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22 Saugroboter im Test

22 Modelle im Test

Saugroboter Test 2020

Finden Sie Ihren Roboter.

Seit 2017 testen wir Saugroboter für Sie. Wir kennen Sie alle. Und vor allem: Wir kennen das perfekte Modell für Ihren Haushalt - egal, wie er aussieht.

Unser Saugroboter Ranking

Saugroboter
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Xiaomi Roborock S6

Xiaomi Roborock S6

Preis-/Leistung: 90%
481,90 599,00
88%
Ecovacs Deebot Ozmo 950

Ecovacs Deebot Ozmo 950

Preis-/Leistung: 88%
475,99 599,00
88%
Xiaomi Roborock S50

Xiaomi Roborock S50

Preis-/Leistung: 95%
389,99 479,99
88%
Vorwek Kobold VR300 Saugroboter

Vorwerk Kobold VR300

Preis-/Leistung: 62%
799,00 899,00
88%
Neato Botvac D7 Connected

Neato Botvac D7 Connected

Preis-/Leistung: 72%
463,54 899,99
86%
360 S7

360 S7

Preis-/Leistung: 91%
418,14 463,52
86%
Xiaomi-Mija-1s-Thumbnail

Xiaomi Mi Robot 1S

Preis-/Leistung: 93%
280,45 418,07
86%
iRobot Roomba i7+

iRobot Roomba i7+

Preis-/Leistung: 50%
999,00 1.199,00
85%

Der einzige Saugroboter Test, den Sie brauchen werden

author-andreas
von: Andreas Markl
·Frage stellen
aktualisiert am: 25. November 2019

Kennen Sie das: Sie suchen online nach einem passenden Produkt. Sie finden hilfreiche Tipps und einige Empfehlungen. Aber Sie spüren selbst beim Kauf noch eine kleine Unsicherheit. Habe ich wirklich die richtige Wahl getroffen?

Viele-Staubsauger-Roboter-in-Formation

Wer hat am Ende die Nase vorne?

Dieses Gefühl sollen Sie beim Kauf Ihres neuen Saugroboters auf keinen Fall haben. Wir möchten Sie dabei unterstützen, genau das richtige Modell für Ihren Haushalt zu finden. Und das ist keine Marketingphrase. Wir meinen das zu 100% ernst.

In den letzten Monaten haben wir dafür 22 Saugroboter in einem sehr intensiven und objektiven Testverfahren geprüft. All diese Erkenntnisse haben wir Ihnen so aufbereitet, dass Sie die Tipps direkt auf Ihre individuelle Situation anwenden können.

Auszug-unserer-Testmodelle

Ein kleiner Ausschnitt aus unseren getesteten Saugrobotern.

Sie glauben, Sie sind hier richtig? Ich denke auch. Lassen Sie uns keine Zeit verlieren.

P.S. Falls das „unsichere Gefühl“ doch an irgendeinem Zeitpunkt auftreten sollte – zögern Sie nicht mir ganz unten am Ende der Seite Ihre Frage(n) zu stellen. Ich antworte in der Regel innerhalb von 24 Stunden.


Sieger der einzelnen Kategorien: Die besten Saugroboter 2019

Wenn mich zwei Freunde fragen, welcher Saugroboter der beste ist, würde ich Ihnen wahrscheinlich zwei verschiedene Antworten geben.

Das liegt einfach daran, dass sich die Roboter enorm voneinander unterscheiden. Wohnungsgröße, Türschwellen, Möbel, Böden – jeder Haushalt ist anders. Was für Sie der perfekte Saugroboter ist, kann für Ihren Nachbar ein echter Fehlkauf sein.

Aber keine Sorge: Wir greifen Ihnen bei der Suche nach Ihrem neuen Roboter unter die Arme. Ich habe Ihnen daher 8 typische Szenarien aufgelistet. Zu jedem empfehle ich Ihnen ein Modell, mit dem Sie garantiert nichts falsch machen.

Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Link. Sie werden dann automatisch zur gewünschten Stelle gescrolled.

Sie finden sich hier nicht wieder? Sie glauben, dass Sie noch ein bisschen Hilfe brauchen? Kein Problem. Beschreiben Sie einfach Ihr Problem. Ich werde Ihnen dann im besten Fall direkt einen Saugroboter binnen 24 Stunden empfehlen. Klicken Sie dazu auf diesen Link (scrollt Sie zu den Kommentaren).

Testsieger und Empfehlung für große Wohnungen (ab 70 m²)

Der Roborock S6 (zum Testbericht) hat unseren Saugroboter Test in weiten Teilen dominiert. Das Fahrverhalten grenzt an Perfektion. Die Reinigung auf Hartböden und kurzen Teppichen ist durch die Bank weg gut. Features gibt es auch bis zum Abwinken. Die Reinigung auf unserem dicken Softflorteppich war dagegen enttäuschend.

Xiaomi Roborock S6

Testergebnis: 88%

Vorteile

  • Beste Navigation
  • Sehr gute Saugleistung (Kurze Teppiche, Hartböden)
  • Nützliche App mit vielen Funktionen
  • Unfassbar zuverlässiger & intelligenter Roboter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Unser Testsieger

Nachteile

  • Wischleistung nur solide
  • Schlechte Leistung auf höheren Teppichen
  • Probleme mit Freischwinger-Stühlen

ab 481,90 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Roborock Modelle glänzen zwar immer mit präziser und sytematischer Navigation. Der S6 hat in unserem 14 m² großen Testzimmer aber ein kleines Feuerwerk abgebrannt: Mit 15 Minuten fuhr er den Raum in Rekordzeit ab.

Der chinesische Hersteller hat gegenüber dem Vorgänger S5 softwareseitig einige Verbesserungen durchgführt. Neben einer schnelleren Navigation bietet der S6 auch einige neue Funktionen:

  • Die Karte kann nun individuell in einzelne Räume eingeteilt werden
  • Sie können den Saugroboter separat in diese Räume schicken
  • Alte Karten können wiederhergestellt werden. Es handelt sich dabei um eine Art „Mehrfachgeschoss-Kartenspeicherung light“.

In Sachen Saugleistung konnte der Roborock S6 seinem Vorgänger aber nicht davon eilen. Im Gegenteil: Im Hartboden-Test gab es ein Unentschieden – auf Teppichen gewinnt der Roborock S5.

Das lag vor allem daran, dass der Roborock S6 auf unserem dicken Softflor-Teppich massive Probleme hatte. Er fuhr extrem langsam und auch seine Seitenbürste bewegte sich nicht richtig.

Hartboden Saugtest vorher

So sieht unser Testbereich aus, bevor der S6 loslegt.

Betrachtet man allerdings unser komplettes Testverfahren wird schnell klar: Der Roborock S6 ist im Großen und Ganzen kaum zu schlagen.

Wenn Sie keine höheren Teppiche besitzen und das beste Gesamtpaket wollen, dann ist der Roborock S6 der perfekte Saugroboter für Sie.

Falls Sie aber auf die ein paar Funktionen verzichten können, sollten wir uns jetzt gemeinsam mal den besten Saugroboter bis 400 Euro ansehen.

Bester Saugroboter bis 400 Euro und perfekt für mittelgroße Wohnungen (ab 40 m²)

Der Roborock S5 (zum Test) war lange Zeit das Nonplusultra in jedem Saugroboter Test. Auf dem Papier gibt es zwar mittlerweile Roboter, die technisch weiterentwickelt sind.

Am Ende konnten ihn bei uns aber nur zwei davon schlagen. Der S5 zählt nach wie vor zu den besten Modellen auf dem Markt. Der Preis dagegen ist mittlerweile aber schon fast lächerlich gering.

Xiaomi Roborock S50

Testergebnis: 88%

Vorteile

  • Hervorragende Navigation
  • Gute Saugleistung (Teppich und Hartboden)
  • Nützliche App mit vielen Funktionen
  • Unfassbar zuverlässiger & intelligenter Roboter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Beste Preis-/Leistung

Nachteile

  • Wischleistung nur solide
  • Andere Roboter besitzen mehr Features

ab 389,99 € 479,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Reinigungsleistung überzeugt auf Teppichen und auch Hartböden. Die Funktionen sind zwar nicht ganz so ausgereift wie beim Nachfolger Roborock S6 (Einzelraum-Reinigung fehlt). Trotzdem bietet der S5 eine Menge cooler Features, die Ihnen im Alltag eine Menge Freude bereiten werden.

Saugroboter-mit-Hut-auf-dem-Sensor

Mein persönlicher Liebling mit Sieger-Hut: Der Roborock S5 ist ein richtig guter Deal!

Ich kann nach wie vor sagen: Der Roborock S5 ist mein Lieblingsroboter. Er dreht bei mir auch privat seine Runden. Und das, obwohl wir 30 Modelle zuhause haben. Ich denke das sagt alles.

Wenn Sie nach einem smarten Saugroboter suchen, der systematisch Ihre Wohnung – egal, wie groß diese ist – reinigt, dann kann ich Ihnen des Roborock S5 nur ans Herz legen.

Bester Saugroboter unter 200 Euro (nur für kleine Wohnungen)

Mit dieser Preisklasse sollten Sie vorsichtig sein. Keiner der Saugroboter hat uns im Test wirklich überzeugt. Ich rate Ihnen auch generell dazu, eher etwas mehr Geld auszugeben. Für knapp 300 Euro bekommen Sie schon Roboter, die sich in einer ganz anderen Liga befinden.

Wenn Sie allerdings…

  • entweder eine sehr kleine Wohnung besitzen (maximal 2 Zimmer)
  • oder damit zufrieden sind, wenn Ihr zukünftiger Helfer nur immer ein Zimmer am Stück reinigen kann

… dann können Sie in dieser Preisklasse zuschlagen.

Am besten hat uns hier der Ecovacs Deebot 500 (zum Test) gefallen. Zwar fährt der Roboter (wie die meisten in dieser Preisklasse) im Chaos- bzw. Zufallsmodus. Die Reinigung auf Hartböden und Teppichen ist aber durchaus solide.

