dem Deebot Ozmo 930 gezeigt, dass es geht.
Roborock hat eine gute Wischfunktion in den S5 gebaut, aber in meinen Augen auf’s falsche Pferd gesetzt. Eine Wasserpumpe und eine Teppicherkennung im Wischmodus wären deutlich besser gewesen. Aber im Endeffekt ist sie den meisten Konkurrenten trotzdem weit voraus. Die Wischleistung selbst sehen wir uns übrigens gleich an.
Irre viel Akkuleistung und automatische Ladestation
Der Roborock S5 fährt natürlich automatisch in die Ladestation zurück, wenn ihm der Saft ausgeht. Das dürfte aber nicht allzu häufig vorkommen. Denn der Hersteller hat dem Hybridroboter einfach mal einen 5200 mAh Akku eingebaut.
Bisher konnte kein Roboter so viel Fläche mit einer Akkuladung reinigen.
Damit ist der Roborock S5 in unserem Test knappe 150 Minuten am Stück gefahren. Das ist schon wirklich eine Ansage. Durch seine schnelle und präzise Navigation schafft er in dieser Zeit auch noch 125 m² – Spitzenwert.
Die Ladestation ist deutlich kleiner als beim Vorgänger Xiaomi Mi Robot und sehr rutschfest. Ein weiterer Grund, wieso der Roborock S5 jedes mal so problemlos in seine Ladestation fährt.
Die Ladekontakte sind übrigens von hinten nach vorne gewandert. Somit muss er nicht mehr wie sein Vorgänger rückwärts einparken.
Die Ladestation des Neato D7 wirkt neben der des Roborock S5 wie ein Panzer.
Was ich auch ziemlich interessant fand: Der Roboter konnte problemlos in meine Engstelle neben meinem Schreibtisch einparken. Viele Konkurrenz-Modelle benötigen links und rechts von der Ladestation ca. einen Meter Platz. Den Roborock S5 juckt so etwas überhaupt nicht – er parkt gefühlt überall ein.
Die Ladestation ist rutschfest und der Roborock S5 findet Sie in jeder Situation problemlos. Das macht Sie bei der Wahl der Steckdose deutlich flexibler.
Das sollten Sie nicht unterschätzen. Bei manchen Robotern könnte man aufgrund ihres Fahrverhaltens Richtung Ladestation denken, sie hätten ein bisschen zu tief ins Glas geschaut.
Einen kleinen Nachteil hat die „neue“ Ladestation des Roborock S5 gegenüber die seines Nachfolgers aber doch: Das Verstauungsfach für das Kabel musste aufgrund der kleineren Größe leider weichen.
Der Vorteil von größeren Ladestationen: Sie besitzen ein Kabelaufbewahrungsfach.
Firmware-Updates sollten Sie übrigens im besten Fall an der Ladestation herunterladen. Das kann je nach Internet-Geschwindigkeit etwas dauern. Mit meiner Bambus-Leitung hat sich das erste Update durchaus ein wenig hingezogen.
Nichts zu meckern beim Saugbehälter
Mit 480 ml ist der Saugbehälter des Roborock S5 weder besonders klein, noch besonders groß. Der iLife V80 kann mit 750 ml Fassungsvermögen deutlich mehr vorweisen. Der Deebot Slim 2 (320 ml) dagegen weniger.
Mit 480 ml liegt der Saugbehälter des Roborock S5 im Mittelfeld.
Hochwertig und durchdacht ist der Saugbehälter des Roborock S5 aber allemal. Das Öffnen und Schließen funktioniert sehr gut und fühlt sich auch haptisch wertig an.
Der Saugbehälter lässt sich einwandfrei öffnen und dabei fällt auch nichts heraus.
Die Saugöffnung befindet sich weit oben. Dadurch fällt auch kein Schmutz beim Herumtragen heraus. Das habe ich beim direkten Konkurrenten Ozmo 930 ja sehr kritisiert.
Auch der HEPA-Filter macht viel her. Er ist ordentlich groß und war im Gegensatz zu fast allen Filtern der Konkurrenz nach unserem Saugtest (dazu kommen wir gleich) nicht voller Kaba-Pulver.
Oft wird beim Filter gespart. Hier defintiv nicht.
Wieso das so war, kann ich nicht genau sagen. Ein Vorfilter oder Ähnliches ist ja nicht davor angebracht. Wie auch immer – für Sie in der Praxis heißt das auf jeden Fall, dass Sie den Filter nicht nach jedem Durchgang ausklopfen müssen.
Zubehör ersetzen bzw. nachkaufen
Wie bei jedem anderen Saugroboter auch, verschleißen gewisse Teile. Filter, Seitenbürste, Hauptbürste und Wischtuch müssen Sie irgendwann ersetzen. Bei ersteren drei können Sie den aktuellen Status über die App einsehen.
Wischtuch, HEPA-Filter und Schaumstoffkapseln gibt’s jeweils einmal extra.
Im Neuzustand werden folgende Werte angezeigt:
- Seitenbürste (zu Amazon)* – 200 Stunden
- HEPA-Filter (zu Amazon)* – 150 Stunden (1x Ersatz im Lieferumfang)
- Hauptbürste (zu Amazon)* – 300 Stunden
Sie werden sicher keine Probleme haben, Ersatzteile zu finden. Aufgrund der großen Beliebtheit des Roborock S5 gibt es Zubehör wie Sand am Meer – allerdings fast ausschließlich von Drittanbietern. Das Zeug passt zwar (meistens) einwandfrei, sieht auch aus wie Roborock – ist aber nicht von Roborock.
Auf Amazon gut bewertetes Roborock Zubehör (von Drittanbietern) können Sie bedenkenlos kaufen. Verlinkt haben ich Ihnen aber das Mi Robot Zubehör. Das ist nämlich a) baugleich und b) günstiger.
Roborock bietet mittlerweile auch selbst originales Zubehör an. Leider tun sie das aber derzeit nur auf der Amazon UK Seite.
So nehmen Sie den Roborock S5 in Betrieb und installieren die App
Der Roborock S5 kommt eigentlich schon startklar bei Ihnen zuhause an. Sie müssen lediglich die Ladestation aufbauen und den Roboter dann dort für 3 Stunden laden lassen. Dann kann es auch schon losgehen. Einfacher geht’s wirklich nicht.
Sieht er nicht fresh aus, unser Roborock S50?
Sie können den Roborock S5 entweder über die App „Mi Home“ oder über die drei Knöpfe auf der Oberseite des Roboters bedienen. Die App liefert dabei natürlich wesentlich mehr Funktionen. Welche das genau sind, besprechen wir gleich. Theoretisch geht es aber natürlich auch ohne.
Ich selbst starte den Roborock S5 auch hin und wieder ohne App.
- Mittlerer Knopf: Reinigung starten/stoppen; lang drücken: Ein- und Ausschalten
- Rechter Knopf: Roborock S5 zur Ladestation schicken
- Linker Knopf: Spot-Reinigung (Roboter fährt aktuellen Bereich systematisch ab)
Im Prinzip sind es die gleichen Funktionen wie beim Xiaomi Mi Robot auch. Der hatte damals zwar nur zwei Tasten. Wenn Sie allerdings die Home-Taste länger drücken, startet auch dieser die Spot-Reinigung.