Ecovacs Deebot 500

Testergebnis: 74%

Vorteile

  • Bester Saugroboter bis 200 Euro
  • Solide Saugleistung (Teppiche, Hartböden)
  • Gute Nutzerfreundlichkeit
  • Sehr leise
  • Super für Haustierbesitzer

Nachteile

  • Navigiert im Chaos-Modus
  • Kaum Features
  • Nicht Multi-Raum fähig
  • Mäßig in Ecken und Kanten

ab 163,72 € 194,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Steuerung über die App klappt ebenfalls gut. Verarbeitung ist top, Lieferumfang auch. Allerdings: Zwischen einem Deebot 500 und einem Xiaomi Mi 1s (nur 80 Euro teurer) liegen am Ende 15% Gesamtbewertung und Lichtjahre, was die Alltagsnutzung angeht.

Ecovacs-Deevbot-500-in-der-Kueche

Der Ecovacs Deebot 500 war zwischenzeitlich unser Küchen-Roboter.

Deswegen überlegen Sie sich bitte gut, ob die Preisklasse bis 200 Euro wirklich die Richtige für Sie ist.

Achja, und für alle Schnäppchenjäger: Falls Sie keine Teppiche besitzen, können Sie statt dem Deebot 500 auch den Zaco V5s Pro oder den Medion MD 18500 kaufen. Die sind nochmal ein wenig günstiger und für kleine Wohnungen mit ausschließlich Hartböden wirklich top.

Empfehlung für mehrere Etagen und ganze Häuser

Grundlegend können Sie die meisten Saugroboter für mehrere Etagen einsetzen. Allerdings speichern die meisten Modelle nur eine Karte. Und diese benötigen Sie für die verschiedenen Funktionen (No-Go-Lines, Einzelraum-Reinigung usw.).

Um mehrere Etagen richtig verwalten zu können, sollten Sie einen Saugroboter mit Mehrgeschoss-Kartenspeicherung (was ein komplizierter Begriff) wählen.

Die Roborock Modelle fallen in diesem Fall leider raus. Zwar kann der Roborock S6 alte Karten wiederherstellen. Das ist aber keine echte Mehrkarten-Speicherung (auch wenn sie kräftig so vermarktet wird).

Unsere Empfehlung für mehrere Etagen: Der Ecovacs Deebot Ozmo 950 (zum Test).

Ecovacs Deebot Ozmo 950

Testergebnis: 88%

Vorteile

  • Meiste Features
  • Speicherung mehrerer Karten
  • Stabile & nützliche App
  • Sehr gut auf Teppichen, gut auf Hartböden
  • Kein Kombiroboter wischt besser
  • Sehr leise

Nachteile

  • Schließt leichte Türen und sperrt sich dann ein
  • Saugbehälter verliert beim Tragen etwas Schmutz

ab 475,99 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Insgesamt schneidet der Roboter auf Platz 2 in unserem Test ab. Er schwächelt nur leicht in der Hartboden-Reinigung. Die ist zwar nicht schlecht, kann aber mit anderen Modellen nicht ganz mithalten. Im Alltag werden Sie das aber kaum merken – wir testen ja unter Extrembedingungen.

Roboter-zieht-seine-Bahnen

Für ganze Häuser ist er die beste Lösung. Denn der Saugroboter speichert mehrere Etagen.

Die Reinigung auf Teppich kann sich dagegen absolut sehen lassen. Auch das Fahrverhalten ist bis auf eine Kleinigkeit extrem gut. Der Deebot schließt nur manchmal gerne Türen und sperrt sich dadurch ein. Wenn Sie leichtgängige Türen zuhause haben, können Sie sich aber auch einfach ein paar Türstopper kaufen.

In Kombination mit den umfangreichen Features liefert Ecovacs Robotics ein richtig ordentliches Gesamtpaket. Falls Sie auf mehreren Etagen wohnen und das nötige Kleingeld besitzen, ist der Deebot Ozmo 950 Ihr neuer Saugroboter.

Bester Saugroboter für Tierhaare

Fast jeder Hersteller gibt auf Amazon & Co. an, dass die eigenen Saugroboter besonders für Tierhaare geeignet sind. Vergessen Sie das am besten gleich. Viele dieser Modelle haben in unserem Haar-Test gelinde gesagt überhaupt nicht überzeugt.

In meinen Augen grenzt das fast schon an Verbrauchertäuschung. Überlesen Sie solche Beschreibungen in Zukunft ganz getrost. Einer der wenigen Roboter, der bei uns in Sachen Tierhaare wirklich sehr gut abgeschnitten hat, ist der Neato D4 (zum Test).

Neato D4

Testergebnis: 84%

Vorteile

  • Extrem gute Hartboden- und Teppich-Reinigung
  • Neato typisch präzise Navigation
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit

Nachteile

  • Sehr schwach in Ecken und Kanten
  • Etwas zu teuer
  • Könnten mehr Features sein

ab 427,17 € 529,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Reinigungsleistung des Neato Saugroboters ist extrem überzeugend. Egal, was wir ihm hingeworfen haben (und wir haben wirklich alles versucht) – er hat es ohne mit der Wimper zu zucken einfach weggesaugt.

Das Fahrverhalten des Saugroboters ist auf einem hohen Niveau. Somit ist er problemlos auch für größere Flächen geeignet. Auch die App bietet mit beispielsweise No-Go-Lines ein paar wichtige Features.

Tierhaar-Saugtest-Aufbau

Im Tierhaar-Saugtest hat kein Roboter Staubsauger so gut abgeschnitten wie der Neato D4.

Leider hat der Roboter aber eine gravierende Schwäche: Er besitzt keine Seitenbürste. Somit reinigt er Ecken und Kanten nicht. Lassen Sie sich da auch nicht von anderen „Testportalen“ in die Irre führen. Ja, der Neato D4 ist D-förmig. Trotzdem konnte er ohne Seitenbürste in unserem Ecken- und Kanten-Test überhaupt nicht überzeugen.

Wenn Sie mit diesem Problem leben können, ist der Neato D4 der perfekte Saugroboter für Tierhaare. Ansonsten empfehle ich Ihnen seinen großen Bruder – den Neato D7 (zum Test).

Testsieger bei Stiftung Warentest unter die Lupe genommen (beste Saugleistung)

Der Vorwerk Kobold VR300 (zum Test) hat bei der Stiftung Warentest (03/2019) den ersten Platz belegt. Das macht aus zwei Gründen Sinn:

Zum einen ist der Vorwerk Saugroboter in einigen Bereichen ein wirklich tolles Modell. Bei uns hat er sowohl die beste Reinigung auf Hartböden und auf Teppichen gezeigt. Kein Modell konnte ihm hier das Wasser reichen.

Vorwerk Kobold VR300

Testergebnis: 88%

Vorteile

  • Beste Reinigung im Test
  • Sehr gut auch in Ecken und Kanten
  • Präzise und zuverlässige Navigation
  • Umfangreiche und nützliche Features
  • Zubehörteile direkt und einfach bei Vorwerk erhältlich

Nachteile

  • Preis ist zu hoch
  • Quasi kein Lieferumfang

799,00 € 899,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Andererseits hat die Stiftung Warentest aber auch nur 8 Modelle getestet. In deren Auswahl an Modellen hätte der Vorwerk Kobold VR300 wohl auch in unserem Testverfahren den ersten Platz belegt.

Unser-Testviereck-von-oben

Der Vorwerk Kobold VR300 ist klasse – aber zu teuer.

In Sachen Navigation, Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Lieferumfang schneidet der VR300 bei uns aber nicht gut genug ab. Er wird in diesen Kategorien von Robotern, die gerne mal 500 Euro weniger kosten, locker abgehängt.

Solange Vorwerk softwareseitig nicht deutlich nachbessert oder den Preis stark reduziert, kann ich den Kobold VR300 nicht empfehlen.

Innovativster Saugroboter (automatische Absaugstation)

Kommen wir von teuer zu sehr teuer. Und das meine ich nicht im positiven Sinne. Der iRobot Roomba i7+ wird von vielen als der Saugroboter schlecht hin gesehen. Unser Test spricht eine andere Sprache.

Allerdings muss ich hier klar sagen: Der Roomba i7+ ist unwahrscheinlich innovativ. In Sachen Sprachsteuerung können (oder müssen) sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Sie können den Saugroboter beispielsweise per Sprachbefehl speziell in Ihr Wohnzimmer schicken. Das ist schon eine feine Sache.

iRobot Roomba i7+

Testergebnis: 85%

Vorteile

  • Automatische Absaugstation
  • Sehr viele Features
  • Innovative Sprachsteuerung
  • Stabile App mit guter Bedienung

Nachteile

  • Zu Teuer
  • Reinigung und Fahrverhalten nicht spitze (Vorraussetzung bei diesem Preis)
  • Verliert manchmal die Orientierung beim Fahren

ab 999,00 € 1.199,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Außerdem gibt es eine Absaugstation mit dazu. Bei anderen Saugrobotern müssen Sie den Schmutzbehälter selbst ausleeren. Beim i7+ müssen Sie gar nichts tun.

Saugroboter-mit-Absaugstation

Der iRobot Roomba i7+ entleert sich selbst. Das kann man gerne mal getrost als „fancy“ bezeichnen.

Sobald der Roboter in die Ladestation eingeparkt hat, saugt ein starker Motor den Saugbehälter leer und sammelt den Schmutz in einen großen Beutel (Füllvolumen für ca. 30 Reinigungsdurchgänge). Das war so praktisch, das ich den Roomba i7+ gar nicht mehr abbauen wollte.

Trotzdem: In anderen Testkategorien (Reinigung, Fahrverhalten, Funktionen) hinkt der iRobot Saugroboter der Konkurrenz hinterher. Und das obwohl er mehr als doppelt so teuer ist wie ein Roborock S5.

So cool ich sowohl die Absaugstation als auch die Sprachsteuerung finde: Ich kann den Saugroboter nicht empfehlen. Der Preis ist einfach viel zu hoch.

Der Preis-/Leistungssieger

Ich hatte diesen Punkt von Anfang fest in unseren Saugroboter Test eingeplant. Problem: Egal, wie ich es drehe und wende.

Der Roborock S5 ist in Sachen Preis-/Leistung in meinen Augen unschlagbar. Deswegen nochmal: Ich kann Ihnen den Roboter wirklich nur ans Herz legen. Viel Spaß dabei!


Welche Art von Roboter ist die Richtige?