So verbinden Sie den Roborock S5 mit der App (Schritt-für-Schritt-Anleitung)
Die „Mi Home“ App können Sie sowohl für Android als auch für iOS kostenlos downloaden. Hierüber lässt sich die gesamte Smarthome-Flotte von Xiaomi steuern. So natürlich auch der Roborock S5.
Hier eine kurze Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation, auch wenn die App relativ selbst erklärend ist:
- Nachdem Sie die App auf Ihrem Smartphone installiert haben, müssen Sie sich (wie so oft) direkt beim Hersteller registrieren.
- Als Serverregion wählen Sie Deutschland aus.
- Geben Sie Ihr WLAN-Passwort ein.
- Im besten Fall verbindet die App sich automatisch mit Ihrem Roborock S5.
- Klappt das nicht, können Sie einfach ein Gerät hinzufügen. In unserem Fall ist das natürlich der „Roborock Vacuum“.
- Jetzt müssen Sie die beiden äußeren Knöpfe auf der Oberseite des Roboters drücken bis er zu Ihnen spricht.
- Nun sollte der Roborock S5 mit Ihrem WLAN verbunden sein.
Wenn Sie die App nutzen möchten, dann steht Ihnen ab jetzt eine Menge richtig cooler Funktionen zur Verfügung. Falls nicht, dann stellen Sie am besten noch die Saugleistung auf die gewünschte Stufe ein. Das klappt nämlich nur über die App.
Datenschutz wird hier klein geschrieben
Dass Xiaomi die Datenschutzerklärung so kompliziert formuliert, dass sie diese gleich in Mandarin verfassen könnten, finde ich so semi geil.
Das chinesische Unternehmen lässt hier ordentlich viel Spielraum in der Interpretation. Allerdings wird wenigstens versprochen, dass Daten nicht an Dritte weitergeben werden.
Wenn Sie möchten, können Sie einfach ein alten Handy nutzen und dieses vorher auf Werkseinstellungen zurück setzen. Anschließend nutzen Sie dieses nur noch für Apps in diese Richtung. Wo keine Daten sind, können schließlich auch keine geklaut werden.
Nachteil allerdings: Sie können den Roboter nicht schön angenehm von unterwegs steuern, da Sie dieses Hand wohl kaum überall mit hin schleppen.
Wenn Sie die Sicherheit noch etwas erhöhen möchten, können Sie noch ein Gastnetz in Ihrem Router einrichten. Dann können dort angemeldete Geräte nicht auf Ihr standarmäßiges WLAN-Netz zugreifen.
Diese App macht Kleinholz aus der Konkurrenz
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
Diese App macht Kleinholz aus der Konkurrenz
Bei vielen Saugrobotern ist die App nur ein nettes Anhängsel. Oder aber der Hersteller nutzt sie als Werkzeug, um den Preis für den Roboter nach oben zu treiben. Bei solchen Fällen wäre eine Fernbedienung völlig ausreichend – oft sogar besser.
Roborock dagegen nutzt die Möglichkeit einer App und macht daraus richtig viel. Sie können bestimmte Bereiche gezielt reinigen lassen, den Zutritt zur Playmobil-Ecke der Kinder sperren, die Saugleistung einstellen und das ganze zusätzlich zeitlich programmieren.
Natürlich gibt es noch jede Menge weitere interessante Funktionen, die ich Ihnen jetzt im Detail vorstellen möchte.
Herzstück Karte: Sehen Sie immer was Ihr Roborock S5 gerade tut
Der Roborock S5 erstellt beim ersten Reinigungsdurchgang eine Karte Ihrer Wohnung. Die Karte ist ziemlich detailgetreu. Selbst Tischbeine oder kleine Möbelstücke werden dargestellt. Optisch finde ich die Karte vom Deebot Ozmo 930 etwas übersichtlicher. Das ist aber Meckern auf ganz hohem Niveau.
Wie schnell der Roborock S5 die Karte erstellt, ist allerdings schon wirklich beeindruckend. Nach wenigen Metern hat er bereits sämtliche Wände eingezeichnet und Sie können grinsend dabei zusehen wie ein fahrender Staubsauger eine Karte Ihrer Wohnung zeichnet.
Konkurrent Ozmo 930, der mit einer sehr ähnlichen Technologie arbeitet, hatte bei der Kartenerstellung teilweise Probleme. Auf meinem Gang erkannte er beispielsweise zwei Bereiche nicht, weil er den Teppich als Hindernis wahrnahm und platzmäßig auch nicht an ihm vorbei fahren konnte.
Nachdem ich den Teppich weggeräumt hatte, gab es keine Probleme mehr. Trotzdem ist das natürlich etwas ärgerlich. Beim Roborock S5 gab es in keiner unserer drei Testwohnungen auch nur ein einziges Problem bei der Kartenerstellung. Das war schon beeindruckend.
Sobald der Roborock S5 seinen ersten Reinigungs-Durchgang beendet hat, können Sie auf die fertige Karte zugreifen und damit richtig coole Dinge machen. Welche das sind, klären wir gleich im Detail.
Natürlich nutzt aber auch der Roboter selbst die Karte. Dadurch weiß er immer wo er sich gerade befindet, wo er noch reinigen muss und wie er Ihre Wohnung am schnellsten abfährt.
Sie können über die Karte natürlich jederzeit verfolgen, wo sich Ihr Roborock S5 gerade befindet. Das funktioniert natürlich auch, wenn Sie gerade nicht zuhause sind.
Außerdem wird Ihnen direkt unter der Karte angezeigt, wie lange der Roboter schon reinigt, wie viel Fläche er dabei geschafft hat und wie viel Akku er noch besitzt.
Bei seinem ersten Reinigungs-Durchgang erstellt der Hybridroboter eine Karte Ihrer Wohnung. In unserem Roborock S50 Test hat das zu jedem Zeitpunkt reibungslos funktioniert. Über diese haben Sie jederzeit die volle Kontrolle über den S5.
Sperren Sie einzelne Bereiche dank No-Go-Lines
Im November 2018 gab es ein saftiges Firmware-Update, das die meisten Roborock S5 Besitzer sicher gefreut hat: No-Go-Lines (oder virtuelle Grenzen) konnten ab diesem Zeitpunkt in die Karte des Roboters eingetragen werden.
Damit unser Roborock S50 die Konkurrenz nicht attackiert, sperre ich den Bereich per App lieber ab.
Das Ganze ist nicht nur wahnsinnig nützlich, sondern funktioniert auch total intuitiv: Nachdem Sie auf „Kartenverwaltung“ geklickt haben, können Sie per Fingergeste eine rote Linie in die Karte zeichnen. Diese wird Ihr Roborock S5 ab jetzt nicht mehr überfahren.
Natürlich müssen Sie es nicht bei einer Linie belassen. Sie können so viele davon in die Karte zeichnen, wie Sie möchten. Oder wahlweise auch ganze Vierecke. In der App erscheinen zusätzlich Längen-/Flächenangaben, damit Sie besser abschätzen können, ob Sie den gewünschten Bereich perfekt erwischt haben.
Die meisten von uns haben einen Bereich in der Wohnung, den ein Saugroboter besser nicht betreten sollte. Ob die Playmobil-Ecke der Kinder, eine empfindliche Stehlampe oder bei uns zuhause die Softboxen – sobald Sie dem Roborock S5 diesen Bereich sperren, wird er ihn umfahren.