Neben Saugrobotern gibt es ja auch noch die Saug Wisch Roboter (auch bekannt als Saugroboter mit Wischfunktion) und die Wischroboter.

Saugroboter-Kombiroboter-und-Wischroboter-im-Vergleich

Saugroboter, Wischroboter oder doch Kombiroboter? Wir haben ein paar Tipps für Sie.

Kurz auf den Punkt gebracht:

  • Wenn Ihnen das Wischen nicht sonderlich wichtig ist, sind Sie hier genau richtig.
  • Falls Sie aber nach einem Roboter suchen, der auch gut wischt, besuchen Sie unseren Saug Wisch Roboter Test (klicken Sie auf den Link).
  • Sie suchen eigentlich einen Roboter ausschließlich zum Wischen? Dann klicken Sie auf diesen Link, um zu unserem Wischroboter Test zu gelangen.

Viele unserer User tun sich etwas schwer damit, die richtige Art von Roboter auszuwählen. Wenn Sie sich auch unsicher sind, sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen. Ich werde jetzt nämlich ein für alle mal mit dem Thema aufräumen.

Saugroboter oder Saug Wisch Roboter?

Saugroboter und Saug Wisch Roboter unterscheiden sich oft fast gar nicht. Im Grunde liegt der Fokus vor allem auf dem Saugen.

Die Saugroboter mit Wischfunktion besitzen zusätzlich einen adaptiven Wassertank, und können dann auch zum Wischen verwendet werden. Dabei gibt es aber zwischen den einzelnen Modellen riesengroße Unterschiede.

Elektronische-Pumpe-im-Wassertank

Ein Beispiel für einen richtig guten Wassertank: Der Ozmo 950 besitzt nämlich unter anderem eine elektronsiche Pumpe.

Einige Modelle ziehen einfach nur einen nassen Lappen hinter sich her. Sie können diese Art von „Wischfunktion“ maximal nutzen, um Ihre Böden nach dem Saugen etwas zum Glänzen zu bringen. Mit richtigem Wischen hat das aber rein gar nichts zu tun.

Es gibt aber auch Saug Wisch Roboter, die uns im Wischtest positiv überrascht haben. Diese haben eingetrocknete Kaffee- und Saftflecken zuverlässig entfernt. Erst bei diesen Robotern habe ich die Wischfunktion dann auch im Alltag verwendet.

Wischtest-Bild

Manche Kombiroboter haben überraschend leicht eingetrocknete Flecken entfernt.

Halten wir also fest: Viele Hybridroboter sind einfach nur Saugroboter mit einem nassen Waschlappen unterm Hintern. Einige (wenige) Kombiroboter machen aber beides sehr gut: saugen und wischen.

Wichtige Anmerkung noch: Selbst wenn Ihnen die Wischfunktion komplett egal ist, kann es durchaus Sinn für Sie machen einen Kombiroboter zu kaufen. Denn Kombiroboter sind ja im Prinzip Saugroboter mit adaptiver Wischfunktion. Und diese müssen Sie ja nicht zwingend nutzen.

Saugroboter oder Wischroboter?

In diesem Fall liegt der Unterschied auf der Hand. Saugroboter saugen und Wischroboter wischen.

Saugroboter-vs-Wischroboter

Von unten leicht zu unterscheiden: Saugroboter und Wischroboter.

Soweit, so klar.

Ich würde Ihnen in der Regel (fast) immer zu einem Saugroboter raten. Diese sind wesentlich weiterentwickelter als die Wischroboter. Außerdem saugen Sie ja wahrscheinlich auch öfter als Sie wischen. Somit können Sie den Roboter auch öfter einsetzen.

iRobot-Saugroboter-und-Wischroboter

Eine traumhafte Kombi: Die beiden Top-Liner Saugroboter und Wischroboter Modelle von iRobot.

Wenn Sie schon einen Saugroboter besitzen, können Sie natürlich einen Wischroboter nachrüsten. So richtig viele gute Modelle gibt es zwar aktuell noch nicht. Ein paar Wischis könnten aber definitiv interessant für Sie sein.

Wischroboter vs Saugroboter

Links ein klassischer Wischroboter, rechts ein klassischer Saugroboter.

Ich bin auch relativ zuversichtlich, dass der Markt im Bereich Wischroboter in naher Zukunft genauso explodieren wird, wie bei den Saugrobotern. Wir dürfen gespannt bleiben.

Kleiner Tipp an alle Saugroboter-Besitzer, die sich einen Wischroboter wünschen: Sie können Ihren Saugroboter natürlich auch verkaufen und sich einen guten Kombiroboter zulegen.


Die Vor- und Nachteile von Saugrobotern

Mittlerweile spricht eigentlich kaum etwas gegen Saugroboter. Gerade die besseren Modelle ersetzen das händische Saugen fast zu 100%.

Falls Sie es genauer wissen möchten, habe ich Ihnen im folgenden Abschnitt die positiven und negativen Eigenschaften von Saugrobotern einmal zusammengefasst.

Saugroboter – Vorteile

  • Ständig saubere Böden
  • Bei guten Modellen kaum Arbeitsaufwand
  • Saugroboter reinigt auch in Ihrer Abwesenheit
  • Anpassung an eigenen Alltag (Nach Wunsch Reinigung zu bestimmten Zeiten oder nur bestimmter Zimmer)

Saugroboter – Nachteile

  • Langflor-Teppiche machen Saugrobotern Probleme (bei smarten Robotern können Sie diese ausschließen)
  • Datenschutz bei vielen Apps eher gering
  • Viele günstige Saugroboter für die wenigsten Haushalte geeignet

Die Vorteile von Saugrobotern im Detail

Der ganz große Vorteil von Saugrobotern liegt auf der Hand: Der kleine Helfer fährt selbstständig durch Ihren Haushalt und reinigt diesen. Und das, ohne dass Sie eingreifen müssen. Jackpot.

Boris-und-Andreas-mit-Roborock-Saugrobotern

Wie Sie vielleicht unschwer erkennen können: Wir lieben (gute) Saugroboter.

Je smarter der Saugroboter, desto mehr können Sie ihn auch in Ihren Alltag integrieren. Einige Saugroboter (ich wünschte es wären alle), erstellen eine Karte Ihrer Wohnung. Sie können den Kollegen anschließend zum Beispiel per App in die Küche schicken. Oder Sie schließen die Futterecke Ihres Hundes aus der Reinigung aus.

Xiaomi-Roborock-Saugroboter-im-Wohnzimmer

Je besser ein Saugroboter ist, desto selbstständiger arbeitet er auch.

Erwischen Sie einen guten Saugroboter, sparen Sie sich in Zukunft eine Menge Zeit und Nerven. Ich selbst habe das letzte mal vor Monaten per Hand gesaugt und lasse jeden Küchenunfall per Touchgeste auf meinem Smartphone verschwinden. Praktisch, oder?

Die Nachteile von Saugrobotern im Detail

Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Modelle recht stark. Trotzdem sind mir ein paar negative Punkte aufgefallen, die sich durch die Bank weg bei fast jedem Modell gezeigt haben.

Langflor-Teppiche sind so überhaupt nicht die besten Freunde von Saugrobotern. Mein Teppich in der Küche hat ca. 5 cm lange Florfäden. Und das hat eigentlich jedem Modell in unserem Test mehr oder weniger Probleme gemacht.

Langflorteppich-Faserlänge-messen

Bei so langen Fasern haben quasi alle Saugroboter Probleme.

Entweder die Roboter konnten nicht auf den Teppich hinauffahren, oder sie haben sich verheddert. Zweiteres ist vor allem deswegen ein Problem, weil ich den Modellen dann helfen und aktiv eingreifen musste.

iRobot-Saugroboter-faehrt-auf-Teppich

Wie Sie sehen: Der Roboter kann nicht auf den Teppich hinauffahren.

Natürlich muss ich dazu sagen: Der Teppich besitzt schon richtig lange Fasern. Trotzdem: Kein Roboter kam damit klar. Meine Empfehlung: Wenn Sie einen solchen Teppich zuhause haben, räumen Sie ihn aus den Weg oder sperren Sie ihn per No-Go-Lines aus.

Screenshot-No-Go-Lines

Neato-App-Screenshot-No-Go-Lines

Ein weiteres Problem: Nutzt ein Saugroboter eine App, werden Daten verarbeitet. Bei dem einen Hersteller mehr (Grüße gehen raus an Xiaomi) – bei dem anderen weniger. Wenn Sie aber penibel auf Ihren Datenschutz achten möchten, fallen viele Features von Saugrobotern weg. Denn diese sind nur über die App-Steuerung verfügbar.

Zwischenfazit: Macht ein Saugroboter einen Staubsauger überflüssig (und wieso das die Falsche Frage ist?)

Die Frage aller Fragen: Brauche ich dann überhaupt noch einen Staubsauger? Bevor Sie jetzt voller Vorfreude Ihren Sauger aus dem Fenster werfen oder ein paar mal gegen ihn treten, geben Sie mir eine Minute. Ich möchte Ihnen gerne meine Einschätzung zu dieser Frage geben:

Ich habe schon Monate nicht mehr per Hand gesaugt. Meine Mutter allerdings bräuchte Ihren Staubsauger definitiv noch (sie ist deutlich ordentlicher als ich). Natürlich saugt Sie zuverlässig auch Couch & Co ab.

Saugroboter-vs-Staubsauger

Kein gegen-, sondern viel mehr ein miteinander.

Die Frage ist also recht individuell. In meinen Augen ist es aber sowieso auch die falsche Frage. Wieso?

Wahrscheinlich besitzen Sie doch eh schon einen Staubsauger. Wieso sollten Sie den nicht ab und an mal einsetzen, um eben mal das Sofa oder Ecken – an die ein Roboter vielleicht schwer kommt – zu saugen.

Die bessere Frage also: Wie können Sie Saugroboter und Staubsauger sinnvoll kombinieren? Klar ist auf jeden Fall: Für 95% der Haushalte in Deutschland gibt es keine Notwendigkeit mehr regelmäßig per Hand zu saugen. Für die meisten Wohnungen gibt es einen passenden Saugroboter. Wenn Sie zusätzlich mal ab und an selbst saugen, wird das der Ordentlichkeit Ihrer Wohnung sicher nicht schaden.

Fazit also: Seien Sie weniger wie ich, und mehr wie meine Mutter.


Darauf sollten Sie beim Kauf eines Roboter Staubsaugers achten

Aufgepasst, jetzt wird es nochmal wichtig. Wenn Sie sich noch unsicher sind, welcher Saugroboter der Richtige für Ihren Haushalt ist, dann sind Sie in diesem zu 100% richtig. Ich zeige Ihnen jetzt genau, welche Punkte Sie vor dem Kauf eines Saugroboters unbedingt beachten müssen.

Manche dieser Punkte sind essenziell (wenn Sie diese nicht beachten, kann das zu einem Fehlkauf führen) und manche sind Bonuspunkte. Diese können Sie an den Überschriften erkennen. Bonuspunkte sind kein Muss. Wenn möglich, beachten Sie diese aber auch, um das Maximum aus Ihren zuküntigen Saugroboter herauszuholen.

  • Die Größe Ihrer Wohnung / Art der Navigation
  • Saugroboter abgestimmt auf Ihre Böden aussuchen
  • Modell wählen, das Ihre Türschwellen überwindet
  • Roboter muss mit Ihren Verschmutzungen zurecht kommen
  • Möglichst flaches Modell wählen
  • Features, die Ihr Leben erleichtern (Bonus)
  • Die passende Steuerung wählen (Bonus)
  • Auf Saugbehälter achten (Bonus)
  • Lautstärke nicht überbewerten (Bonus)
  • Die richtige Preisvorstellung wählen

So finden Sie den passenden Saugroboter je nach Wohnungsgröße

Je komplexer und größer Ihr Haushalt ist, desto besser muss Ihr neuer Saugroboter navigieren können. Ziel ist es ja, dass er Ihre Wohnung einmal systematisch abfährt und zur Ladestation zurückkehrt – ohne(!) dass Sie dabei eingreifen müssen. Sonst können Sie auch gleich selbst saugen.

Staubsauger-Roboter-faehrt-durch-Wohnzimmer

Ein Saugroboter muss selbstständig und zuverlässig reinigen können. Sonst können Sie auch gleich selbst saugen.

Ich möchte Ihnen nun basierend auf verschiedenen Wohnungsgrößen zwei Richtwerte mit an die Hand geben:

  • Die dazu passende Art der Navigation
  • Unser empfohlener Mindestwert im Punkt „Fahrverhalten“

Wenn Sie sich auf einem unserer Testberichte befinden, scrollen Sie einfach ganz nach unten. Dort finden Sie zwei große Tabellen. In diesen finden Sie beide Werte.

Ihre Wohnungsflächeempf. Navigationempf. Score Fahrverhalten
max. 2 ZimmerwohnungChaos-/Zufallsnavigation> 60%
ab 30-40 m²Systematische / Bahn für Bahn Navigation> 80%
> 70 m²LDS oder kamerabasierte Navigation> 90%

Zwei Erklärungen noch zur Tabelle, bevor ich Ihnen schnell die einzelnen Navigationsarten vorstelle.

  • Das sind Mindestwerte. Ich würde Ihnen eigentlich fast immer von Saugrobotern mit Zufalls-Fahrweise abraten. Aber für einzelne Zimmer und sehr kleine Wohnungen klappt das.
  • Das sind Richtwerte. Beharren Sie nicht auf einen einzelnen Prozentpunkt. Sehen Sie die Tabelle als das, was Sie ist: eine Hilfestellung

Lassen Sie uns noch kurz über die einzelnen Navigationsarten sprechen. Keine Angst – es wird wie immer nicht sonderlich theoretisch. Im Gegenteil: nach dem folgenden Abschnitt wissen Sie genau, welche Art von Navigation die Richtige für Ihren Haushalt ist.

Chaos- / Zufallsnavigation

Es ist genauso bescheuert wie es klingt: Ein Saugroboter mit Chaos-Modus fährt komplett zufällig durch Ihre Wohnung. Jedes mal, wenn er auf ein Hinderniss trifft, ändert er die Richtung und fährt so lange gerade aus bis er wieder auf ein Hindernis trifft.

Natürlich weiß der Roboter a) nicht wo er gerade ist und auch b) nicht wo er schon gereinigt hat (und dementsprechend auch nicht wo er noch reinigen muss). Das bedeutet, dass der Saugroboter am Ende nicht alle Stellen abfahren wird. Wir nennen das prozentuale Flächenabdeckung.

Infrarotsensoren

Günstigere Modelle besitzen häufig nur einfache Infrarotsensoren.

Fährt der Roboter 90 Minuten lang in einem Raum wie ein Verrückter von A nach B, wird er am Ende den Großteil der Stellen gereinigt haben.

Aber: Je mehr Räume der Saugroboter am Stück reinigen soll, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er alle Bereiche anfährt.

Daher unsere Empfehlung: Soll Ihr Saugroboter mehr als ein Zimmer ab Stück reinigen, darf er auf keinen Fall ein Chaos-Roboter sein. Cheers.

Systematische / Bahn für Bahn Navigation (Infrarot- oder Gyroskopsensoren)

Ok, besser. Saugroboter mit mindestens einer dieser Navigationsarten fahren Ihren Haushalt Bahn für Bahn ab. Treffen Sie auf ein Hindernis, umfahren Sie dieses und setzen Ihre Bahnen fort.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Roboter jeden Bereich anfährt, ist deutlich höher als bei Chaos-Modellen.

Gyroskopsensor-Detailaufnahme

Modelle mit Infrarotsensoren arbeiten in der Regel systematischer.

Trotzdem: Bei dieser Art von Navigation haben wir die stärksten Unterschiede gemerkt. Einige von Ihnen haben es nicht geschafft unseren 14 m² großen Testraum einmal abzufahren und dann zurück in die Ladestation zu kehren. Sie sind einfach endlos weitergefahren bis ihr Akku zu Neige ging. Wow.

Andere Modelle dagegen, haben in ihrer Preisklasse extrem gut in Sachen Fahrverhalten abgeschnitten. Eines dieser Modelle war übrigens der Roborock Xiaowa E20 (zum Test). Der hat aus seiner Gyroskopsensorik aber mal sowas von alles rausgeholt.

Sie sehen also: Saugroboter mit dieser Art von Navigation sollten Sie ganz genau unter die Lupe nehmen. Unsere Kategorie „Fahrverhalten“ hilft Ihnen dabei.

Besonders smarte Saugroboter: LDS- oder Kameranavigation

Laserdistanzsensorik: Was extrem kompliziert und langweilig klingt, ist tatsächlich super einfach und spannend ohne Ende.

LDS-Saugroboter messen Ihre Wohnung bis auf jeden Millimeter aus. Sie können sich das ein bisschen vorstellen wie ein klassisches Radar.

Kamerasensor-Detailaufnahme

Kameras sorgen dafür, dass Saugroboter erkennen, wo sie sich gerade befinden.

Der Saugroboter weiß ganz genau, wie er am besten durch Ihre Wohnung navigieren kann. Er unterteilt diese in einzelne Bereiche und fährt diese nach und nach ab. Je smarter der darunterliegende Algorithmus eines Roboters, desto schnelle rund effizienter reinigt er Ihre Wohnung.

Das führt meistens nicht nur zu einer 100% Flächenabdeckung und zu einem Grinsen bei den meisten Menschen, wenn Sie das zum ersten mal sehen. Nein, es bietet Ihnen auch jede Menge weitere Möglichkeiten.

LDS

Laserdistanzsensoren (kurz: LDS) sind das Non-Plus-Ultra an Sensorik.

LDS-Roboter erstellen in der Regel eine Karte Ihrer Wohnung, mit den Sie dann so allerhand Sachen anstellen können (No-Go-Lines, Raum-Reinigung usw.). Mehr dazu aber später.

Kamerabasierte Navigation ist so eine Sache. Im Prinzip kann Sie ähnlich gut sein, wie die LDS-Technologie. Alllerdings ist es hier wieder ein wenig wie bei den Infrarotsensoren: Es hängt stark davon ab, wie viel der Hersteller aus der Technologie heraus holt.

Saugroboter-faehrt-um-Tischbein

Die Navigation des Vorwerk Kobold VR300 basiert vor allem auf LDS. Deswegen arbeitet er auch so präzise.

Fazit: LDS-Saugroboter navigieren mit Abstand am besten. Gerade für kleinere Wohnungen sind sie aber kein Muss. Gerade Gyroskop-Roboter können eine sinnvolle Alternative sein.

Wählen Sie das Modell basierend auf Ihren Böden

Wir haben die Staubsauger Roboter bewusst auf unterschiedlichen Böden getestet: Hartboden, Kurzflor- und (dicker) Softflorteppich.

Was dabei schnell aufgefallen ist: Manche Roboter-Staubsauger haben auf Hartböden sehr gut, auf Teppichen aber weniger gut gereinigt. Das haben wir auch andersherum manchmal gesehen.

iRobot-Saugroboter-faehrt-auf-Teppich

Nicht alle Saugroboter saugen Hartböden und Teppiche gut. Manche machen nur auf einem der beiden Böden einen guten Job.

Schauen Sie sich Ihre Wohnung genau an. Welche Böden besitzen Sie zuhause? Hartböden? Kurze Teppiche? Längere Teppiche? Auf Basis dessen wird es Ihnen leicht fallen, den passenden Saugroboter zu finden.

Wenn Sie keine Teppiche zuhause haben, können Sie natürlich auch unseren „Teppich-Reinigung“-Score ignorieren. Das macht Ihnen die Auswahl etwas leichter.

Wenn Sie (viele) Teppiche besitzen, sollten Sie genau hinsehen. Reinigt der Saugroboter eventuell auf kurzen Teppichen sehr und auf längeren weniger gut? Je nachdem welche Teppicharten Sie zuhause haben, sollte das eine Rolle für Sie spielen.

Kruzflor Teppich vorher

Auf Teppichen schlagen sich Roomba Modelle in der Regel recht gut.

Wir haben jeden Staubsaugroboter sowohl auf Hartböden, kurzen und langen Teppich ausgiebig getestet. Die Ergebnisse finden Sie in den entsprechenden Testberichten im Abschnitt „Reinigungsergebnisse“.