No-Go-Lines sind der Hammer! Das kann ich einfach nicht oft genug sagen. Ein Saugroboter mit diesem Feature kann gleich deutlich individueller an die eigenen vier Wände angepasst werden.
So sollte ein Spot-Modus aussehen
Die Karte des Roborock S5 kann aber noch viel mehr. Sie können Sie nämlich auch nutzen, um Ihren Roboter an eine bestimmte Stelle innerhalb Ihrer Wohnung zu schicken.
Sie tippen einfach auf das Feld „Gezielte Reinigung“, markieren die gewünschte Stelle und schon macht sich der Roborock S5 auf den Weg. Anschließend können Sie den Spot-Modus (Mini-Room-Modus) aktivieren.
Das ist eigentlich ein Modus, den ich bei den meisten anderen Robotern nicht nutze. Zum einen müsste ich den Kollegen ja selbst an den Ort tragen, da er keine Funktion besitzt, um ihn dort hinzuschicken.
Zum anderen „schleudern“ andere Saugroboter den Schmutz mit den Seitenbürsten umher. Wenn Sie dann nur einen bestimmten Bereich reinigen, liegt der Dreck teilweise an anderen Stellen.
Beim S5 ist das anders. Die Reinigungsleistung ist extrem gut und er schießt keinen Dreck umher. Er macht einfach seinen verdammten Job – kompromisslos. Und deswegen ist auch dieses Feature wieder eine echte Bereicherung.
Viele wissen es vielleicht nicht: Ich bin nicht nur Putzroboter-Tester, sondern auch ein mittelklassiger Pausenclown. Daher hier mein Witz-Tipp der Woche: Wenn jemand bei Ihnen zu Besuch ist, verlassen Sie den Raum und merken Sie sich, wo die Person steht/sitzt. Anschließend schicken Sie Ihren Roborock S5 per App zu ihm/ihr. Der S5 wird einen Meter vor ihm stehen bleiben und ihr Besuch alles anzweifeln.
Markieren Sie einen oder mehrere Bereiche zur Reinigung
Eines meiner Lieblings-Features: Sie können per Touchgeste ein Viereck in die Karte zeichnen, das der Roborock S50 reinigen soll. Er fährt dann aus der Ladestation schnurstracks Richtung eingezeichneter Zone und saugt diese.
Was ich besonders cool daran finde: Sie können a) mehrere Zonen auf einmal einzeichnen und b) jede Zone bis zu dreimal reinigen lassen.
Damit sind Kochunfälle in Zukunft nur noch halb so wild. Sie schicken den S5 einfach in die Küche und lassen sie dreimal reinigen. That’s it.
Auch hier funktioniert die Bedienung wieder absolut intuitiv: Sie ziehen ein Viereck per Fingergeste. Dieses können Sie aber anschließend noch verkleinern, vergrößern und verschieben. Nach ein paar Sekunden haben Sie den gewünschten Bereich dann perfekt eingerahmt.
Während der Xiaomi Mi Robot anfangs ohne diese Funktion auskommen musste, hat Roborock auch dieses Feature in den nachträglich Vorgänger eingeschleust. Das macht mich weiter zuversichtlich, dass auch der Roborock S5 kräftig Features von Nachfolger S6 erhält.
Wenn Sie mehrere Bereiche einzeichnen, dann lassen Sie diese am besten überlappen. Ansonsten muss der Roborock S5 durch nicht ausgewählte Bereiche fahren. Das ist aber auch kein wirkliches Problem, wenn Sie „Problemzonen“ sperren lassen.
Sie können natürlich auch ganze Räume umrahmen und diese speziell reinigen lassen. Ecovacs Robotics hat das beim Deebot Ozmo 930 mit einem Zusatzfeature noch etwas besser gelöst: Denn deren Flaggschiff teilt bei der Kartenerstellung die Wohnung automatisch in Räume ein. Diese können dann ebenfalls per Klick ausgewählt werden.
Aktuell können Sie beim Roborock S5 Zimmer „nur“ über die Reinigungszonen reinigen lassen. Halb so wild, anmerken wollte ich es trotzdem. Der Roborock S6 hat dieses Feature übrigens von Anfang an integriert. Der Hersteller wird das also bald auch in den S5 implementieren.
Zeitprogrammierung nichts besonderes, aber gut umgesetzt
Eine Zeitprogrammierung hat heutzutage fast jeder Roboter an Board. Über eine App funktioniert das Ganze allerdings deutlich angenehmer als über eine Fernbedienung.
Sie können sich das wie einen Wecker vorstellen: Sie wählen die gewünschten Wochentage, die Uhrzeit und haken an, ob die Fahrt einmalig oder regelmäßig stattfinden soll. Anschließend haben Sie noch die Möglichkeit für jede Fahrt eine individuelle Saugstufe anzugeben.
Hier fehlt mir die automatische Raumeinteilung, von der ich eben gesprochen habe, doch sehr. Denn dadurch könnten Sie zusätzlich noch einen oder mehrere Räume auswählen.
Seinem Saugroboter zu sagen, dass er jedes mal nach dem Kochen (bspw: Montag bis Freitags, 14:00 Uhr) die Küchen saugen soll, ist schon der Hammer. Hoffen wir mal, dass Roborock die für den S6 geplante Funktion auch für den S5 zur Verfügung stellt.
Natürlich können Sie auch das Wischen vorprogrammieren. Aufgrund der Bodenplatte, können Ihre Böden dadurch auch nicht durch das Wasser beschädigt werden. Das klappt aber natürlich nur einmal. Wenn Sie im Urlaub sind, ist das mit dem Wischen nicht so das Wahre. Denn das Tuch reinigt sich ja nicht von selbst und der Wassertank dürfte auch kaum noch voll sein.
Tipp: So stellen Sie die Sprachausgabe des Roborock S5 auf deutsch um
Die App des Roborock S5 läuft schon länger auf deutsch. Die Sprachausgabe gibt es standardmäßig nur auf englisch. Das ist bei vielen Konkurrenz-Modellen ähnlich.
Allerdings gibt es eine Möglichkeit, die Sprachausgabe auch auf deutsch umzustellen. I’m speaking English Language zwar weri good, aber ich habe es trotzdem mal für Sie probiert.
- Rufen Sie in der Mi Home App ganz normal Ihren Roborock ab.
- Klicken Sie oben rechts auf die Einstellungen.
- Rufen Sie „Sprachpakete“ auf
- Nun können Sie die deutsche Sprache installieren
Das war’s auch schon. Anschließend spricht der Roborock S5 auf deutsch mit Ihnen. Haven Sie much Fun damit!
Alle weiteren Funktionen der App in der Übersicht
Es gibt noch ein paar weitere Funktion, die Ihnen die App bietet. Alles, was zum Zeitpunkt der Firmware 3.3.9 mit an Board ist, habe ich Ihnen hier einmal aufgelistet.
Funktion | Eigenschaft |
---|---|
Karte speichern | Speichert Karte, schaltet No-Go-Lines frei |
Roboter Zeitzone | Roborock S5 Zeitzone mit Smartphone synchronisieren |
Einstellung der Lautstärke | Lautstärke der Roborock-Stimme anpassen |
Carpet-Boost-Modus | Roboter erhöht Lautstärke automatisch auf Teppiche |
DND-Modus | Ruhemodus aktivieren |
Reinigungsmodus | Nur wischen, Leise, Standard, Stark, Max |
Sprachpaket | Sprachpaket (u.a. deutsch) installieren |
Allgemeine Einstellungen | Umbenennen, aktualisieren, Gerät entfernen, weiterführende Informationen |
Reinigungs-Logdateien | Reinigungs-Historie + Gesamtstunden, -fläche u. Reinigungs-Durchgänge ansehen (inkl. Karte) |
Verbrauchsmaterialien u. Wartung | Einsehen wann Einzelteile gereinigt o. ausgetauscht werden müssen |
Produkthandbuch u. Kundensupport | Bedienungsanleitung, FAQ, Support |
Fernsteuerung | Roborock S5 manuell steuern |
Roboter orten | Sprachausgabe von Roboter, falls er nicht auffindbar bist. |
In der App können Sie unter anderem die Saugleistung in 4 Stufen (leise, standard, turbo, max) einstellen. Das ist definitiv nützlich. Denn der Roborock S50 ist mit 68 dB in der maximalen Saugstufe nicht gerade leise. Außerdem macht das den Hybridroboter wieder etwas flexibler für Sie als Endverbraucher.
Umbenennen können Sie den Roboter natürlich auch. Falls Sie sich den Roborock S5 kaufen, kommentieren Sie doch bitte Ihren (sicherlich kreativen) Namen unten in die Kommentare. Ich freue mich drauf!
In Sachen Navigation hat der Roborock S5 die anderen Saugroboter nicht nur geschlagen. Nein, er spielt in einer ganz anderen Liga.
Navigation in Perfektion. Das beschreibt den Roborock S5 doch ganz gut.
Ich habe mich sehr angestrengt, negative Punkte zu finden, habe aber eigentlich fast nichts gefunden. Es macht einfach riesen Spaß dem Roborock S5 beim Reinigen zu zusehen.
Klasse Hindernisserkennung und extrem zuverlässiges Fahrverhalten
Aber eines, nach dem anderen: Der chinesische Hersteller hat den Roboter mit einem Laserdistanzsensor (kurz: LDS) und einigen Infrarotsensoren ausgestattet. Saugroboter mit LDS navigieren grundsätzlich am besten.
Der LDS-Turm macht den Roborock S5 etwas höher, aber extrem smart.
Aber auch unter den LDS-Robotern sticht der Roborock S5 ganz klar positiv hervor. Es gibt quasi nichts auszusetzen.
Die Flächenabdeckung lag in unseren drei Testwohnungen immer bei 100%. Er hat kein Problem mit Engstellen und reinigt sehr schnell. Nach nur 32 Minuten hat er meine Wohnung mit 35 m² gereinigt. Aber auch bei meinem Dad (110 m²) und bei Teamkollege Boris (60 m²) gab es keinerlei Probleme.
Ich hatte in unserem gesamten Testzeitraum nicht einmal das Gefühl, dass er einen Fehler machen oder sich festfahren könnte. Er fährt spielend leicht auf Teppiche ohne sie zu verschieben. Außerdem umfährt er Hindernisse extrem präzise.
Während andere Roboter den leichten Teppich gerne verschieben, fährt der Roborock S5 spielend leicht drauf.
Sobald er auf einem Teppich fährt, reguliert er die Saugleistung nach oben. Das klappt gut, wenn auch nicht ganz so präzise wie beim Deebot Ozmo 930. Das ist aber nicht wirklich schlimm, da die Saugleistung des Roborock S5 sowieso klasse ist.
Leider spart er die Teppiche beim Wischen nicht aus. Das ist echt schade, diesen Punkt hätte der chinesische Hersteller wirklich umsetzen können. Beim Nachfolger Roborock S6 wurde dieses Problem übrigens ebenfalls nicht behoben.
Sein Verhalten in Engstellen ist 1A.
Der Roborock S5 besitzt zwar einen Bumper, muss diesen aber quasi nie einsetzen. Er bremst bei fast allen Hindernissen millimetergenau vorher ab. Während andere Roboter dann nicht ganz an das Hindernis heranfahren und nicht alles wegsaugen, arbeitet sich der Roborock S5 perfekt an Kanten, Möbel und Co heran.
Mit 9,7 cm Bauhöhe ist er nicht übermäßig flach. Für einen LDS-Roboter sind solche Werte allerdings normal, da der Laserdistanzturm oben auf dem Roboter sitzt.
Riesiger Akku und Überwindung von bis zu 1,9 cm hohen Türschwellen
Theoretisch würde der Roborock S5 automatisch zurück in die Ladestation fahren, wenn sich sein Akku auf 20% befindet. Das muss er aber quasi nie. Denn mit 5200 mAh hat das China-Flaggschiff richtig viel Power. Damit fährt er ca. 150 Minuten und schafft dabei 125 m². Das ist schon echt ordentlich.
Großer Akku + schnelle Reinigung = richtig viel Fläche pro Akkuladung.
Und selbst wenn er doch mal während der Reinigung laden muss, ist das auch kein Problem. Denn er weiß ja, wo er zuletzt aufgehört hat. Ist der Akku bei 80%, startet er wieder, begibt sich an die entsprechende Stelle und reinigt zu Ende.
Türschwellen überwindet der Roborock S5 bis zu einer Höhe von 1,9 cm. Anschließend war im Regelbetrieb Schluss. Das ist für die meisten Wohnungen und Teppiche völlig ausreichend. Schafft ein Roboter noch höhere Schwellen, könnte er schon ungewünschte Stellen (wie ein niedriges Regal) erreichen.
Eine spannende Sache ist mir noch aufgefallen: Bei uns im Gang gibt es ein Zimmer, das mit einer 2,5 cm Schwelle getrennt ist. Diese überfährt eigentlich kein Roboter, auch unser Roborock S50 nicht. Wenn er allerdings vorher einmal in diesem Zimmer war, weil ich ihn beispielsweise dorthin trage, dann fügt er diesen Bereich zur Karte hinzu und überfährt die Schwelle.
Egal mit welchem Roboter ich den Roborock S5 vergleiche. Hier sieht die Konkurrenz alt aus. Der S5 navigiert so zuverlässig durch meine Wohnung, dass ich an der Stelle wirklich den Hut vor Roborock ziehen muss. Chapeau!
Reinigungsleistung: Auch hier gibt es Bestnoten!
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
- Auf Hartböden überzeugt der S5 extrem
Reinigungsleistung: Auch hier gibt es Bestnoten!
Der Roborock S5 hat eine richtig umfangreiche App und navigiert herausragend – aber kann er auch saugen und wischen?
Ich habe in letzter Zeit massiv an unseren Saug- und Wischtests gearbeitet, um die Ergebnisse noch objektiver und transparenter zu machen. Schauen wir uns doch mal gemeinsam an, was in unserem Roborock S5 Test herauskam.
Hervorragende Hartboden-Reinigung (auch in Ecken)
In unserem ersten Test verteile ich in einem 1×1 m großen Bereich insgesamt 65 Gramm Schmutz. Dabei habe ich versucht, klassischen Schmutz zuhause zu imitieren: 20g Haferflocken, 20g Sand, 15g grobes Müsli und 10g Kaba-Pulver.