Achja und auch gerne nochmal an dieser Stelle: Kein Saugroboter aus unserem Test hat sich mit hohen Langfloor-Teppichen gut geschlagen. Entweder Sie räumen solche Teppiche aus dem Weg, schließen ihn per No-Go-Lines aus der Reinigung aus oder verzichten auf den Kauf eines Saugroboters.

Der Staubsaug-Roboter sollte Ihre Türschwellen überwinden können

Nach zwei längeren und etwas komplexeren Abschnitten, halte ich mich jetzt kurz und einfach. Ihr zukünftiger Saugroboter sollte natürlich über Ihre Türschwellen klettern.

Ansonsten müssen Sie ihn per Hand umsetzen. Und dann können Sie sich das Geld auch gleich sparen und selbst saugen.

Robotersauger-klettert-ueber-Tuerschwelle

Viele Roboter Staubsauger machen bei 1,5 cm schlapp. Manche schaffen bis zu 2,4 cm.

Wir haben natürlich jeden Roboter Staubsauger in unseren Test über alle möglichen Schwellen klettern lassen und notiert, welche Schwellen das Modell maximal schafft.

Für alle getesteten Modelle ist nach spätestens nach 2,4 cm Schluss. Mehr geht nicht. Sie besitzen höhere Türschwellen? Alles gut. Dafür gibt es mittlerweile kleine Rampen als Lösungen.

Diese können Sie dann an Ihre Türschwelle anbringen. Dann kann Ihr Saugroboter wieder probemlos von Raum A in Raum B fahren. Über diesen Link können Sie sich unsere Rampen-Empfehlung auf Amazon ansehen*.

Je stärker die Verschmutzung, desto besser sollte der Saugroboter reinigen

Für die meisten Haushalte gilt generell: Je mehr Erwachsene, Kinder und Haustiere dort leben, desto mehr Schmutz entsteht. Je stärker Ihre Wohnung verschmutzt, desto höher sollte unsere Reinigungs-Score im Test sein.

hartboden Saugtest vorher

75 Gramm alltäglichen Schmutz und 5 Minuten Zeit für jeden Saugroboter – unser Hartboden Saugtest.

Für zwei allein lebende Erwachsene, müssen es aber nicht immer 90% Hartboden- oder Teppichreinigung sein. Ich denke ab 85% Hartboden- und ab 70% Teppichreingung dürfte für die meisten Haushalte ein guter Richtwert sein.

Wenn Sie ein oder mehrere Haustiere besitzen (oder sich Ihre Freundin so gerne kämmt wie meine), sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass Ihr zukünftiger Saugroboter in unserem Haar-Test gut abgeschnitten hat.

Bauhöhe: Reinigt das Modell auch unter Ihren Möbeln? (teilweise Bonus)

Auch dieser Punkt ist schnell erklärt. Und Sie dürfen wieder etwas nachmessen. Diesmal geht es um die Möbel.

Moebel-ausmessen

Messen Sie vor dem Kauf Ihre (wichtigen) Möbel ab.

Eine richtig praktische Sache an Roboter Staubsaugern ist defintiv, dass sie auch unter Ihrer Couch und unter Ihren Regal reinigen. Vorausgesetzt natürlich, Ihr neuer Saugroboter passt auch darunter.

Messen Sie daher Ihre Möbel einmal aus und notieren Sie, wie viel Platz zum Boden ist. In unseren Testberichten achten Sie dann auf die Bauhöhe des jeweiligen Saugroboters.

Ich möchte hier aber noch einen wichtigen Punkt machen:

Gerade die besten Saugroboter sind etwas höher gebaut (zwischen 9 und 11 cm). Natürlich ist es cool, wenn der kleine Helfer unter allen Möbeln saugt. Dieser Punkt ist im Zweifel aber nicht ausschlaggebend. Schnappen Sie sich einen Saugi, der super reinigt und navigiert, anstatt ein niedrigeres Modell zu wählen, das schlecht ist.

Diese Features machen Ihren Saugroboter besser (Bonus)

Ein toller Saugroboter braucht keine besonderen Features. Ich würde in der Regel aber immer welche hinzu nehmen, wenn ich könnte.

Viele Hersteller haben ihren Saugrobotern extrem nützliche Funktionen mit auf den Weg gegeben, die Ihr Leben garantiert etwas einfacher machen. Ich zähle Ihnen eben ein paar Beispiele auf und sage Ihnen meine Meinung zu den einzelnen Features:

Kartierung der Wohnung

Als ich diese Funktion das erste mal vor ein paar Jahren gesehen habe, hat es mich aber mal ganz kurz vom Stuhl geworfen.

Da fährt ein Saugroboter durch meine Wohnung und zeichnet in seiner App meine Wohnungsumrisse samt Zimmer und Hindernissen nach. Am Ende war das Ganze Stockwerk katographiert.

Die Kartierung der Wohnung ist aber nicht nur amüsant anzusehen, sondern auch sehr nützlich. Sie benötigen diese Funktion nämlich als Basis für viele andere Features.

Wichtig: Kaufen Sie keinen Saugroboter über 400 Euro, der diese Funktion nicht besitzt. Ab diesem Preis ist das in meinen Augen ein Muss.

No-Go-Lines (oder auch virtuelle Wände)

Ist die Karte Ihrer Wohnung fertig, können Sie einzelne Bereiche in der App ausschließen. Brauchen Sie nicht? Glauben Sie mir: Wenn Ihr Saugroboter diese Funktion besitzt, werden Sie sie auch nutzen.

  • Die Futter-Ecke Ihres Hundes
  • Die Legoburg Ihrer Kinder
  • Eine empfindliche Einrichtung

All diese Dinge können Sie per Touchgeste einfach für Ihren Roborer sperren. Und der ignoriert diese Bereiche dann einfach.

Was auch super ist: Sollte Ihr Saugoboter ein Problem mit einem gewissen Bereich Ihrer Wohnung haben (banales Beispiel: er fährt sich immer an Ihrem Hochfloor-Teppich fest), dann können Sie diesen einfach ausschließen.

Einen Saugroboter ohne diese Funktion müssten Sie ständig per Hand wieder umsetzen und neu starten. Sehr smart, finden Sie nicht?

Einzelraum-Reinigung

Diese Funktion ist relativ neu auf dem Saugroboter Markt. Ich finde sie aber umso cooler.

Ihr Saugroboter teilt die vorhin erstellte Karte in einzelne Räume ein. Das klappt übrigens meistens sehr genau. Diese Räume benennen Sie dann einfach in „Wohnzimmer“, „Küche“ usw.

App-Raeume-einteilen

Einzelraum-Reinigung ist richtig cool. Roboter, ab in die Küche!

Wenn Sie nicht die gesamte Wohnung reinigen lassen möchten, klicken Sie einfach nur ein, oder zwei Zimmer an. Ihr Saugroboter reinigt dann nur diese und kehrt zurück in seine Ladestation.

Ich nutze diese Funktion im Alltag eigentlich fast immer. Ich arbeite gerade im Wohnzimmer und schicke meinen Robo eben nur ins Schlafzimmer und ins Bad. Dort stört er mich nicht und die Bude ist sauber. Der Traum!

Weitere Funktionen

Besitzt Ihr Saugroboter eine Timer-Funktion, dann können Sie Tage und Uhrzeiten einstellen, zu denen er reinigen soll. Besitzt das Modell noch weitere Funktionen, wie die Einzelraum-Reinigung, können diese kombiniert werden. 15 Uhr – Werktags – Küche saugen. Das passiert dann vollautomatisch.

Diese Funktion ist ein netter Bonus. Ich habe sie aber immer gern genutzt. Wenn Sie die zum Beispiel recht wenig Schmutz in der Wohnung haben, können Sie die Saugstärke nach unten regulieren. Dann ist Ihr Helfer auch etwas leichter bei der Arbeit. Ist die Wohnung eher verschmutzt, können Sie die volle Leistung freischalten.

Wenn Sie mehrere Etagen zuhause haben, dann möchten Sie natürlich auch mehrere Karten verwalten können.

Eine vernünftige Meldung von Fehlern und eine übersichtliche Anzeige über den Status des Saugroboters (Akkustand? Wann neigt sich Zubehör zu Ende? Wie voll ist der Saugbehälter?) gehört für mich ebenfalls dazu.

Die wenigsten Saugroboter bieten alle diese Funktionen. Und Sie brauchen diese auch nicht alle. Aber: Wenn Sie die Möglichkeit besitzen, greifen Sie gerne zu einem Roboter Staubsauger mit möglichst vielen Ihrer Wunschfunktionen.

Wie möchten Sie Ihren Roboter steuern? (Bonus)

Grundlegen können Sie Ihren neuen Saugroboter über drei verschiedene Möglichkeiten steuern:

Alexa,-Google-Home,-App,-Fernbedienung

Ihnen steht die ganze Welt der Steuerungsmöglichkeiten offen. Was möchten Sie nutzen?

  • Fernbedienung
  • App
  • Sprachsteuerung

Ich bin kein besonderer Fan der Fernbedienung, da viele Funktionen einfach nur über die App möglich sind. Wenn Ihnen Ihr Datenschutz aber sehr am Herzen liegt, ist das vielleicht die beste Wahl.

Roboter-Staubsauger-per-App-steuern

Die Fernbedienung kann meistens nicht recht viel.

Die App ist mein Favorit. Damit steht Ihnen eine voll eingerichtete Kommandozentrale über Ihren Saugroboter zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit alle Funktionen zu nutzen, den aktuellen Reinigungsstand einzusehen und Ihren Saugo von der Arbeit aus zu starten.

Die Sprachsteuerung ist natürlich etwas ganz Feines. Aber leider funktioniert sie bei vielen Modellen nur sehr rudimentär. iRobot zum Beispiel hat aber gezeigt, wie eine richtig ausgereifte und nützliche Sprachsteuerung aussehen muss. Das werden wir in naher Zukunft aber auch bei anderen Herstellern sehen. Da bin ich mir sicher.

Wie Sie Ihren Saugroboter am liebsten steuern, hängt natürlich von vielen ab. Meistens steht Ihnen aber eh mehr als nur eine Möglichkeit zur Verfügung.