Sie liegen richtig: der Roborock nascht am liebsten Müsli mit Kaba-Pulver.
Jeder Roboter hat exakt 10 Minuten Zeit. Ich stelle dabei immer die höchste Saugstufe ein, wenn der entsprechende Roboter diese auch speichern kann. Ansonsten muss er im Standard-Modus ran. Der Roborock S5 speichert die Saugstufe natürlich – also: Saugleistung auf max!
Die meisten Roboter schlagen sich auf Hartböden gut. Trotzdem macht der Roborock S5 hier alles und jeden nass. Er hat einfach mal 99,5% aufgesaugt. Ich habe ihn tatsächlich schon nach 5 Minuten ausgemacht, weil er die volle Fahrzeit gar nicht benötigt hat.
Falls Sie sich den Roborock S5 zulegen, können Sie in Zukunft beruhigt Kaaba-Pulver in der Wohnung auskippen.
Die Konkurrenz rund um iLife V80 (93%), Ozmo 930 (94%) und iLife V5s Pro (95%) konnten trotz gutem Ergebnis hier nicht mithalten.
Hier sind mir vor allem zwei Dinge positiv aufgefallen: Der Roborock S5 reinigt in Ecken wesentlich besser als viele Konkurrenten. Denn dort haben die anderen Modelle ihre restlichen Prozentpunkte liegen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes.
In den Ecken bleibt kaum etwas liegen. Dort haben viele Konkurrenten Probleme.
Außerdem benötigt der Roborock S5 wesentlich weniger Zeit für ein besseres Ergebnis – immerhin war ja bereits nach 5 Minuten sämtlicher Schmutz weggesaugt. Das ist vor allem für den Einsatz im Alltag wichtig, da die Roboter (im Optimalfall) ja nur einmal über jede Stelle fahren.
Das Ergebnis ist nicht sonderlich verwunderlich. Mit 2000 pa Saugleistung, hat der Motor richtig viel Power, die spätestens in der „Max“-Saugstufe komplett freigesetzt wird. Auch im Alltag konnte ich kein anderes Ergebnis feststellen. Der S5 liefert auf Hartböden einfach ab.
Tolle Ergebnisse im Roborock S5 Teppich-Test
Spätestens bei der Teppichreinigung zeigt sich, welcher Roboter so richtig viel Saugleistung (und eine Teppichbürste) besitzt.
Ich teste die Roboter hier auf zwei verschiedenen Untergründen:
Zum einen nehme ich einen klassischen Läufer und massiere 60 Gramm Sand tief in die Fasern hinein. Wer hier gute Ergebnisse erzielt, reinigt die meisten Teppiche definitiv gut.
60 Gramm Sand einmassiert in die Fasern. Hier scheitern die meisten Roboter.
Der Roborock S5 hat nach 10 Minuten 76,66% aufgesaugt. Damit landet er wieder auf Platz 1. Dabei hat er unter anderem den Neato D7 (73,33%), der ebenfalls über jede Menge Saugleistung verfügt, knapp geschlagen.
Das Bild zeichnet sich langsam ab: Auch in der Saugleistung überzeugt der Roborock S5.
Der Abstand zum drittplatzierten Deebot Ozmo 930 ist tatsächlich größer als erwartet. Der liegt mit 65% deutlich hinter dem Roborock S50.
Der Roborock S5 saugt auf Teppichen automatisch in der höchsten Saugstufe. Sobald er auf einen Teppich hinauffährt, reguliert er die Saugleistung automatisch nach oben.
In einem zweiten Test verteile ich 50 Gramm Sand auf einem Kurzfloor-Teppich mit Rillen. Die etwas tieferen Rillen sind für die Roboter schwieriger zu erreichen.
Die Rillen machen es den Robotern noch schwieriger den Sand „aufzuheben“.
In diesem Test musste sich der Roborock S5 mit 78% dem Neato D7 (88%) und dem Deebot Ozmo 930 (84%) geschlagen geben. Das Ergebnis lässt sicher aber immer noch sehen.
Auch hier top Leistung – trotzdem reicht es „nur“ für Platz 3.
In Sachen Teppichreinigung zählt der Roborock S5 zur absoluten Oberliga im Saugroboter Bereich. Er ist mindestens gleichauf mit Modellen, die teilweise 150 Euro (und mehr) teurer sind.
Lauter als viele Konkurrenten
Leise ist definitiv anders. Das ist vielleicht der Preis, den Sie für die tolle Saugleistung zahlen müssen. Zwar ist die Lautstärke nicht so störend, wie beim Neato D7 (da denke ich immer, ein Düsenjet startet neben mir), an die niedrigen Wert des Deebot Ozmo 930 kommt der Roborock S5 aber auch nicht heran.
Auf Saugstufe „Max“ ist er nicht gerade leise.
Wir haben für alle vier Saugstufen aus 1,5 Metern folgende Werte gemessen:
- Leise: 61 db
- Standard: 63 db
- Stark: 66 db
- Max: 68 db
Fairerweise muss ich aber sagen, dass für Sie in der Regel die „Standard“-Saugstufe ausreichen dürfte. Die Saugleistung des Roborock S5 macht nämlich auch in den niedrigeren Stufen einiges her.
Außerdem werden Sie beim Roborock S5 keine „Schläge“ durch dem Bumper hören. Denn er bremst vor fast allen Hindernissen ab. Der Deebot Ozmo 930 ist zwar generell leiser, er stößt aber deutlich öfter gegen Möbel und Co. Das nervt rein akkustisch deutlich mehr.
Die Sprachausgabe des Roborock S5 ist auf jeden Fall angenehm laut. Ich hatte kein Problem ihn zu verstehen, wenn er hin und wieder mit mir quatschen wollte.
Wischleistung ist eher Wischi-Waschi
Erstmal, Entschuldigung für das schlechte Wortspiel in der Überschrift. Aber das musste einfach sein. Denn es trifft absolut auf die Wischleistung der Roborock S5 zu.
Wir hatten ja anfangs darüber gesprochen, dass eine Wasserpumpe die deutlich bessere Wahl gewesen wäre. Der Tropfmechanismus bringt nicht so viel Wasser auf den Boden, wie das zum Beispiel beim Deebot Ozmo 930 (elektronische Wasserpumpe) der Fall ist.
Trotzdem funktioniert der Mechanismus den Verhältnissen entsprechend gut. Nach wenigen Metern ist das Wischtuch schon – sagen wir, angefeuchtet.
Klar, das ist ein Extremfall: Trotzdem will ich wissen, was der Roborock S5 auf dem Kasten hat.
Im Wischtest hat sich der Roborock S5 gegenüber der Schoko-Creme auch nicht allzu schlecht geschlagen. Nach einigen Minuten, war nichts mehr von der Schokolade zu sehen. Allerdings konnte das Tuch auch nichts mehr aufnehmen. Dementsprechend hat der Hybridroboter dann einen „Film“ aus stark verdünnter Schoko-Creme hinterlassen.
Auf der Kamera leider schlecht zu erkennen, aber es bleibt doch ein „Schokofilm“ übrig.
Direkter Konkurrent Deebot Ozmo 930 nimmt definitiv mehr Schmutz auf. Gegen die beiden reinen Wischroboter, Moneual RS700 und iRobot Braava 390t, haben aber beide keine Chance.
Ich möchte hier auch nochmal klar stellen: Das ist ein Härtetest. Dass ein Hybridroboter so viel Schmutz einfach so wegwischt, ist denkbar unrealistisch. Hier geht es nur darum, Roboter mit dem Härtefall zu konfrontieren und ihre Performance miteinander zu vergleichen.
Das Wischtuch ist etwas zu klein, um die gesamte Schokocreme aufzunehmen. Der Rest befindet sich im Küchenpapier.
Im Alltag macht die Wischleistung des Roborock S5 einen soliden bis guten Job. Gerade, wenn Sie ihn gleichzeitig saugen und wischen lassen, sind die Böden anschließend wirklich toll gereinigt.
Trotzdem hat der chinesische Hersteller hier federn lassen. Ein größeres Wischtuch, eine Wasserpumpe im Tank, ein größerer Tank (nur 150 ml) und eine Teppicherkennung auch im Wischmodus hätten die Wischfunktion deutlich aufgewertet.
Während der Roborock S5 in wirklich allen anderen Disziplinen erstklassig abschneidet, ist er in Sachen Wischleistung nur Durchschnitt.
Roborock S5 mit Alexa und Google Home steuern
Sie hat lange auf sich warten lassen, mittlerweile ist sie aber verfügbar: Die Alexa Sprachsteuerung für den Roborock S5. Sie müssen lediglich den kostenlosen Skill Roborock Home aktivieren und schon können Sie dem Roboter sagen, was zu tun ist.
Zwar klappt alles reibungslos, so richtig viele Befehle sind allerdings (noch) nicht verfügbar.
Aktuell können Sie Ihren Roborock S5 nur per „Alexa, roborock einschalten“ und „Alexa, roborock ausschalten“ starten und stoppen.
Google Assistant und Google Home sind mittlerweile ebenfalls auch für die europäischen Server verfügbar. Installieren Sie dazu einfach die „Mi Home Action“. Anschließend können Sie folgende Befehle nutzen:
- „[Robotername] starten“
- „[Robotername] stoppen“
- „[Robotername] pausieren“
- „[Robotername] laden“
So richtig viele Sprachbefehle stehen also für den Roborock S5 noch nicht zur Verfügung. Mit eigenen Reinigungsbereichen (z.B. Küche, Wohnzimmer), könnte man den Hybridroboter z.B. in einzelne Zimmer schicken. Eine Zeitprogrammierung per Sprachsteuerung wäre ebenfalls toll. Wir warten ab, was die Zukunft bringt.
So warten und reinigen Sie den Roborock S5
Wer 400 Euro auf den Tisch legt, will dass sein Saugroboter in ein paar Jahren immer noch seine Runden drehen kann. Deswegen lohnt es sich natürlich, den Roborock S5 regelmäßig zu reinigen und bei Bedarf auch zu warten.
Der Saugbehälter versteckt sich unter der Oberseite.
Damit der Roboter lange in Schuss bleibt, beherzigen Sie am besten folgende Schritte:
- Leeren Sie den Saugbehälter nach jedem Reinigungsdurchgang aus und waschen Sie ihn mit Wasser aus.
- Saugen Sie den HEPA-Filter mit einem Handstaubsauger aus oder klopfen Sie ihn aus.
- Wenn Sie die Hauptbürste von Haaren befreien möchten, nehmen Sie diese heraus und entfernen Sie die Haare dann per Hand oder mit dem mitgelieferten Reinigungswerkzeug.
- Das Wischtuch werfen Sie einfach in die Waschmaschine und lassen es nach jedem Einsatz trocknen.
- Wenn die App Sie darauf hinweist, dann wischen Sie die Sensoren an Ladestation und Roborock S5 mit einem trockenen Tuch sauber.
- Leeren Sie den Wassertank nach jedem Wischdurchgang aus.
Der Roborock ist ziemlich leicht zu reinigen. In der Bedienungsanleitung stehen auch alle nötigen Schritte nochmal klar und deutlich beschrieben.
Außerdem können Sie über die App jederzeit einsehen, ob und wann Ihre Verbrauchsmaterialen ausgetauscht werden müssen.
Der Saugbehälter ist so gebaut, dass Sie beim Herumtragen keinen Schmutz verlieren. Es nervt mich extrem, wenn das bei einem anderen Roboter nicht so reibungslos abläuft.
Tolle Verarbeitung und einzigartiges Design
Der Roborock S50 ist in seinem Design mit Sicherheit einzigartig. Fast alles ist in weiß gehalten mit vereinzelten orangen Elementen. Das wirkt modern und ich bin ein absoluter Fan davon.
Er ist einzigartig schön und ist es auch nach unserem intensiven Roborock S5 Test immer noch.
Wenn Sie sich jetzt Sorgen machen, dass der Roborock S5 schnell dreckig wird, kann ich Sie beruhigen. Ich hatte anfangs sehr ähnliche Bedenken. Selbst nach wochenlanger Dauernutzung, ist nur die Seitenbürste an den Spitzen etwas verschmutzt.
Außerdem sammelt sich auf schwarzen Robotern natürlich schneller Staub. Beim Roborock S50 ist das zum Glück nicht der Fall. Das war für mich ein Grund, mich gegen den Roborock S55 zu entscheiden.
Über die Verarbeitung kann ich ebenfalls nicht meckern. Klar, auch hier wieder viel Plastik. Aber: Der Roborock S5 fühlt sich sehr hochwertig und auch alle Klapp- und Hebelmechanismen funktionieren richtig gut. Es gibt keine wackeligen Teile.
Sexbomb sexbomb you’re a sexbomb uh, huh.
Er fährt sehr vorsichtig und beschädigt sich daher auch nicht selbst. Andere Roboter verkratzen gerne mal ihre eigene Oberfläche, wenn sie zu knapp unter Möbel fahren. Der Roborock S5 rechnet das millimetergenau aus.
Optik und Verarbeitung sind absolut gelungen. Der Roborock S5 ist einfach ein echter Hingucker und macht sich in jedem Wohnzimmer gut.
Häufige Fragen und Antworten
Die Modelle unterscheiden sich nur in der Farbe. Der Roborock S55 ist schwarz, den S50 gibt es in weiß und rosegold. Ansonsten sind die Modelle identisch.
Nein, das funktioniert nicht. Fällt aber mal der Strom oder das Internet aus, dürfte das kein Problem sein. Der Roborock S5 ist ja mit der Xiaomi Cloud verbunden.
Ja, das geht. Leider können Sie dann die Saugleistung nicht anpassen und auf einige Funktionen nicht zugreifen. Grundsätzlich klappt das aber natürlich.
Natürlich kann er das. Er speichert (aktuell) allerdings nur eine Karte. Sie können den Roborock S5 aber einfach auf eine andere Etage tragen und ihn dort starten. Ist er mit seinem Reinigungsdurchgang fertig, bleibt er stehen. Dann können Sie ihn wieder in die Ladestation tragen und er stellt die Karte wieder her.
Beide Roboter saugen wirklich top. Der Roborock S5 navigiert aber besser, besitzt eine Wischfunktion und ist günstiger. Der Punkt geht in meinen Augen klar an den Roborock S5.
Ich teste den Neato D7 aktuell sehr intensiv. Ich kann und will mir noch kein abschließendes Fazit erlauben. Aus Preis-/Leistungssicht hat der Roborock S5 aber die Nase sehr wahrscheinlich (weit) vorne.