Das sollte ein guter Saugbehälter mitbringen (Bonus)

Messen Sie diesem Punkt nicht zu viel Wert bei. Ja – wenn der Saugbehälter größer ist, passt mehr in ihn hinein.

Allerdings sollten Sie den Saugbehälter sowieso nach jedem Reinigungsdurchang entleeren. Ab 400 ml Füllvolumen dürften die meisten Haushalte kein Problem mehr haben. Aber natürlich: Wenn Sie einen passenden Staubsauger Roboter finden mit einem größeren Behälter, ist das umso besser.

Verschiedene-Saugroboter-im-Vergleich

Drei komplett verschiedene Saugbehälter auf einem Bild.

Viel wichtiger ist für mich aber die Reinigung des Schmutzbehälters. Wenn ich diesen leicht reinigen und bestenfalls auswaschen kann, bin ich happy.

Leider sind einige Saugbehälter richtig verwinkelt und Sie kommen gar nicht vernünftig an alle Stellen ran. Das ist unschön, weil Sie sich sehr viel Zeit für die Wartung nehmen müssen. Das sollte ja auch nicht Sinn der Sache sein. Immerhin sollte Ihr neuer Saugroboter Ihnen ja Zeit sparen.

Die Lautstärke ist kein allzu wichtiger Faktor (Bonus)

Das ist in meinen Augen ein Punkt, dem zu viel Beachtung geschenkt wird. Wir haben die Lautstärke jedes Saugroboters nachgemessen. Und ja, da kamen durchaus unterschiedliche Ergebnisse heraus.

Und wenn Sie genau hinhören, werden Sie ebenfalls einen Unterschied hören. Der eine Saugroboter ist lauter, der andere leiser.

Lautstaerke-Test-Aufnahme

So sieht das aus, wenn wir die Lautstärke messen.

Allerdings ist mir das zu keinem Zeitpunkt im Alltag aufgefallen. Nach wenigen Sekunden verdrängen Sie das Geräusch eh und nehmen es nur noch unterbewusst war.

Und dass Sie während Ihr Saugroboter im selben Zimmer reinigt als ganze Familie fernsehen, können Sie eh vergessen. Dafür ist jeder Saugroboter zu laut.

Was für die Lautstärke allerdings ein sehr relevanter Punkt ist, ist das Fahrverhalten. Denn was mich wirklich tierisch nervt: Wenn ein Saugroboter ständig gegen Türen und Wänden donnert, weil seine Sensoren nicht sauber arbeiten.

Schenken Sie der Lautstärke des Motors also nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Achten Sie lieber darauf, dass Ihr neuer Roboter sauber navigiert.

So gehen Sie mit Ihrer Preisvorstellung um (inkl. wichtigem Tipp)

Natürlich müssen Sie auf Ihr Budget schauen. Das macht soweit Sinn. Sie sollten sich aber nicht auf Krampf eine maximale Summe in den Kopf setzen und dann Saugroboter, die teuerer sind, ausschließen.

Stattdessen sollten Sie unseren Filter oder unsere Kaufkriterien nutzen und mal schauen, welche am Saugroboter am Ende zu Ihnen passen. Und dann nutzen Sie unsere Preisvergleiche und wählen den günstigsten Saugroboter und kaufen diesen beim günstigen Shop.

Mit diesem Vorgehen werden Sie am Ende einen wesentlich besseren Roboter Staubsauger finden, als wenn Sie sich ausschließlich nach Ihrem Budget richten.

Hier noch eine kleine Faustregel, die Ihnen bei Ihrer Suche noch helfen kann:

  • Für unter 200 Euro gibt es wenig gute Saugroboter
  • Zwischen 250 Euro und 450 Euro werden Sie gute Modelle ohne Ende finden
  • Teurer als 600 Euro muss ein Saugroboter fast nie sein

Halten Sie sich einfach an unsere Kaufkriterien und Sie sollten problemlos einen geeigneten Saugroboter für Ihre vier Wände finden. Wenn Sie sich aber noch immer unsicher sind, stellen Sie mir doch einfach eine Frage. Ich antworte in der Regel binnen 24 Stunden.


So haben wir getestet (ca. 500 Stunden Testzeit)

Wie oft Boris und ich diesen Sommer im Freibad waren? Ich denke ca. kein einziges mal dürfte hinkommen. Wieso? Ich erzähle es Ihnen gerne.

Im März diesen Jahres haben wir alle Vorbereitungen für unseren Saugroboter Test gestartet. Ich wollte, dass dieses mal einfach alles passt. Eine große Auswahl an Produkten, ein umfangreiches Testverfahren, ein neuer Anstrich für die Webseite und und und.

Aufnahme-waehrend-Testen

Ja, das haben wir 2 Monate lang gemacht. Spaß hat es allemal gemacht.

Im Juni stand der gesamte Plan und ich kaufte einen Großteil der Modelle direkt ein. Als dann plötzlich mehr als 20 Saugroboter in meiner Wohnung standen habe ich zum ersten mal realisiert, was wir uns da eigentlich antun.

Haufen-voller-Saugroboter

Die Jungs warten ungeduldig auf ihren Auftritt.

Im Prinzip haben wir dann am Ende jede freie Minute von Juni bis September Saugroboter getestet (kein Spaß).

Am Ende kann ich aber sagen: Verdammt, das hat sich gelohnt. Wir können Ihnen den wahrscheinlich umfangreichsten Saugroboter Test Deutschlands präsentieren.

Und so haben wir das gemacht:

Reinigungsleistung (ca. 45% an der Gesamtbewertung)

Die Reinigungsleistung macht insgesamt knapp 45% unserer Gesamtbewertung aus. Knapp zwei Drittel davon können Sie Saugroboter auf Hartböden, ein Drittel auf Teppichen holen.

Vorbereiten-Hartboden-Saugtest-mit-Haferflocken

Danke an Kollege Koni, dass er uns das Viereck zusammengeschustert hat.

Wir haben dabei in einem 1 x 1 m² großen Viereck immer die gleiche Menge Schmutz verteilt und die Saugbehälter vorher und nachher gewogen. So konnten wir genau herausfinden, wie viel Prozent die Saugroboter in 5 Minuten wegsaugen.

Haferflocken-abwiegen

Ohne Abwiegen geht nichts – immerhin sollen die Ergebnisse ja akurat sein.

Dabei haben wir für Hartböden folgende Tests durchgeführt:

  • Hartboden-Saugtest: 100 Gramm Schmutz (Kaffee, Haferflocken, Linsen, Sand und Müsli) wurden verteilt. Der Roboter hatte 5 Minuten Zeit.
  • Ecken & Kantentest: 25 Gramm Kaffee wurden nur in Ecken und Kanten verteilt. Jedes Modell hatte wieder 5 Minuten.
  • Haartest: 1 Gramm 17cm langes Haar wurde im Viereck verteilt. Anschließend haben wir geschaut, wie viel Prozent der Haare tatsächlich im Saugbehälter landeten und wie viel in den Bürsten hing
  • Wir haben jeden Roboter nochmal separat beim Reinigen im Alltag beobachtet und dort überprüft, ob uns noch Stärken oder Schwächen auffallen.

Für die Reinigung auf Teppiche haben wir folgende Tests durchgeführt:

  • Kurzflor-Teppich-Test. Wir haben 100 Gramm Sand in den Teppich einmassiert und die Saugbehälter vorher und nachher gewogen. Jeder Roboter hatte 5 Minuten Zeit.
  • Softflor-Teppich-Test: Wir haben 100 Gramm Sand in die dickmaschigen Floren des Teppichs einmassiert und auch hier wieder die Behälter vorher und nach 5 Minuten gewogen.
  • Analog wie bei den Hartböden haben wir die Saugroboter auch nochmal spezifisch in Alltagssituationen beobachtet.

Wenn ein Saugroboter unterschiedliche Saugleistungsstufen besaß, haben wir das Modell auch in allen Stufen getestet.

Kaffee-abwiegen

Immer rein mit dem leckeren Heißgetränk.

Neben den oben genannten Tests haben wir noch eine Reihe von weiteren Tests durchgeführt, um unsere Ergebnisse im Nachhinein nochmal zu überprüfen und sicher zu gehen, dass diese auch valide sind.

Navigation und Funktionen (ca. 33% an der Gesamtbewertung)

In dieser Kategorie haben wir das Fahrverhalten, die Funktionen, die Anpassungsfähigkeit und die Akkuleistung bewertet.

Um herauszufinden, wie präzise, zuverlässig und vor allem wie fehlerfrei ein Saugroboter navigiert, haben wir mein 14 m² großes Wohnzimmer mal eben zum Testzimmer umgebaut. Ich mein, was soll der Geiz.

15-mm-Schwelle-in-Teststrecke

Mit verschiedenen Brettern haben wir nachgemessen, ob die Saugroboter auch brav Schwellen klettern.

Im Testzimmer befanden sich unter anderem folgende Dinge:

  • Couch
  • 2 Schreibtische
  • Bretter mit verschiedenen Höhen, die Türschwellen symbolisieren sollen
  • Eine Art Höhenkonstruktion, um zu überprüfen, wie sauber ein Saugroboter unter Möbel fährt
  • Eine Flasche und Tischbeine, um zu checken wie vorsichtig die Modelle mit Hindernisse interagieren

Wir haben zusätzlich darauf geachtet, wie systematisch die Roboter Staubsauger durch den Raum navigieren.

Wenn sie genau überall einmal waren und selbstständig erkennen, das sie fertig sind, ist das super. Wenn ein Saugroboter nach 50 Minuten immer noch kreuz und quer durch das Zimmer fährt, ist das eher schlecht.

Ausschnitt-aus-Testwohnung

Roborock S6 mit breiter Brust durch unser Testzimmer.

Zusäzlich haben wir jeden Saugroboter in meiner und in Boris Wohnung getestet, um die Ergebnisse auch mit dem Fahrverhalten im Alltag zu versehen.

Um die Funktionen zu bewerten, haben wir uns die verschiedenen Features jedes Saugroboters im Detail angesehen, sie getestet und nach ihrer Nützlichkeit bewertet. Gut funktionierende No-Go-Lines sind natürlich mehr wert als das Verstellen der Saugstufen.

Ecovacs-Saugroboter-navigiert-unter-Hoehenmessung

Ja, auch das Verhalten unter Möbeln haben wir gecheckt. Für Sie doch gerne.