Fragen über Fragen. Ich habe den 360 S6 leider noch nicht getestet. Er soll aber eine sehr interessante Alternative zum Roborock S5 sein. Leider wird er aktuell nicht auf Amazon verkauft.
Der Deebot Ozmo 930 war lange Zeit unser Testsieger. Abgelöst hat ihn – na, raten Sie mal – der Roborock S5. Es war allerdings knapp. Ein Blick auf unseren Deebot Ozmo 930 Test lohnt sich nach wie vor. Wenn er gerade günstiger ist als der Roborock S5, können Sie beherzt zuschlagen.
Der Roborock ist der perfekte Saug Wisch Roboter für Sie, wenn…
Das klingt vielleicht jetzt etwas hart, aber es entspricht der Wahrheit: In meinen Augen gibt es quasi kaum einen Grund der Roborock S5 nicht zu kaufen.
Es gibt kaum einen Saugroboter, der es mit ihm aufnehmen kann. Und wenn doch, dann ist das Modell sehr wahrscheinlich deutlich teurer als der Roborock S5.
Zubehör, Saugleistung, Navigation, App: Alles auf allerhöchstem Niveau! Lediglich die Wischleistung ist nur Durchschnitt. Im Vergleich zur Konkurrenz ist der Preis, entschuldigen Sie den Ausdruck, fast lächerlich günstig.
Nun bin ich fertig meinem Roborock S5 Testbericht – und zugegeben, auch ein wenig mit meinen Nerven. Ich habe noch nie solange an einem Artikel gearbeitet. Ich hoffe mal, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Wenn Sie noch Fragen haben, dann ab damit direkt hier darunter in die Kommentare. Ich antworte in aller Regel binnen 24 Stunden. Vielen Dank für’s Lesen und bis bald.
Hier können Sie den Roborock S5 direkt bei Amazon kaufen*.
15 beantwortete Fragen
Frage stellenHallo,
vielen Dank für die ausführlichen Testberichte.
Ich habe zwei Langhaar-Katzen und überlege mir daher einen Saugroboter anzuschaffen. Das wischen wäre für mich ein nettes Extra aber nicht zwingend notwendig wenn es eine günstigere Alternative gibt.
Ich suche also einen Roboter der mit meinen haarigen Mitbewohnern gut zurecht kommt, eine einfache App Bedienung hat (bestenfalls natürlich auf deutsch). Ich habe etwas Angst nicht mit der App zurecht zu kommen wenn sie auf Englisch ist.
Ich habe das Gefühl der S5 könnte gut passen…?
Und gäbe es eine günstige Alternative die nicht über die Wischfunktion verfügt aber ebenfalls eine deutsche einfache App besitzt und in der Saugleistung mit dem S5 mithalten kann?
Hallo Emma,
wie wäre es mit dem Neato D4? Der ist super geeignet für Tierhaare und besitzt eine einfach zu bedienende App auf Deutsch.
Beste Grüße!
Hallo ! Ich liebe eure Testberichte und bin wirklich dankbar für so ein gutes und ehrliches Feedback zu den Geräten.
Zu meiner Frage: Saugt und Wischt der Roboter gleichzeitig? Oder muss das Wischen separat angewählt werden? Ist er beim wischen leise?
Besten Dank im voraus
Hey Julia,
der S50 saugt und wischt gleichzeitig. Je nachdem welche Saugstufe du wählst, ändert sich die Lautstärke. Grundsätzlich ist der S50 aber eher ein leiser Roboter.
Beste Grüße!
Wozu brauche ich diese App oder: geht es auch ohne?
Hey Alexander,
du benötigst die App nur, wenn du die Funktionen (z.B. No-Go-Lines) nutzen möchtest.
Du kannst den Roborock S5 aber auf einfach per Knopfdruck auf der Oberseite des Roboters starten.
Grüße
Hallo Andi,
danke für deine ausführlichen Testberichte. Ich bin mir grad etwas unsicher bezüglich der Wischfunktion bei dem S50. Habe ich das richtig verstanden, dass der Roboter auf den Teppich fährt und den dann „ mit wischt“? Das würde dann heißen, dass der Teppich feucht ist? Oder könnte man dann diese no-go-lines programmieren? Ich habe Laminatboden und Fliesen und würde die Wischfunktion nicht täglich nutzen wollen (um den Boden zu schonen). Das ist dann aber programmierbar (z.B. 7x staubsaugen und 1x wischen pro Woche) richtig? Aus deiner Beschreibung heraus bin ich echt pro S50 aber aufgrund der Fragen überlege ich auch den von dir erwähnten „Kollegen“ mit ausschließlicher Saugfunktion in Erwägung zu ziehen ( xiaomi mi). Was denkst du?
Viele Grüße
Kristina
Hey Kristina, danke für die netten Worte!
Du hast das richtig verstanden, der S50 fährt über den Teppich und wischt den leider auch mit. Es sei denn, und das hast du vollkommen richtig erkannt: du ziehst No-Go-Lines um die Teppiche.
Du machst aber sicher auch nichts mit dem Mi Robot falsch. Er kann nur eben nicht wischen. Hier gehts zum S50 auf Amazon*.
Hallo Andi,
eine Frage zum Wischmodull beim S5 hätte ich.
Der Nachfolger S6 hat ja bei dem Wischmodull so einen Schalter, wodurch eine größere Menge an Wasser auf den Wischmop gelangt und somit auch auf den Boden.
Sind die Wischmodulle von den beiden Modellen kompatibel?
Wenn ja, dann würde ich mir das Modul vom S6 separat bestellen und auf den S5 montieren. Dadurch wäre die Wischleistung beim S5 deutlich besser.
Ansonsten super Testbericht, vielen Dank dafür!
Viele Grüße , Alex
Hey Alex,
so ein Zufall, dass ich beide Modelle hier habe :D. Ich habe das eben mal probiert, und das klappt einwandfrei.
Die Idee finde ich übrigens ziemlich smart, denn in unserem komplett überarbeiteten Testverfahren (kommt voraussichtlich im Semptember online) schlägt sich der S5 sowohl in der Hartboden- auch auch in der Teppichreinigung besser als der S6. Mal schauen, was die anderen Kategorien so zeigen werden.
Viel Spaß damit!
Hallo Andi, ich habe den S5 nun seit mehreren Wochen, mittlerweile haben wir auch DSL-Anschluss 😉 aber selbst ohne WLAN macht er seine Arbeit so super, ich hoffe es bleibt so! Vielen Dank für deinen Testbericht und die Empfehlung des S5 – ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert!!
VG Marie
Hallo Marie,
ich sitze gerade an meinem Laptop und muss grinsen. Es freut mich einfach immer wieder, wenn wir als Team so ein Feedback von unseren Nutzern bekommen.
Ich war damals aber genauso begeistert vom Roborock S5 wie du :).
Vielen Dank für dein Feedback!