Die Anpassungsfähigkeit ist nochmal ein Mix aus Navigation und manchen Funktionen. Sie gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Saugroboter in verschiedenen Haushalten gut arbeitet.

Die Akkuleistung war dann recht leicht zu testen. Wir haben jeden Roboter einfach so lange fahren lassen bis er leer war. Je länger die Akkulaufzeit, desto besser der Score. Hat ein Staubsauger Roboter verschiedene Saugleistungen (leise verbraucht weniger Akku als max), erhält er hier Bonuspunkte.

Lieferumfang (ca. 11% an der Gesamtbewertung)

Beim Lieferumfang haben wir uns die verschiedenen mitgelieferten Komponenten jedes Saugroboters angesehen. Dabei hat die Quantität zwar eine Rolle gespielt, die Qualität aber ebenfalls.

Nur weil ein Saugroboter viel Zubehörteile mit im Lieferumfang hat, heißt das noch lange nicht, dass es am Ende dafür auch Punkte gibt.

Außerdem haben wir noch einen Blick auf die Verfügbarkeit der Ersatzteile gelegt. Je einfacher es für Sie ist, an gute Ersatzteile zu kommen, desto mehr Punkte gab es im Test.

Benutzerfreundlichkeit (ca. 11% an der Gesamtbewertung)

In dieser Kategorie haben wir uns folgende Punkte genauer angesehen:

  • Lautstärke
  • Bedienung
  • Reinigung
  • Verarbeitung

Um die Lautstärke bewerten zu können, haben wir sie immer aus 1,5 Metern bei jedem Roboter gemessen. Wenn ein Saugi oft gegen Wände und Möbel stieß, gab es Punkte Abzug.

App-nutzen-Schulteraufnahme

Die Apps haben wir natürlich auch gecheckt!

Wir haben jeden Roboter (soweit vorhanden) über App, Fernbedienung und Sprache gesteuert. Je flüssiger, intuitiver und reibungsloßer die Bedienung war, desto mehr Punkte hab es am Ende.

Zur Reinigung gibt es ebenfalls nicht viel zu sagen. Je schneller und einfacher wir die Roboter reinigen konnten, desto glücklicher waren wir am Ende.

Für eine gute Verarbeitung sind wir (uns Sie wahrscheinlich auch) immer dankbar. Auch hier gab es Punkte.


Die Hersteller aus unserem Saugroboter Test

Ich möchte Ihnen nun alle Hersteller aus unserem Test einmal kurz vorstellen. Außerdem gehe ich kurz auf deren Modelle ein und sage Ihnen, wie diese in unserem Test abgeschnitten haben.

Roborock und Xiaomi sind zwei verschiedene Hersteller. Sie werden allerdings recht häufig vermischt. Das liegt vor allem daran, dass der erste bekanntere Roboter aus dem Hause Xiaomi – der Xiaomi Mi 1 Vacuum – von Roborock gebaut wurde. Beide Firmen arbeiten nach wie vor zusammen. Die meisten Roborock Saugroboter haben aber nicht viel mit Xiaomi zu tun.

Die Roborock und Xiaomi Saugroboter sind alle im Grundaufbau recht ähnlich. Sie verfügen über einen LDS und navigieren die Konkurrenz in Grund und Boden. Die Funktionen sind je nach Modell – mal mehr, mal weniger – stark ausgeprägt. Auch die Reinigung ist top.

Weil auch der Preis meistens sehr fair ist, stellt Roborock in unserer Top 3 der Saugroboter gleich 2 Modelle.

Die Roomba Linie von iRobot stellt das Saugroboter Sortiment da. Schon immer war die Reinigungs-Leistung der Roomba Modelle auf Teppichen recht stark. Leider sind sind sie technisch oft etwas hinter der Konkurrenz aus China zurück und preislich recht teuer. iRobot arbeitet aber mit dem Roomba i7+ und dem i9+ daran, wieder an Spitze zurückzukehren.

Sowohl der Neato D7 als auch der Neato D4 haben uns bei der Reinigungsleistung absolut von Hocker gehauen. Leider bieten die Neato Saugroboter weniger Funktionen als die Konkurrenz und sind preislich auch teurer als zum Beispiel Roborock. Das Gesamtpaket überzeugt aber trotzdem. Ich bin auf jeden Fall ein Neato Fan!

Ecovavs Robotics bietet eine sehr breite Auswahl an Saugrobotern an. Sowohl im günstigen, mittleren und gehoben Preissegment sind sie mit mehreren Modellen vertreten. Ich finde nicht alles gut, was Ecovavs auf den Markt bringt.

Aber alle drei Modelle in unserem Test haben in ihren Preisklassen recht gut abgeschnitten. Der Deebot 500 konnte sogar unseren Titel als bester Saugroboter unter 200 Euro erringen. Der Deebot Ozmo 950 ging insgesamt auf Platz 2 in unserem Test.

Vorwerk bietet in der Regel nur einen Saugroboter an. Das neueste Modell heißt Kobold VR300. Ich weiß genau, wieso viele Leute gerne auf Vorwerk Produkte zurückgreifen. Die Verarbeitung, Reinigungsleistung und das Fahrverhalten des Kobold Saugroboters war echt top. Leider fehlt es softwareseitig etwas. Ich hoffe Vorwerk patched noch einige Funktionen in die App. 900 Euro sind aber aufgrund der starken Konkurrenz zu teuer für den VR300.

360 Qihoo ist eigentlich ein chinesischer Security-Konzern. In letzter Zeit haben Sie aber auch einige Saugroboter auf den Markt gebracht, die – gelinde gesagt – sehr Roborock orientiert sind. Das macht deren Saugroboter aber nicht schlechter, im Gegenteil. Der 360 S7 wäre um ein Haar unser Preis-/Leistungssieger geworden.

Vielleicht kennen Sie die Marke noch unter dem Namen iLife. Im deutschsprachigen Raum heißt iLife aber jetzt „Zaco“. So weit so gut. Die Modelle Zaco V5s Pro und Zaco V80 sind schon etwas veraltert. Der V5s Pro hat aber nach wie vor recht gut in unserem Test abgeschnitten. Das neue Zaco Flaggschiff – der A9s – ist aber für das was er kann, viel (viel) zu teuer. Für die nahe Zukunft hat Zaco aber schon den A10 mit LDS angekündigt. Wir dürfen gespannt bleiben.

Proscenic hat mit dem 800t einen Saugroboter für das untere Preissegment auf den Markt gebracht. Viel mehr als ein 0815 Saugroboter kam dabei leider nicht raus. Für den Preis ist das aber echt ok, vor allem weil es wenig so günstige Saugroboter gibt, die systematisch navigieren.

Der Tesvor X500 war von Anfang ein heißer Kandidat auf den besten Saugroboter bis 200 Euro. Systematische Navigation, eine App und jede Menge gute Amazon Bewertungen. Leider hat der X500 immer wieder Schwächen in unserem Roboter Staubsauger Test gezeigt. Tesvor arbeitet aktuell daran ihr Sortiment auszubauen.

Der Medion MD18500 ist oft auch als Aldi Saugroboter bekannt. Boris und ich sind mit null Erwartungen an den 150 Euro billigen Robo gegangen. Lustigerweise war das, war wir gesehen haben, sogar recht ordentlich. Mehr als einen Raum am Stück sollten Sie dem Medion Saugroboter zwar nicht zutrauen. Aber hey, zeigen Sie mir ein Modell für 150 Euro, das besser ist.

Der Robovac 11s von Eufy geht gerade einfach nur durch die Decke. Wir waren wirklich absolut gehyped auf den Roboter und haben sogar extra auf das Upgrade – den Eufy Robovac 11s Max – gewartet. Und was soll ich sagen? Wir konnten den Hype zu keinem Zeitpunkt verstehen. Der Roboter fährt im Chaos Modus, besitzt keine App und reinigt ok. Für knapp 250 Euro bekommen Sie um Welten bessere Saugroboter. Aber: Eufy wird sich in Zukunft als Saugroboter Hersteller etablieren, da bin ich mir sicher.


Tipps zur Nutzung eines Saugroboters (direkt aus der Praxis)

Ich möchte Ihnen nun einige Tipps mit an die Hand geben, die Ihnen bei der Nutzung Ihres neuen Saugroboters helfen. Wobei Sie da allerdings eh schnell reinkommen werden, da bin ich mir sicher.

Ladestation-aufstellen

Jetzt gibt es noch ein paar Tipps zur Inbetriebnahme von uns.

Sie können die Anleitungen als Starthilfe nutzen.

Das sollten Sie vor der ersten Nutzung tun

Nachdem Sie den Saugroboter voller Vorfreude ausgepackt haben, finden Sie normalerweise den Roboter, eine Ladestation, etwas Kabel und Zubehör und Paperkram vor sich.

Und das machen Sie dann damit:

  • Falls notwendig, bringen Sie Seitenbürsten und Saugbehälter an Ihrem Roboter Staubsauger an. Die Seitenbürsten sind in der Regel mit Farben oder Rechts- und Links-Schriftzügen markiert.
  • Stellen Sie die Ladestation mit etwas Platz nach links, rechts und vorne auf. Für alle die Faustregeln lieben: 1 Meter in jede Richtung dürfte reichen. Stellen Sie die Ladestation an einem Platz auf, an dem Sie Ihr Saugroboter später nicht stört.
  • Gehen Sie etwas trinken, schauen Sie fern oder schlafen Sie. Ihr Roboter wird jetzt ein paar Stunden laden müssen.
  • Sobald Ihr Saugroboter vollgeladen ist, verbinden Sie ihn mit der entsprechenden App und setzen Sie Batterien in die Fernbedienung ein.

Nun kann es auch schon losgehen, Ihr neuer Helfer ist bereit, so richtig aufzuräumen.

Diese Tipps helfen Ihnen von der ersten Kartierung der Wohnung

Falls Ihr neuer Saugroboter eine Karte Ihrer Wohnung erstellen kann, sollten Sie ein paar weitere Tipps beachten:

Kabel-wegraeumen-vorher

Weg mit herumliegenden Kabeln – das geht selten gut aus.

  • Öffnen Sie alle Türen.
  • Räumen Sie kleine Gegenstände wie Kabel usw. aus dem Weg, damit Ihr Saugroboter die Kartographierung nicht unterbrechen muss.
  • Ist die Karte fertig erstellt, dann teilen Sie – falls Ihr Saugi das unterstützt – die Karte gleich in einzelne Zimmer ein und benennen Sie diese.
  • Speichern Sie die Karte unter einem geeigneten Namen ab

Glückwunsch, Sie können nun auf die Karte zurückgreifen und so allerhand Funktionen nutzen!

Diese Tipps helfen Ihnen beim Reinigen/Warten Ihres Staubsauger Roboters

Am besten warten und reinigen Sie Ihren Saugroboter relativ häufig. Je öfter, desto besser. Ein gut gepflegter Roboter wird Ihnen über Jahre Freude bereiten.

Staubbehaelter-auswaschen

Reinigen Sie den Saugbehälter regelmäßig – dann bleibt Ihnen Ihr Saugi länger erhalten.

  • Leeren Sie den Saugbehälter nach jedem Reinigungsdurchgang aus.
  • Waschen Sie den Schmutzbehälter einmal die Woche und lassen Sie ihn ohne direkte Sonneneinstrahlung an der Luft trocknen.
  • Saugen Sie den Filter mit einem Handstaubsauger aus oder klopfen Sie ihn gut aus. Bei manchen Robotern können Sie diesen auch waschen.
  • Befreien Sie die Hauptbürste und die Seitenbürsten von Haaren. Nehmen Sie dazu ein mitgeliefertes Reinigungswerkzeug oder eine Schere/Messer.
  • Wischen Sie alle 3-4 Wochen mit einem Mikrofasertuch über die Sensoren und Ladekontakte an Roboter und Docking-Station.
  • Checken Sie die App regelmäßig nach einem neuen Firmware-Updates und laden Sie dieses gegenfalls herunter.
  • Tauschen Sie die Verbrauchsmaterialien regelmäßig (je nach Modell unterschiedlich) aus.

Wann sollten Sie das Zubehör tauschen? Und woher bekommen Sie es?

Jeder Roboter besitzt Verbrauchsmaterialien. Dazu gehören:

  • Seitenbürste(n)
  • Hauptbürste
  • Filter

Diese müssen Sie regelmäßig austauschen. Bei manchen Robotern befinden sich bereits Zubehörteile im Lieferumfang. Bei anderen müssen Sie diese sofort nachkaufen.

Wie lange Sie die einzelnen Komponenten nutzen können, ist unterschiedlich. Bei guten Saugrobotern wird Ihnen die verbleibende Lebensdauer in der App angezeigt und Sie werden rechtzeitig daran erinnert, neues Zubehör zu kaufen.

Als Faustregel gilt:

  • Wechseln Sie die Seitenbürste(n) nach 200 Stunden.
  • Tauschen Sie den Filter nach 150 Stunden aus.
  • Die Hauptbürste hält in der Regel 300 Stunden.

Natürlich funktioren die Zubehörteile auch noch darüber hinaus. Aber auch hier gilt: Je besser Sie Ihren Saugroboter pflegen, desto besser (und länger) macht er seine Arbeit.

Zubehörteile können Sie entweder vom Hersteller direkt oder durch Drittanbieter kaufen. Oft wird nicht originales Zubehör angeboten. Das ist ok, solange die Komponenten hochwertig sind. Achten Sie einfach beispielsweise auf die Amazon Bewertungen.


Ein kleiner Blick in die Zukunft: Wie entwickeln sich Saugroboter?

Wir sind gerade an einem Punkt, an dem Roboter Staubsauger definitiv alltagstauglich sind. Aber die technische Entwicklung wird natürlich nicht stehen bleiben, im Gegenteil.

Ich erwarte vor allem im Bereich der Automatisierung und der Sprachsteuerung einiges. iRobot hat mit deren Absaugstation gezeigt, das wir in der Entwicklung noch lange nicht am Ende stehen. Roborock testet gerade aktiv, wie die Sprachsteuerung der Zukunft aussehen kann.

Und ist da natürlich noch der Hammer der IFA: Ecovavs Robotics kündigt den Ozmo 960 an. Der erste Saugroboter, der herumliegende Gegenstände – wie Hausschuhe – erkennt und diesen aktiv ausweit.

Ich freue mich definitiv auf die nächsten Jahre. Eine Sache steht aber definitiv fest: Kommen neue Saugroboter auf den Markt, werden wir diese testen. Sie und ich dürfen gespannt sein, was uns 2020 erwartet.


Fazit zum Saugroboter Test: So finden Sie das perfekte Modell für sich

Ich sage es mittlerweile zum gefühlt zwanzigsten mal: Den perfekten Saugroboter gibt es nicht. Aber es gibt für (fast) jeden Haushalt mindestens ein passendes Modell.

Urlaub-nach-Testverfahren

Nach all dem Geteste machen Boris und ich wohl erstmal ein Nickerchen.

Unser Auftrag ist es, Ihnen dabei zu helfen, genau dieses Modell zu finden. Nutzen Sie gerne unseren Filter am Anfang der Webseite und lassen Sie sich die besten Roboter für Ihre individuelle Ansprüche anzeigen.

Ansonsten hier auch nochmal kompakt unsere Empfehlungen:

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  • Mein Lieblings-Roboter

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Das war’s. Mehr gibt es erstmal nicht zu sagen. Außer vielleicht nochmal ein Danke, an Boris und das gesamte Team. Ohne meine Kollegen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

Und natürlich ein herzliches Dankeschön an Sie, dass Sie solange durchgehalten haben. Ich hoffe wirklich, wir konnten Ihnen helfen.

Wenn Sie noch Fragen haben, scrollen Sie etwas nach unten und stellen Sie diese gerne. Ich antworte in der Regel binnen 24 Stunden. Ich freue mich von Ihnen zu hören!


2 beantwortete Fragen

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Katja 26. Februar 2020 um 14:26

Liebe Roboter-Tester,
Zunächst einmal vielen Dank für diese superinformative Seite!
Ich muss aktuell meinen Uralt-Sauger ersetzen, finde die Idee eines autonom fahrenden Staubsaugers mehr als attraktiv, will aber auf keinen Fall ein WLAN-fähiges Modell. Ich bin schon zufrieden, wenn ich ihn einfach nur anschalten muss und dann was anderes machen kann und begleite ihn dann auch gerne in die obere Etage. 😉
Euren Filter zur Abfrage der Steuerung habe ich gefunden, aber der spuckt mir irgendwie trotzdem Sauger mit WLAN aus. Gibt es von Euch irgendwo eine Liste mit Saugrobotern ohne App und Internet?
Danke und staubfreie Grüße
Katja

Antworten

Andi 27. Februar 2020 um 00:21

Hey Katja,

nein eine solche Liste gibt es bei uns nicht – vor allem weil die meisten guten Saugroboter sowieso per App steuerbar sind.

Das heißt aber nicht, dass du App/WLAN nutzen musst. Ich empfehle dir unseren Preis-/Leistungssieger Roborock S5. Den kannst du auch ganz normal ohne die App nutzen.

Beste Grüße 🙂

Antworten

Johanna 21. Februar 2020 um 21:39

Hallo, nachdem ich das eine oder andere youtube-Video mit Saugroboter-Tests gesehen habe, stoße ich auf eure Seite und bin begeistert. Ihr macht das klasse, wie ihr viele Aspekte in Relation setzt. Das finde ich sehr hilfreich.

Wir haben null Roboter-Erfahrung. Größeres Haus, mehrere Etagen, Kinder, keine Tiere, aber manchmal etwas Heu (wickelt sich sicher sehr fest, ist zäh) im Haus (Bauernhof).
Schwer einzuschätzen, ob wir einen Roboter wirklich immer in die andere Etage tragen und losschicken würden, also ist uns unklar, ob wir einen speziellen „mehrere Karten-Etagenchampion“ brauchen. Uns sind saubere Ecken und Kanten wichtig. Ständiges Donnern gegen die Möbel würde uns stören, also ein vorsichtig fahrender, der gut navigiert wäre prima.

Der Roboter würde tagsüber, aber auch nachts fahren – können die Kamera-Roboter ohne LDS nachts fahren? Wir finden die Kombination von iRobot interessant, wo der Wischroboter startet, sobald der Saugroboter fertig ist. Aber für saubere Ecken wäre das der Roomba s9, der in eurem Test nicht dabei und noch teurer als der i7 ist, zusammen mit dem Braava jet m6.

So viel Geld ohne zu wissen, wie zufrieden wir wären…! Eine Kombination, Saug-Wisch-Roboter, finden wir weniger interessant wegen des erforderlichen Umbaus vor jedem Einsatz, denn der oder die Roboter sollen nahezu täglich fahren – zumindest nach unserer theoretischen Vorstellung.

Eine andere Option ist: einen Saugroboter und einen Bissell Crosswave (kein Roboter, aber anscheinend sehr schnelles, gutes Wischen) anschaffen.

Falls ihr den einen oder anderen Gedanken / Tipp habt, freuen wird uns.
Danke und beste Grüße,
Johanna

Antworten

Andi 23. Februar 2020 um 02:47

Hallo Johanna,

erstmal herzlichen Dank für deine netten Worte. Du hast mich zum Grinsen gebracht!

Der iRobot Roomba s9+ ist zwar noch nicht online, trotzdem testen wir den Roboter aktuell schon fleißig und sind ziemlich zufrieden. Die Kombination mit dem Braava Jet M6 kostet aktuell zusammen aber ca. 2200 Euro. Das ist in unseren Augen einfach viel viel viel zu viel!

Wie wäre es denn mit dem Vorwerk Kobold VR300? Der erfüllt auch alle Kriterien, die du dir wünschst: Er reinigt sehr gut, kommt prima in Ecken, navigiert sehr vorsichtig und setzt auf LDS. Der liegt aktuell bei rund 850 Euro. Zum Vorwerk Kobold VR300 Testbericht.

Zum Wischen kannst du dann zum Bissel Crosswave greifen.

Mit der Kombination liegst du dann ca. 1000 Euro unter der iRobot Kombi. Gönnt euch davon lieber einen schönen Urlaub.

Beste Grüße!

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