Hallo Andi,
ich habe mal eine Frage. Auf Amazon.de kommen als Ergebnisse bei der Suche nach dem Xiaomi Roborock S5 verschiedene raus.
zb.:
1. ) Roborock S5 Robotic Vacuum- und Mop Cleaner, 2000Pa Superpower Saug- und Wi-Fi-Konnektivität und intelligenter Navigator-Robotersauger mit 5200 mAh für 426,99
2.) Roborock Saugroboter S5 mit Wischfunktion, LDS Navigation und APP-Steuerung, Staubsauger Roboter mit Reinigungs, Teppiche und Hartbödenrouteanzeige und Kartenspeicherung für Tierhaare für 499Euro
3.) Xiaomi Roborock Saugroboter (Staubsager, Kehrmaschine, Wischfunktion, LDS Sensoren, App Steuerung) Weiß für 398,99 Euro
4.) Robot Roborock Vacuum Cleaner 2. Generation EU schwarz für 413,99 Euro.
Was sind denn da die Unterschiede? Ist doch alles der s5?
LG Julia und Danke für deine Antwort
Hey Julia,
auf Amazon wird der Roborock S5 von verschiedenen Anbietern (Xiaomi, Roborock usw.) verkauft. Bei allen vier Produkten in deinem Kommentar handelt es sich um den selben Roborock S5 – es ist also immer das selbe Produkt gemeint.
Ich versuche auf unserer Webseite immer die günstigste Version zu verlinken – ein zweiter Blick auf Amazon kann aber manchmal nicht schaden :).
Grüße
Hallo Andi,
wollte noch mein Feedback geben zu dem Roborock und dem Wischrobotor RS 700.
Ich kann nur allen Empfehlen den Roborock zu kaufen. Der ist wie die „VW Käfer“ Werbung aus den 70gern. Und läuft und läuft und läuft. Klasse.
Den Wischrobotor RS 700 könnt ihr vergessen, lohnt sich nicht die Mühe ihn zu testen.
Kann also dem Test nicht zustimmen, dass ist kein Wischen, dass ist gar nichts.
Hey Matthias,
dass dir der Roborock S5 so gefällt freut mich!
Der RS700 war nichts für dich?
Danke für dein Feedback!
Schafft es der Roborock, zwischen Stuhlbeinen mit 37,5 cm Abstand zu reinigen und damit auch unter den Tisch zu kommen?
Hey Ingo,
ich lade den S50 auf und werde das heute noch testen. Ich melde mich dann hier nochmal :).
Also: Ich habe zwei Bretter mit einem Innenabstand von genau 37,5 cm aufgestellt und der Roborock S50 ist durchgefahren. Es war zwar sehr eng, er hat es aber mühelos gemeistert.
Ich möchte dir keine 100%ige Garantie daraufgeben, dass es bei dir auch klappt – bei lief aber alles problemlos.
Grüße 🙂
Hallo wichtige Frage für mich der Roborock S6 ist ja jetzt doch schon öfter zu bekommen. Auch schon für 525 Euro, be Amazon ab 05.09. für 511 Euro. Wenn ich den Roborock S6 jetzt bestellen möchte, woher weiß ich ob das für den deutschen /EU Markt ist ?. ich selber die letzten 1,5 mir immer wieder Saugroboter und auch Saug und Wischroboter getestet. Wirklich, alle Samsung, LG, Ecovacs von günstig bis ganz teuer LG mit Raumüberwachung, keiner hat in meiner Wohnung bleiben können. Ich kann sofort sagen wo die Schwachpunkte liegen. Du hast so toll den Roborock S5 beschrieben das ich gerne das Nachfolgemodell den S6 haben möchte. Noch liege ich 3 Wochen in der Klinik (Sportunfall). Bin jetzt so weit saugen und wischen durch einen zuverlässigen „Helfer“ ausführen zu lassen. Zu deinem Testzeitpunkt war der Roborock noch kaum vertreten. Kannst du mir helfen den richtigen Roborock S6 mit dem EU Zeichen in den Wirren des Internets zu finden ? Gibt es eine richtige Bedienungsanleitung beim S5 ? Beim S6 las ich bisher nicht viel darüber. Würde mich freuen wenn du mir helfen könntest. Bei Amazon kostet der Roborock S5 zur Zeit 499 €. Da ist die Spanne zum Roborock S6 nicht besonders groß. Liebe Grüße Sonja
Hey Sonja,
vielen Dank für deine Frage :). Zwischen dem Roborock S5 und dem Roborock S6 gibt es preislich immer noch einen ordentlichen Unterschied.
Der Roborock S5 kostet auf Amazon (je nach Verkäufer) zwischen 420 und 499 Euro. Im Moment findest Du hier die Version für ca. 420 (die verlinken wir aktuell auch über diesen Testbericht). Ist der ganz normale Roborock S5 mit deutscher Bedienungsanleitung und EU-Stecker.
Der Roborock S6 liegt bei Amazon aktuell bei 599 Euro. Sicher, er wird günstiger. Allerdings teste ich den S6 aktuell und finde nicht, dass er den aktuell recht hohen Aufpreis wert ist.
Kleiner Tipp noch: Am Montag, den 15.07.2019 ist Amazon Prime Day. Vielleicht ist einer der beiden Roboter dann im Angebot.
P.S.: Auf Amazon wirst du über die deutsche Webseite auch nur EU-Versionen finden – sprich: mit deutscher Bedienungsanleitung :).
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
Hallo Andreas, haben ihn heute bestellt, nachdem wir deinen Bericht gelesen haben. Bin mal gespannt was er kann. Haben von unserer Nachbarin einen Vorwerk zu Probe. Hat keine so lange Akkulaufzeit.
Ausserdem den Wischrobotor RS 700 bestellt. Probieren beide aus und dann schauen wir mal. Danke für den Testbericht.
Hey Matthias,
danke für dein Feedback. Lass mich (und die anderen Besucher) unbedingt wissen, wie sich die Roboter bei dir schlagen.
Ich freue mich auf deine Erfahrungen.
Danke für diesen super Artikel – hat meine Kaufentscheidung sehr positiv beeinflusst und bisher habe ich nichts zu meckern ????
Wirklich ein tolles Gerät!!
Hey Robin, vielen Dank für dein Lob! Freut mich, dass dir der Roborock S5 so gefällt. Viel Spaß weiterhin damit????!
Hallo, gerne hätte ich gewusst wie der Sauger die Ecken erwischt und absaugt.
Vielen Dank für eine Antwort.
Viele Grüße.
Moin Wolfi, im Teil „Saugtest“ habe ich ein wenig darüber gesprochen – das geht aber schnell unter bei dem langen Artikel.
Aktuell gibt es, außer vielleicht dem Nachfolger S6, kein Modell auf dem Markt, das besser Ecken saugt.
Beim Wischen kommt er aber nicht ganz so gut in Ecken und Kanten – das ist aber leider häufig so.
Grüße
Hallo, der Roboter wäre perfekt für uns, da unsere Wohnung sehr verwinkelt und zugestellt ist, wir haben aber aktuell kein WLAN, da wir es einfach nicht benötigen (mobiles Internet per Handy reicht aus), ist es tatsächlich nicht möglich, den Roborock S5 in Betrieb zu nehmen? Geht er evtl. via Hotspot?
Zudem sind ja manuelle Bedienelemente am Gerät?
Vielen Dank schon einmal für die Beantwortung! VG
Hallo Marie,
doch klar kannst du den Roborock auch ohne WLAN verwenden. Allerdings musst du dann auf die App Funktionen verzichten.
Er macht seinen Job aber auch so sehr gut :).